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Gemeinsam können dabei bestimmt sehr viele kreative Beiträge entstehen, von denen wir alle profitieren können. Ich bin schon sehr gespannt.

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Risotto kennen wir. Gerste auch. Aber Gerstenrisotto?


In meinem heutigen Rezept habe ich den italienischen Klassiker in eine nährstoffreichere Variante verwandelt. Die Gerste gehört neben Hafer, Weizen und Roggen zu den bekanntesten Getreidearten und punktet vor allem mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt. Mit 11 g Protein pro 100 g (Risotto-Reis hat 7 g Protein pro 100 g) ist die Gerste zudem sehr Eiweißreich und liefert eine Vielzahl von Mineralstoffen, vor allem Kalium und Calzium.


Studien zufolge wirkt Gerste durch den hohen Ballaststoffgehalt regulierend auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel und senkt somit das Risiko für koronare Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall,...). Wer abnehmen möchte und mit Heißhungerattacken zu kämpfen hat, kann mit der Vielzahl an Ballaststoffen und dem hohen Eiweißgehalt in der Gerste seinen Appetit dämpfen und dadurch nachweislich seinen BMI und Bauchumfang reduzieren.


Wem das jetzt "zu gesund" klingt, der sollte das Rezept unbedingt mal ausprobieren, denn der Geschmack kann meiner Meinung nach locker mit einem "klassischen Risotto" mithalten und bietet durch den nussigen Geschmack der Gerste eine wunderbare Abwechslung.

Zutaten für 4 Personen:


1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

250 g Gerste

125 ml Weißwein

1 TL Safranfäden

700 - 1000 ml Gemüsebrühe


50 g Butter

25 g geriebener Parmesan

Salz und Pfeffer


4 Zanderfilets

Zu Beginn die Zwiebeln und den Knoblauch in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit 2 EL Olivenöl und 1 TL Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Nach 5 Minuten die Gerste hinzufügen und die Temperatur hoch stellen. Die Gerste kurz mitrösten und mit Weißwein ablöschen. Sobald der Wein verkocht ist die Temperatur erneut auf mittlere Hitze reduzieren und mit einer Suppenkelle Gemüsebrühe ablöschen. Den Safran hinzufügen und unter ständigem Rühren die Flüssigkeit einkochen lassen. Sobald der Großteil der Flüssigkeit eingekocht ist wieder eine Suppenkelle Brühe nachgießen. Das Rühren ist dabei sehr wichtig, da sich dadurch die Stärke aus der Gerste löst und das Gerstenrisotto besonders cremig wird. Bei der Gerste kann dies im Vergleich zum Risottoreis etwas länger dauern, aber die Mühe lohnt sich. Zwischen dem Rühren empfiehlt es sich, die Gerste immer mal wieder bei geschlossenem Deckel quellen zu lassen, dann wird sie schneller weich.



Wenn die Brühe aufgebraucht und die Gerste weichgekocht ist, den Topf vom Herd nehmen und die Butter und den Parmesan einrühren. Das Risotto für 5 Minuten ziehen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und gemeinsam mit einem gebratenen Zanderfilet servieren.


Ihr könnt das Gerstenrisotto natürlich beliebig abwandeln und statt Safran andere Gewürze wie Kurkuma, Curry oder Paprika verwenden. Wer mag kann auch noch eine Vielzahl an Gemüse (Spinat, Zucchini, Paprika, Pilze, Kürbis,...) hinzufügen. Wer keinen Fisch mag brät einfach ein Stück Hühnerfilet, Shrimps oder Pilze an und serviert diese dazu.


Wie ihr also seht ist das Rezept sehr vielseitig und bietet unzählige Möglichkeiten. Versuchts doch einfach mal aus und lasst euch vom "altmodischen" Getreide überraschen.


Guat xi!

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Aktualisiert: Okt 14

Für alle unter euch denen der Begriff Cantuccini nichts sagt: hierbei handelt es sich um knackig, knusprige Mandelkekse aus Italien, die vor allem in der Toskana üblicherweise mit Vin Santo, einem Dessertwein aus der Region gegessen werden.

Allerdings schmecken sie auch einfach zwischendurch wunderbar und damit könnt ihr euren Liebsten ganz bestimmt eine kleine Freude machen! In einem hübschen Säckchen oder Glas verpackt eignen sie sich wunderbar als Mitbringsel, oder für alle die einfach ein bisschen Freude verschenken wollen.

Die Zubereitung der leckeren Kekse ist sehr einfach und benötigt nur wenige Zutaten:

270 g Zucker

1 TL Vanillezucker

4 Eier

2 - 3 EL Amaretto


500 g Mehl (wer mag, kann auch zur Hälfte Dinkel-Vollkornmehl verwenden)

1/2 Pk. BP

1 Prise Salz


200 g Mandeln mit Schale

Zubereitung:

Zuerst die Eier mit dem Zucker, Amaretto und dem Vanillezucker schaumig rühren. Wer mag kann auch etwas Orangenschale hinzufügen und den Amaretto gegen Cointreau (Orangenlikör) austauschen. Ich persönlich bevorzuge den Mandelgeschmack.

Nun in die schaumige Eier-Zucker Masse das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz sieben.

Die ungeschälten Mandeln dazu geben (in einigen Rezepten werden die Mandeln noch blanchiert und geschält, allerdings finde ich die ungeschälten Mandeln in den Keksen optisch ansprechender). Wer den nussigen Geschmack etwas hervorheben möchte, kann die Mandeln auch im Vorhinein für 10 Minuten bei 180° rösten. Ich persönlich ersetze bei den Cantuccini meistens 250 g vom Weizenmehl durch Dinkel-Vollkornmehl. Dadurch schmecken sie noch etwas nussiger und sind zumindest ein bisschen nährstoffreicher.

Alle Zutaten kurz vermengen und eventuell mit den Händen kurz durchkneten. Der Teig wird recht klebrig, deshalb zum Formen am besten die Hände kurz befeuchten.

Den Teig zu 3-5 Rollen formen (ich habe hier nur 3 Rollen gemacht, würde allerdings beim nächsten Mal eher 4 machen, dann werden die Cantuccini etwas kleiner).

Die Rollen müssen/sollen dabei nicht zu ordentlich werden, dann sieht man die Handarbeit und sie sehen etwas rustikaler aus.

Die Rollen nun mit Ei bestreichen und bei 180° für 30 Minuten Ober-Unterhitze backen.

Diesen Schritt habe ich aber auch schon ausgelassen - klappt ohne Probleme.

Den noch warmen Teig in ca. 1-2 cm dicke schräge Scheiben schneiden und wieder auf dem Backblech verteilen.

Nun die Cantuccini erneut für 10-15 Minuten bei 180° Ober-Unterhitze fertigbacken.

Wenn sie fertig sind, sollten sie nicht wirklich viel bräuner, aber sobald sie abgekühlt sind schön knusprig sein.

Wie oben erwähnt wäre meine Empfehlung, sie in einen Dessertwein einzutauchen und zu genießen.

In einem luftdicht verschlossenen Gefäß halten sich die Cantuccini (falls sie nicht vorher aufgegessen werden) über mehrere Wochen.

Dabei aber unbedingt darauf achten, sie vorher gut auskühlen zu lassen!

An Guata!

#Kekse #Mandeln #International