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Steinpilzravioli

 

Normalerweise bin ich ja ein Fan von schnellen und einfachen Rezepten, doch heute gibt´s mal ein etwas aufwändigeres Gericht. Die Arbeit lohnt sich allerdings definitiv!! 

 

 

 

 

  

Jetzt zur Herbstzeit sind diese Ravioli mit frischen oder getrockneten Steinpilzen ein wirklicher Hit. Wenn ihr keine Steinpilze habt, könnt ihr diese natürlich auch gegen Kürbis, Spinat, Champions oder Hackfleisch ersetzen. Seid einfach kreativ!

 

 

 

 

Was ihr dafür benötigt:

 

300g Mehl Typ 00 (oder extra Nudelmehl)

3 Eier

 

200g Ricotta

1 EL Olivenöl

50g Steinpilze

30g Parmesan

30g Walnüsse

Petersilie

Muskatnuss

Salz und Pfeffer

 

2 EL Butter

 

 

 

Das Mehl in eine Schüssel häufen. In die Mitte eine Mulde drücken, die Eier  hineingehen und mit einer Gabel gründlich verrühren. Dann mit den Fingerspitzen nach und nach das umgebende Mehl einarbeiten.

 

 

 

Den Teig solange kneten bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Dann die Mischung auf die Arbeitsfläche schütten und solange weiter kneten bis das im Mehl enthaltene Klebereiweiß seine Wirkung entfaltet und.

 

 

 

Einfach den Teig ein paar Mal zusammenschlagen, mit den Handballen auf der Arbeitsfläche auseinander drücken und wieder zusammenlegen. Wann ihr mit dem Kneten aufhören könnt, spürt ihr sobald der Teig sich nicht mehr rau anfühlt, sondern seidig und glatt ist.

 

 

 

Anschließend den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie packen und vor der Verarbeitung ca. 30 min im Kühlschrank ruhen lassen. Achtet darauf, dass der Teig komplett eingewickelt ist, sonst bekommt er außen trockene Stellen.

 

 

 

Während der Teig im Kühlschrank ruht, wird die Füllung vorbereitet. Dazu den Ricotta mit dem Olivenöl glattrühren. Die Steinpilze (in meinem Fall waren diese getrocknet und in Wasser aufgeweicht) und die Petersilie sehr fein schneiden. Alles zusammen mit den gehackten Walnüssen und dem geriebenen Parmesan vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz in den Kühlschrank stellen. 

 

 

 

Den Teig nun in ca. 8 Stücke schneiden und diese Stücke jeweils sehr dünn in lange Bahnen ausrollen. Wer eine Nudelmaschine hat, wird sich zwar deutlich leichter tun, trotzdem funktioniert es mit einem Nudelholz natürlich auch.

 

 

 

 

Die Teigplatten auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche auslegen. Nun jeweils einen Teelöffel der Füllung mit genügend Abstand nacheinander auf dem Teig verteilen. Die Teigränder und Zwischenräume der Ricottahäufchen mit etwas Wasser bestreichen. Nun die Hälften längs zusammenschlagen, sodass die Füllung gut verschlossen ist. Achtet darauf, dass auch zwischen den einzelnen Ricotta-Kleksen keine Luft mehr vorhanden ist und der Teig gut aneinander haftet. 

 

 

 

Wer wie ich einen Ravioli-Ausstecher besitzt sticht nun einfach Halbkreise um den Ricotta aus. Ansonsten könnt ihr die Ravioli natürlich auch einfach zuschneiden. Dann aber nochmal extra die Ränder zusammendrücken.

 

 

Die fertigen Ravioli auf eine gut mit Mehl bestäubte Platte legen, damit sie nicht zusammenkleben. 

Wer sie vorbereiten möchte, kann sie nun mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. 

 

Ansonsten einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren bis das Wasser nur noch siedet. Die Ravioli vorsichtig ins Wasser legen und so lange kochen bis sie an die Oberfläche schwimmen und al dente sind.

 

 

Mit zerlassener Butter, Kräutern, Pilzen, Nüssen und Parmesan bestreuen und servieren.

 

An Guata!

 

 

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