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  • Gegrilltes Thunfisch-Sandwich [Blitzrezept]

    Bei meinem heutigen Rezept habe ich mich von dem amerikanischen Klassiker "tuna melt" inspirieren lassen. In den USA sind Sandwiches mehr als nur belegte Brote – echte Sattmacher, hoch gestapelt und eigentlich mehr eine Mahlzeit als ein Snack. Auch wenn der gute alte Schinken-Käsetoast immer geht, darf es diesmal etwas ausgefallener sein. Das amerikanische Thunfisch-Sandwich ist ziemlich mächtig mit viel Käse und Mayonnaise. Meine Variante ist zum Einen deutlich gesünder, aber auch etwas ausgefallener. Trotzdem ist das Rezept sehr einfach und schnell gemacht. Thunfisch ist ja bekanntlich eine echte Proteinbombe und mit einem rustikalen Vollkorntoast entsteht daraus eine sättigende und gesunde Mahlzeit. Zutaten für 2 Personen: 4 Scheiben Vollkornbrot 150 g Thunfisch 1/2 Zwiebel, rot 1 Knoblauchzehe 50 g Essiggurken 20 g getrocknete Tomaten/ oder frische rote Paprika 100 g Creme fráiche 50 g Bergkäse, würzig Salz, Pfeffer und Chiliflocken 20 g Butter Das Öl oder Wasser vom Thunfisch abtropfen lassen und mit einer Gabel in eine Schüssel zupfen. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Getrocknete Tomaten oder Paprika und Essiggurken ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Creme fráiche, Käse und Gewürzen zum Rest mischen. Wer mag kann noch ein paar tiefgefrore Erbsen hinzufügen. Das Toastbrot jeweils auf einer Seite mit weicher Butter bestreichen. Die nicht gebutterte Seite mit der Thunfischcreme bestreichen. Die Toasts zuklappen und bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne goldbraun braten, bis der Käse geschmolzen ist. Den Toast mit einem frischen Salat oder zum Beispiel meiner weiße Bohnen-Tomatensuppe servieren. Mhhh, so guat xi!

  • Weiße Bohnen-Tomatensuppe [Blitzrezept]

    Obwohl zwar gerade keine Tomatensaison ist, gehören wärmende Suppen einfach zum Winter wie der Schnee auf den Bergen. Apropos Schnee - mein heutiges Rezept ist perfekt zum Aufwärmen nach einem anstrengenden Skitag, einem Spaziergang im Schnee oder einem gemütlichen Abend auf der Couch, wenn es draußen regnet oder schneit. Diese cremige Bohnen-Tomatensuppe wärmt von Innen durch die leichte Schärfe der Chilis und sättigt durch die proteinreichen Bohnen. Eine perfekte Kombination und super schnell und einfach gemacht. Zutaten für 2 Personen: 2 EL Olivenöl 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 30 g Tomatenmark 1 TL Zucker 1 TL Chiliflocken 1 Würfel Gemüsebrühe 1 Dose gestückelte Tomaten 1 Dose weiße Bohnen 2 Rosmarin Zweige 10 g Butter Zwiebel und Knoblauch fein hacken und gemeinsam mit dem Olivenöl in einem Topf andünsten. Tomatenmark, Zucker und Chiliflocken hinzufügen und für circa 3 Minuten mit braten, bis das Tomatenmark eine dunkelrote Farbe erhält. Mit den Tomaten ablöschen, die Dose mit Wasser füllen und ebenso hinzufügen. Nun die Bohnen abgießen, gemeinsam mit dem Rosmarin hinzufügen und alles für 20 - 30 Minuten köcheln lassen. Den Rosmarin entfernen, ein paar Bohnen zur Deko beiseite stellen und die restliche Suppe mit der Butter in einem starken Mixer oder mit einem Pürierstab sehr fein pürieren und abschmecken. Wer mag, kann auch Sahne verwenden oder beides weglassen. Je nach gewünschter Konsistenz etwas heißes Wasser hinzufügen und die Suppe bei Bedarf nochmal erhitzen. Auf zwei Teller aufteilen, mit den übrigen Bohnen und eventuell etwas Sahne und Chiliflocken garnieren und genießen. Dazu passt frisches Sauerteigbrot oder ein Käsetoast. Mhhh, so guat xi!

  • Çilbir (pochierte Eier mit Knoblauch-Joghurt und Chili Butter)

    Vor zwei Jahren war für einen Kurz Trip in Istanbul. Die türkische Küche hat mich schon davor sehr fasziniert. Nach unserer Reise war ich allerdings noch motivierter einige dieser tollen Rezepte auch Zuhause nachzukochen. Eines davon möchte ich heute mit euch teilen. Es nennt sich Çilbir. Çilbir bedeutet so viel wie "pochiertes Ei". Genau das ist auch der Hauptdarsteller dieses Gerichts. Kombiniert mit kühlem Knoblauch-Joghurt, scharfer Chili-Butter und knusprigem Sauerteigbrot entsteht daraus ein tolles Gericht. In der Türkei wird Çilbir traditionell zum Frühstück gegessen, ich mag es allerdings am liebsten als schnelles Mittag- oder Abendessen. Es schmeckt super lecker, ist reich an Proteinen und super schnell gemacht. Das müsst ihr also unbedingt mal ausprobieren! Zutaten für 2 Portionen: 300 g griechischer Joghurt 1 Knoblauchzehe Salz 20 g Butter 1 EL Olivenöl 1 TL Paprikapulver 1/2 TL Chiliflocken 4 Eier 1 EL Essig Frische Petersilie (klassisch wäre Dill) Sauerteigbrot Den Joghurt in eine Schüssel geben. Den Knoblauch schälen und in den Joghurt pressen, mit Salz würzen und beiseite stellen. Die Butter in einer kleine Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Den Herd ausschalten, Olivenöl, Paprikapulver und Chiliflocken hinzufügen, umrühren und ebenso beiseite stellen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und den Essig hinzufügen. Den Herd auf kleine Stufe zurückstellen. Sobald keine Luftblasen mehr vom Boden des Topfes aufsteigen, mit einem Löffel einen "Strudel" erzeugen und die Eier einzeln in die Mitte des Strudels gleiten lassen. Die Eier nun für 3,5 - 4 Minuten pochieren. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Wer sich nicht ganz traut vier Eier auf einmal zu pochieren, kann in zwei Töpfen oder alle nacheinander pochieren. Die Eier werden dadurch trotzdem perfekt gelingen. Den Joghurt gleichmäßig auf zwei Teller verteilen. Die pochierten Eier in der Mitte platzieren und mit der Chili-Butter beträufeln. Mit Petersilie und Meersalz garnieren und mit getoastetem Sauerteigbrot servieren. Mhh, guat xi! (Food Fact: der Essig im Wasser hilft dabei, dass das Eiweiß schneller gerinnt. Dadurch wird das Eiweiß fest und hält die Form, während das Eigelb wachsweich bleibt.)

  • (k)eine vegane Bolognese

    Man könnte meinen zu einer Bolognese Soße gibt es nicht viel zu sagen oder?! Ich finde schon. Wenn ich Bolognese koche ist für mich die Qualität des Fleisches (wie eigentlich immer) das A und O. Und da richtig gutes Bio Fleisch oft sehr kostspielig ist und mir ein nachhaltiger Umgang mit Fleisch und somit unserer Umwelt sehr am Herzen liegt habe ich irgendwann damit begonnen meine Bolognese Soße etwas "umweltweltfreundlicher" zu kreieren. Denn wer das nächste Mal an der Fleischtheke denkt "phuu das Biofleisch kostet ja fast das Doppelte", der sollte lieber einfach nur die halbe Menge davon kaufen und auf mein Rezept setzen!! Entstanden ist der Gedanke letzten Januar. Für einen Monat lang habe ich mich damals im Rahmen der weltweiten "Veganuary-Bewegung" vegan ernährt. Dadurch habe ich neben der wachsenden Wertschätzung für tierische Produkte vor allem auch neue alternative Kochstrategien entwickelt. Unter anderem gab es damals bei mir eine vegane Bolognese Soße, nach diesem Rezept von Rainbow Plant Life. Veganer haben meiner Meinung nach eine sehr interessante Strategie entwickelt, den "fleischigen Geschmack" zu imitieren. Dabei setzen sie vor allem auf Zutaten die viel Umami enthalten. Umami steht für "schmackhaft" und "würzig" und wird als 5. Geschmacksrichtung bezeichnet. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die reich an Umami sind. Typische Beispiele für Lebensmittel mit der Geschmacksrichtung Umami sind reife Tomaten, Parmesan, Fleisch, Sardellen, Oliven, Steinpilze, Walnüsse und Sojasoße. Da ich allerdings kein Veganer bin und gutes Fleisch liebe, habe ich versucht einen Mittelweg zu finden und das Ergebnis ist meiner Meinung nach kein Kompromiss, sondern eigentlich eine Steigerung an Geschmack und Konsistenz. In meinem Rezept steckt das Umami vor allem in der recht großen Menge an Tomatenmark, den Walnüssen und dem Balsamico. Die Konsistenz des Fleisches und der Proteingehalt wird durch rote Linsen erzielt und die große Portion Gemüse macht das Rezept zu einem rundum nährstoffreichen und gesunden Gericht. Das müsst ihr wirklich ausprobieren! Zutaten für 4 Portionen: 1 Zwiebel groß 4 Knoblauchzehen 200 g Karotten 100 g Staudensellerie 300 g Bio Hackfleisch, gemischt 1 TL Staubzucker Salz, Pfeffer und Chili 100 g Tomatenmark 150 ml Rotwein 700 ml passierte Tomaten 1 Dose geschälte Tomaten 1 Dose Gemüsebrühe 2 Lorbeerblätter 100 g rote Linsen 35 g gehackte Walnüsse 1 EL dunkler Balsamico Zu Beginn die Linsen in kaltes Wasser einweichen. Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Sellerie in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen. Einen großen Topf mit 2 EL Olivenöl erhitzen. Das Hackfleisch darin scharf anbraten. Dabei nicht zu viel rühren, damit Röstaromen entstehen können. Das Fleisch aus dem Topf in eine Schüssel füllen. Weitere 2 EL Olivenöl in den Topf geben und die Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren. Das Gemüse darin für ca. 5 - 10 Minuten glasig dünsten. Staubzucker und Gewürze hinzufügen und gemeinsam mit dem Tomatenmark weiterrösten, bis das Tomatenmark eine dunkelrote Farbe bekommt. Das Hackfleisch wieder hinzufügen, die Temperatur auf Maximum erhöhen und das Ganze mit Rotwein ablöschen. So lange weiterrühren bis der Rotwein größtenteils verkocht ist. Nun mit den Tomaten und der Gemüsebrühe aufgießen. Die Linsen und die gehackten Walnüsse hinzufügen und alles bei geschlossenem Deckel und niedriger Temperatur für mindestens 40 Minuten schmoren lassen. Wer Zeit hat, kann die Bolognese auch länger köcheln lassen. Nach diesen 40 Minuten den Deckel entfernen, den Balsamico einrühren und die Soße weitere 15 Minuten köcheln lassen, damit etwas von der Flüssigkeit verdampfen und die Soße leicht einreduzieren kann. Zum Schluss die Bolognese mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken und genießen. Die Soße passt perfekt zu Spaghetti, Penne oder in eine Lasagne. Mhhh, guat xi!

  • Spekulatius-Apfel Tiramisu

    ihr noch auf der Suche nach einem Dessert für Weihnachten oder Silvester? Da hab ich das perfekte Rezept für euch! Dieses Spekulatius-Apfel Tiramisu schmeckt durch und durch nach Weihnachten, lässt sich super vorbereiten und ist einfach unglaublich lecker!! Ideal also für die nächste Familienfeier. Zutaten für 6 - 8 Portionen: 700 g säuerliche Äpfel (Boskop, Elstar, Gala,...) 60 g Zucker Saft 1/2 Zitrone 1 TL Zimt 2 EL Rum 100 ml Wasser, Apfelsaft oder Weißwein 100 g Mandelblättchen 200 ml Sahne 500 g Mascarpone 400 g Skyr, Joghurt oder Topfen 100 g Zucker 1 PK Vanillezucker Saft 1/2 Zitrone 200 g Gewürzspekulatius Zu Beginn die Mandelblättchen ohne Öl in einer Pfanne rösten. Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen, bis ein heller Karamell entstanden ist. Äpfel, Rum, Zitronensaft und Zimt zugeben und 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Mit der Flüssigkeit ablöschen und so lange köcheln lassen bis die Äpfel weich sind, aber noch einen leichten Biss haben. Wer es neutraler mag nimmt Wasser, wer gerne süß mag nimmt Apfelsaft und wer noch ein Fläschchen Weißwein offen hat, greift zu dem. Das Ganze nun in eine Schüssel umfüllen und gut auskühlen lassen. Für die Creme Sahne halb steif schlagen, mit Mascarpone, Skyr, Zucker, Vanillezucker und Zitrone zu einer glatten Creme rühren. Eine ca. 20 x 30 cm große Auflaufform zu Beginn mit einer dünnen Schicht Creme bestreichen und 10 - 12 Spekulatius Keksen auslegen. Nun die Hälfte der Äpfel - Mandelblättchen - die Hälfte der Creme - Kekse usw... übereinander schichten. Zum Schluss mit Keksen, etwas Zimt und Mandelblättchen abschließen und über Nacht kaltstellen. Wer keine Auflaufform hat, kann das Dessert auch in einzelne Gläschen füllen. Mhhhh, sooo guatxi! Food Facts: Von der Konsistenz her wird die Bratapfelschicht am besten, wenn ihr eine weich kochende und eine festere Apfelsorte mischt. So erhält ihr sicher kein Apfelmus sondern leckeren Kompott. Ich verwende gern eine Mischung aus Boskop/Elstar (säuerlich und zerfällt beim kochen) und Gala-Äpfeln (süßlicher, behält die Form). Wer sehr unter Zeitdruck steht, kann notfalls als Express-Version auch gekauftes, stückiges Apfelmus verwenden. Aber pssst... Wer gerne ein paar Kalorien sparen möchte, der kann auch zu fettreduzierter Mascarpone greifen. Die Konsistenz wird dann jedoch etwas fester, weshalb ich die Sahne eventuell etwas weniger als oder gar nicht aufschlagen würde. Wer gerne etwas mehr Biss mag, kann statt Mandelblättchen auch gestiftelte Mandeln verwenden.

  • Pfannen-Wrap [Blitzrezept]

    Laut meinen Analysen scheint die Kategorie "Blitzrezepte" die Beliebtheitsskala auf dem Blog eindeutig anzuführen. Ich kann das persönlich auch sehr gut nachvollziehen. Wenn wir nicht gerade mitten im Lockdown stecken, hat der Alltag oft einfach mehr zu bieten als ewig in der Küche zu stehen und fast täglich einkaufen zu gehen um lange Zutatenlisten abzuarbeiten. Aus diesem Grund versuche ich immer wieder neue Rezepte zu entwickeln, die zeitsparend, flexibel, einfach und trotzdem lecker sind. Mein heutiges Rezept ist eigentlich mehr ein "Konzept" als ein Rezept. Die Zutaten könnt ihr sehr individuell anpassen. Je nachdem was ihr in eurem Kühlschrank gerade übrig habt - Kampf dem Verderb also!! Lebensmittel wegzuwerfen ist für mich nämlich ein absolutes No-Go. Aus diesem Grund brauchen wir möglichst viele Rezepte, die uns flexible Möglichkeiten bieten, das zu verwenden, das wir gerade zur Verfügung haben. So wie das unsere Mütter und Großmütter schon immer gemacht haben. Tortillas habe ich zum Beispiel immer eingefroren. Dazu lege ich die übrig gebliebenen Tortillas samt der Verpackung einfach in den Gefrierschrank. Das offene Ende der Verpackung klebe ich etwas zu. Ansonsten müsst ihr nichts weiter beachten. Ihr könnt die gefrorenen Tortillas dann einzeln ohne auftauen verwenden. Geriebenen Käse friere ich übrigens auch sehr gerne ein. Somit habt ihr immer ein "Notfallrezept" zur Hand. Bei den Zutaten könnt ihr euch dann wirklich austoben. Statt Tomatenmark könnt ihr auch rotes oder grünes Pesto, Olivenpaste, Frischkäse oder Hummus verwenden. Statt Schinken schmeckt auch Salami, Chorizzo, gebratene Hähnchenstreifen, Hackfleisch, Speck, Thunfisch, Champions, Zucchini oder Paprikastreifen. Und statt Bergkäse wäre auch Gorgonzola, Brie, Gauda oder Mozzarella möglich. Also los, gleich mal die vielen unterschiedlichen Varianten ausprobieren. Ich bin gespannt, was ihr euch einfallen lasst und freue mich über jedes Foto eurer Kreationen, das ihr mir auf Instagram oder per Email schickt! Zutaten für 2 Portionen: 4 Vollkorn Tortillas 4 EL Tomatenmark 4 TL Sriracha Soße (= Chilisoße) 4 Eier 4 Scheiben Schinken 80 g würziger Bergkäse 4 Handvoll Blattspinat Die Tortillas auf einer Seite mit Tomatenmark und Sriracha Soße bestreichen. Die Eier mit Salz und Pfeffer würzen und verquirlen. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze etwas Butter schmelzen. Ein Viertel der Eier in die Pfanne gießen, mit der bestrichen Seite der Tortillas belegen und etwas andrücken. Wenn das Ei gestockt ist, den Wrap umdrehen und mit Schinken, Käse und Blattspinat belegen. Die beiden Seiten zur Mitte klappen und andrücken. Etwas Olivenöl in die Pfanne träufeln und den Wrap von beiden Seiten knusprig braten bis der Käse geschmolzen ist. Wenn ihr alle Wraps gleichzeitig essen wollt, empfehle ich euch die bereits fertigen Wraps im Backofen bei 160 Grad warm zu halten. Ihr seht, es ist also wirklich mehr ein Konzept als ein Rezept, das ich euch hier an die Hand geben. Mhhhh, guatxi!

  • Saftiger Marmorgugelhupf

    Als Kind hatte ich das große Glück dank meiner Mama schon sehr früh in der Küche experimentieren zu dürfen. Das erste Rezept, das meine Schwester und ich alleine zubereiten durften war dieser Marmorgugelhupf. Der Kuchen erinnert mich deshalb immer sofort an meine Kindheit. Ich war übrigens beim Einfüllen, aufgrund unserer Haarfarben, immer für den hellen Teig zuständig und meine Schwester für den dunklen Teig ;) Nun aber zu den Fakten. Ein Marmorgugelhupf ist das perfekte Rezept, wenn ihr spontan Gäste bekommt und nicht mehr einkaufen fahren wollt. Die Zutaten hat man praktischerweise fast immer daheim. Er muss nicht auskühlen oder durchziehen, sondern schmeckt lauwarm am allerbesten. Mit meinem heutigen Rezept habe ich das Rad nicht neu erfunden und vielleicht hat auch jeder sein eigenes Lieblingsrezept von seiner Oma oder Mama. Trotzdem inspiriert euch der Blogbeitrag hoffentlich, den guten alten Klassiker mal wieder mit euren Liebsten an einem verregneten Sonntag zu genießen. Zutaten für einen Gugelhupf: 300 g Butter in Stücken 250 g Zucker 1 Pkg Vanillezucker 1 Prise Salz 5 Eier 370 g Mehl 1 EL Backpulver 70 g Milch 30 g Kakao Zu Beginn eine Gugelhupf Form gründlich einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. Die Butter mit der Küchenmaschine oder einem Mixer weich rühren. 220 g vom Zucker, Vanillezucker, Salz, Eier, Mehl, Backpulver und 40 g der Milch nacheinander zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Die Hälfte des Teiges in die Gugelhupf Form füllen. Zum restlichen Teig Kakao, die übrigen 30 g Zucker und 30 g Milch zugeben und verrühren. Dann den dunklen Teig auf den hellen verteilen und mit einer Gabel spiralförmig die beiden Teigschichten vermischen. Dadurch entsteht das marmorierte Muster. Den Gugelhupf nun für 55 Minuten bei 180° Heißluft backen. Den fertigen Kuchen ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen bevor ihr ihn aus der Form stürzt. Den Kuchen zum Schluss mit etwas Staubzucker bestreuen und am besten noch lauwarm genießen. Mhhh, guat xi!

  • Spinat-Bergkäseknödel mit Salbeibutter und Walnüssen

    Heuer habe ich ein kleines Experiment gewagt und auf dem Balkon meinen eigenen Spinat angepflanzt. Schon ist der auf dem Teller gelandet. In diesem Fall als lecker, fluffiger Knödel mit Bergkäse und Salbei-Walnuss-Butter. Was ihr dafür benötigt (ca. 8 Stück): 250 g Knödelbrot 150 - 200 ml heiße Milch 2 Eier 250 g passierter Spinat 80 g Butter ca. 100 g Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 50 g Bergkäse in Würfel geschnitten Salz, Pfeffer, Muskatnuss evtl. Semmelbrösel Butter Salbei Walnüsse Das Knödelbrot in eine große Schüssel geben, Salz, Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen und mit der heißen Milch übergießen. Die Eier verquirlen und zur Knödelmasse mischen. Die Masse nun kurz abgedeckt ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln und den Knoblauch mit der Butter in einer Pfanne anschwitzen, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Wenn die Knödelmasse etwas abgekühlt ist, den Käse und den Spinat hinzufügen und alles mit den Händen gut durchkneten. Nochmals mit einem Tuch abdecken und für ca. eine halbe Stunde ruhen lassen. Der Teig sollte sich nun gut kneten und formen lassen. Falls der Teig die Form noch nicht halten kann, etwas Semmelbrösel hinzufügen. Wenn der Teig zu trocken ist, etwas Milch nachgießen. Den Teig nun zu 8 Knödeln formen und für etwa 25 Minuten über Dampf garen. Wer keinen Dampfgarer oder Dampfeinsatz hat, kann sie natürlich auch in kochendem Salzwasser garen. In einem kleinen Topf etwas Butter schmelzen, den gehackten Salbei und die Nüsse hinzufügen. Das Ganze etwas salzen und die fertigen Knödel darin schwenken. Dazu passt am besten ein frischer Salat. An Guata! #Knödel #Spinat #Käse #Salbei #Walnüsse

  • Chili con carne mit Schokolade und Guinness

    Wenn die Tage kürzer werden und draußen ein kalter Wind um die Häuser zieht, dann wird es Zeit für einen Teller mit herrlich scharfem Chili con carne. Da wird einem gleich von innen warm. Mein Chilirezept beinhaltet jedoch zwei spezielle Zutaten - und zwar Schokolade und Guinness Bier. Das Guinness verleiht dem Chili eine herbe Note, die durch die dunkle Schokolade perfekt ausgeglichen wird. Ich gebe zu, das Bier ist eine spezielle Abwechslung die man mögen muss und wem das zu ausgefallen ist, der kann das Bier auch einfach weglassen. Die Schokolade kommt bei mir allerdings immer ins Chili! Glaubt mir, es schmeckt mit Schokolade auch nicht wirklich viel anders als ohne. Zu einer Tomatensoße kommt ja eigentlich immer etwas Zucker, um die Säure der Tomaten auszugleichen. Hier macht das die Schokolade und gibt zusätzlich noch eine dunkle Farbe und eine ganz leicht herbe Note. Das ist wirklich ein Versuch wert! Zutaten für 4 Portionen: 400 g Bio-Rinderhackfleisch 1 Knoblauchzehe 1 Zwiebel 2 EL Olivenöl 1-2 TL Chiliflocken 3 TL Salz Pfeffer 700 g stückige Tomaten (idealerweise dieses Passata Rustica) 300 ml passierte Tomaten 150 ml dunkles Bier (z.B. Guinness) 250 g Mais 250 g Kidneybohnen 30 g Zartbitterschokolade 70% frische Petersilie Salz und Pfeffer Knoblauch und Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden. und beides in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen. Hackfleisch und Chili zugeben und ca. 5 Minuten knusprig anbraten. Mit Tomaten und Bier ablöschen, salzen und pfeffern und ca. 30 Minuten köcheln lassen (wer mehr Zeit hat, kann es auch eine Stunde köcheln lassen). Inzwischen Mais und Bohnen abgießen. Petersilie waschen, trocknen und hacken. Bohnen und Mais in das Chili geben und weitere 10 Minuten mitkochen. Kurz vor Ende die Schokolade zugeben. Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken. In Teller füllen und mit Petersilie bestreuen. Nach Geschmack mit Brot, Tortilla Chips oder Reis genießen. Mhhh, so guat xi!

  • Knusprige Blumenkohl-Nuggets [Blitzrezept]

    Hin und wieder überkommt uns doch alle mal das Verlangen nach frittierten Chickennuggets oder?! Wer statt der fettigen und ungesunden frittierten Variante mit Hühnchen lieber zu etwas gesünderem greifen möchte ist hier genau richtig. Statt Hühnchen wird diese vegetarische Variante mit Blumenkohl zubereitet. Das macht sie zu einem gesunden und umweltfreundlicheren Snack. Auf das heißbegehrte Knuspererlebnis muss man hier allerdings trotzdem definitiv nicht verzichten! Wer den extra Knuspereffekt möchte, dem empfehle ich Panko zu verwenden. In Österreich findet ihr die asiatische Version von Paniermehl in den meisten großen Lebensmittelgeschäften (wie z.B. bei Inters***) oder im Asiashop. Zu den Böseln könnt ihr dann noch beliebige weitere Zutaten hinzufügen. Bei mir war es Parmesan und Paprikapulver. Ihr könnt aber beispielsweise auch Kokosflocken oder Sesam untermengen. Den extra Kick bekommen eure Nuggets dann noch durch die scharfe Sriracha-Chilisauce. Die mische ich zum einen unter das Ei in der Panade aber auch in den Dip mit Sauerrahm oder griechischem Joghurt. Ein echt leckerer Snack oder auch eine super Beilage zu einem Fischfilet. Wer ganz mutig ist, versucht mal seine Kinder damit zu überraschen ;) Zutaten für 2 Personen: 1 Blumenkohl 2 Eier 1 TL Sriracha-Chilisauce Mehl 80 g Semmelbrösel (idealerweise Panko) 40 g Parmesan 1 TL Paprikapulver Salz Sauerrahm Sriracha-Chilisauce Den Backofen auf 220° Heißluft vorheizen. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Einen großen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen. Die Blumenkohlröschen darin für ca. 5 Minuten bissfest kochen. In der Zwischenzeit die Eier mit der Srirachasauce und Salz verquirlen. Brösel, Parmesan und Paprikapulver mischen und jeweils einen tiefen Teller mit Mehl, der Eiermischug und dem Brösel-Parmesanmix zurecht stellen. Den Blumenkohl abseihen. Die einzelnen Röschen jeweils zuerst in dem Mehl, dann in den Eiern und schlussendlich in der Bröselmischung wälzen. Alle Blumenkohlnuggets auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit etwas Olivenöl besprühen oder bepinseln und für 25 - 30 Minuten goldgelb und knusprig backen. In der Zwischenzeit aus Sauerrahm und Srirachasauce einen Dip rühren. Dazu passt auch ein frischer Salat. Guat xi!

  • FINALE!! "Bester Foodblog Österreichs 2021"

    Oh, wie schön! Gestern wurde bekanntgegeben wer es ins Finale für den Austrian Foodblog Award 2021 am 2. Oktober geschafft hat und Guat xi ist als "Bester Foodblog Österreichs" beim Austrian Foodblog Award nominiert. In den acht Kategorien - Bester Foodblog Österreichs - Beste grüne Küchentipps - Backen mit Liebe - Kochen und Genießen mit Käse - Italien und die Welt des Caffés - Bewusst essen 21 - Food to go - Women Sommerküche wurden jeweils 10 Foodblogs ins Finale gewählt und guatxi hat´s in der Hauptkategorie "Bester Foodblog Österreichs" ins Finale geschafft. Ich freue mich sehr gemeinsam mit diesen neun weiteren tollen Foodblogs die kulinarische Bloggerszene Österreichs vertreten zu dürfen: - Little Vienna - bymelonie - shapesandpeaches - mei liabste Speis - Veronikas Hofküche - Kraut und Rübe - Moby Forty - thoms küchen.block - food-stories Am 2. Oktober wird die Experten Jury entscheiden wer sich den Titel "bester Foodblog Österreichs 2021" auf die Fahne schreiben darf. Ich freue mich über alle, die die Daumen gedrückt halten und auf ein tolles Event in Wien! Bis dahin empfehle ich euch mal auf der Homepage vom Austrian Foodblog Award (AFBA) vorbei zu schauen und durch die vielen tollen Foodblogs Österreichs zu stöbern! www.afba.at Mit folgendem Video, habe ich die Bundesländer Challenge beim AFBA für Vorarlberg gewonnen: Update 3. Oktober 2021: Ich durfte mich über einen Siegertopf in der Kategorie "Bundesländer Challenge" freuen! Der Titel "Bester Foodblog Österreichs" ging an Martina von Foodstories. Gratulation von mir :) guat xi!

  • Steaksandwich im Focaccia Brötle

    Grundsätzlich bin ich kein "Fleischfanatiker". Auf Fleisch zu verzichten fällt mir im Alltag sogar ziemlich leicht. Wenn ich jedoch ein Fleischgericht zubereite, genieße ich es umso mehr. Dabei ist mir vor allem Qualität und Regionalität wichtig. Und wenn die Qualität schon so hoch ist wie in diesem Fall, dann muss es auch richtig gut zubereitet sein! Für mein heutiges Rezept habe ich ein Bio Roastbeef vom Angus Rind direkt aus Vorarlberg verwendet [unbezahlte Werbung aus Überzeugung]. Genau diese Qualität schmeckt man einfach bei jedem Bissen! Also ganz egal wo ihr euch befindet, sucht euch einen regionalen Betrieb, der richtig gutes Rindfleisch produziert und genießt ein geniales Endergebnis in Form dieses leckeren Steaksandwichs im Focaccia Brötchen! Zutaten für 4 Personen: 500 g helles Dinkelmehl 1 Pk. Trockenhefe 1 TL Zucker 2 TL Salz 2 EL Olivenöl 300 ml lauwarmes Wasser 1 kg Bio Rinderbraten Olivenöl 3 Knoblauchzehen Rosmarin Für die Focaccia Brötchen alle Zutaten mischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig abdecken und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den Teig in 7 gleichgroße Stücke mit jeweils ca. 120 g schneiden und zu Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt erneut 10 Minuten ruhen lassen. Die Brötchen mit jeweils einem TL Olivenöl beträufeln und mit den Finger Löcher in die Focaccia Brötchen drücken. Mit grobem Meersalz und gehacktem Rosmarin bestreuen und bei 220 Grad Heißluft für 15 Minuten backen. Das Fleisch ca. 2 Stunden im Voraus aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und von allen Sehnen befreien. Nun das Stück Fleisch ohne alles auf ein Backblech legen und bei 80 Grad Ober-Unterhitze für ca. 1,5 - 2 Stunden bei niedriger Temperatur garen. Ich empfehle euch die Zubereitung mit einem Bratenthermoneter. Damit könnt ihr sicher sein, dass euer Stück Fleisch den perfekten Garpunkt (bei ca. 57 Grad Kerntemperatur) erreicht. 0,5 Kilo Fleisch benötigen ca. 1,5 Stunden. Auf diesem Bild seht ihr zwei Stücke feinstes Jungrind vom Biohof Gassner in Sankt Gerold mit jeweils 0,5 kg [unbezahlte Werbung] . Die Kerntemperatur solltet ihr ab einer Stunde Garzeit immer mal wieder testen, bis das dickste Stück ca. 57 Grad erreicht hat, dann ist euer Fleisch perfekt medium rare. Das Fleisch nun aus dem Backofen nehmen und in einer Pfanne mit Olivenöl, zerdrückten, aber ganzen Knoblauchzehen und Rosmarin von allen Seiten kurz scharf anbraten. Dann dem Braten wieder auf das lauwarme Backblech legen, mit Alufolie abdecken und für 15 Minuten entspannen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen nochmal auf 160 Grad Heißluft aufheizen und die Focaccia Brötchen erneut aufbacken. Den Braten nun mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem scharfen Messer, gegen die Faser sehr dünn aufschneiden und auf einen vorgewärmten Teller legen. Erneut mit etwas Salz und Pfeffer würzen und gemeinsam mit den Knoblauchzehen und dem Rosmarin anrichten. Die Brötchen mit dem Fleisch, frischem Rucola und verschiedenen Saucen servieren. Ich empfehle eine scharfe Cocktailsoße. Dazu passt ein knackiger Coleslaw (ich werde bald mal ein Rezept dazu schreiben, aber es finden sich im Internet viele verschiedene). Mhhhh, so guat xi!

  • Crème Brûlée - Tarte [Blitzrezept]

    Manchmal möchte man gern einen Kuchen backen, hat aber keine Zeit 5 Eier zu trennen, 3 Schüsseln, einen Mixer und 4 Löffel abzuwaschen. Und auch wer eigentlich nicht gerne bäckt oder wenig Erfahrung damit hat, für den ist dieser Kuchen genau die richtige Wahl. Ihr benötigt lediglich einen Blätterteig, geschnittene Früchte und einen einfachen Guss aus Sahne, Eiern und Zucker. Das war´s. Ihr könnt hier übrigens jedes Obst verwenden, das gerade Saison hat, in eurem Garten wächst, oder aus der Obstschale dringend weg muss. Der Guss aus Sahne und Eiern ist in wenigen Sekunden mit einem Schneebesen zusammengeführt. Dadurch schmeckt die Tarte wie eine himmlische Crème Brûlée mit Früchten. Auf jeden Fall einfach (und) lecker! Zutaten: 1 Pk. Blätterteig 2 EL gemahlene Haselnüsse 500 g Obst (Birnen, Zwetschgen, Äpfel, Marillen, Beeren,...) 3 Eier 250 ml Sahne 100 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker Den Backofen auf 220° Heißluft vorheizen. Den Blätterteig aus der Packung nehmen und damit eine gebutterte Tarte- oder Springform auslegen. Ich schneide dazu 1/3 des Teiges in zwei Streifen und lege diese um den Rand. Die gemahlenen Haselnüsse auf dem Blätterteig verteilen. Die Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in fingerdicke Spalten schneiden. Die Birnenspalten fächerformig im Kreis auf den Teigboden legen. (Die Menge des Obsts variiert je nach Sorte. Wer zum Beispiel sehr saftige Brombeeren wählt sollte weniger Früchte verwenden, sonst wird der Kuchen zu feucht. Und gerade die Lücken zwischen den Früchten erinnern besonders an Crème Brûlée.) Für den Guss Eier, Sahne, Zucker und Vanillezucker verquirlen. (Den Zucker je nach Obstsorte dosieren. Süße Birnen benötigen etwas weniger Zucker im Guss als zum Beispiel säuerliche Marillen oder Beeren.) Den Sahneguss nun über die Früchte gießen. Die Tarte im unteren Teil des Backofens für 25 Minuten backen. Vor dem Servieren auskühlen lassen, damit der Guss fest werden kann. Wer einen Bunsenbrenner hat, kann zum Schluss noch etwas vom Zucker über die Tarte streuen und diesen mit dem Bunsenbrenner zu Karamell flämmen. Wer das macht kann den Zucker in dem Guss um etwa 25 g reduzieren. Tipp: Die Früchte können je nach Saison abgewandelt werden. Sehr lecker schmecken zum Beispiel Zwetschgen, Marillen, Johannesbeere, Rhabarber, Kirschen oder Äpfel. Dabei die Früchte nicht zu klein schneiden und nicht zu viel Obst verwenden, damit sich zwischen dem Obst die leckere Créme absetzen kann. Hier hab ich den Kuchen mit Zwetschgen gebacken und er wurde fantastisch!! Mhh, sooo guat xi!

  • Fruchtiges Curry-Geschnetzeltes

    Dieses Gericht gehört definitiv zu meinen eindrücklichsten Kindheitserinnerungen. Neben dem Spinat-Omlett und den gefüllten Paprika meiner Mama, war es wohl eines der beliebtesten "z´mittag Essa" in unserer Familie. Die Kombination aus süß und herzhaft mag ich bis heute noch sehr gern. Und das Beste, es ist schnell gemacht und ihr benötigt nicht viele Zutaten. So solls sein - Fast food, not junk Food!! Zutaten für 4 Portionen: 300 g Basmatireis 500 g Bio Hühnerfilet 1 EL Mehl Salz und Pfeffer 1 Zwiebel 1 kleine Dose Ananas in Stücken 1 EL Mehl 1 EL Currypulver 200 ml Gemüsebrühe 200 ml Milch (optional Kokosmilch, Sahne oder halb Sahne / halb Milch) 1 Dose Pfirsiche in Scheiben geschnitten Petersilie, gehackt Mandelblättchen, geröstet Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Die Mandelblättchen ohne Öl in einer beschichteten Pfanne rösten, bis sie leicht braun werden. Dann in einer Schüssel beiseite stellen In der Zwischenzeit das Hühnerfilet würzen, mit dem Mehl bestäuben und in etwas Butter kurz anbraten. Das Fleisch sollte dabei nicht durchgebraten sein, da es später noch in der Soße nachzieht. Das Hühnerfilet wieder aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel beiseite stellen. In der selben Pfanne die kleingeschnittene Zwiebel in etwas Butter glasig dünsten. Die Ananas, das Mehl und Currypulver hinzufügen und kurz mit braten. Mit Gemüsebrühe und Milch aufgießen und bei mittlerer Stufe köcheln lassen, bis die Soße etwas angedickt ist. 5 Minuten bevor der Reis fertig ist, das Hühnchen und die Pfirsiche unter die Soße mischen und durchziehen lassen. Zum Schluss mit frischer Petersilie und den gerösteten Mandelblättchen bestreuen und alles zu mit duftendem Basmatireis servieren. Guat xi!

  • Shakshuka mit roten Linsen

    Shakshuka ist eine Spezialität der sraelischen und nordafrikanischen Küche. Das Gericht wird aus pochierten Eiern in einer Sauce aus Tomaten, Paprika, Chilli und Zwiebeln zubereitet. Die Zutaten sind also sehr simpel. Natürlich lässt es viel Spielraum für kreative Abwandlungen. In meinem Fall habe ich die Shakshuka noch mit roten Linsen verfeinert. Traditionellerweise wird es mit frischem Fladenbrot oder Pita gegessen, welches man ganz unkompliziert in die Soße tunkt. Zutaten für 2 Portionen: 1 EL Olivenöl 2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 1 rote Paprika 1 EL Tomatenmark 1/2 TL Staubzucker 700 ml stückige Tomaten (ich verwende am liebsten "Passata Rustica") 2 EL rote Linsen ca. 100 ml Wasser 4 Eier Chilli Salz Pfeffer Petersilie Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch fein hacken. Die Paprika waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln und den Knoblauch glasig dünsten. Die Paprika hinzufügen und für ein paar Minuten mit braten. Das Tomatennmark mit dem Staubzucker einrühren und für weitere 2 Minuten braten, bis der Zucker leicht karamellisiert. Alles mit den Tomaten ablöschen. Das Tomatenglas mit den 100 ml Wasser füllen und ebenso in die Pfanne geben. Die Linsen hinzufügen und mit den Gewürzen abschmecken. Alles bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten köcheln lassen. Die Tomatensauce erneut abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen. In die Sauce werden nun mit einem Löffel vier kleine Mulden gedrückt. Die Eier in die Mulden schlagen und bei geschlossenem Deckel für ca. 4 - 5 Minuten bei mittlerer Hitze stocken lassen (hängt davon ab wie flüssig ihr eure Eier mögt). Nun die Eier nochmals leicht salzen und Pfeffern. Die Shakshuka mit frischer Petersilie bestreuen und am besten gleich heiß mit warmem Pitabrot servieren. An Guata! #Linsen #Eier #Tomaten #Chilli #Healthy

  • New York Cheescake

    Cheescake, Käsekuchen oder doch Topfentorte?! Viele Namen beschreiben diese cremig, sahnige Sünde. Heute gibt’s bei mir allerdings ein Rezept für den klassisch amerikanischen Cheescake. Beim New York Cheescake besteht der Boden in der Regel aus zerbröselten Keksen. Ich verwende Toggenburger Kekse (gibt’s im Sp**). Was auch sehr gut schmeckt, sind kernige Haferkekse oder ihr nehmt die klassischen Butterkekse. Beim deutschen oder österreichischen Käsekuchen wird Topfen mit Puddingpulver vermischt. Die amerikanische Version hingegen besteht aus neutralem Frischkäse (Philadelphia,...) und hat dadurch einen leicht salzigen und sehr cremig-mächtigen Geschmack. Die schön glatte, weiße Oberfläche erhält der Cheescake aufgrund des Sauerrahmgusses der kurz vor Schluss der Backzeit noch auf den Kuchen kommt. Dadurch wird er nochmal extra frisch und cremig. Mhhhh... give it a try!! Was ihr dafür benötigt: 200 g Spekulatius Kekse (Toggenburger, Butterkekse oder Haferkekse schmecken auch super) 100 g flüssige Butter 1 EL Staubzucker 600 g Frischkäse (Philadelphia, Zimmertemperatur) 200 g Sauerrahm (Zimmertemperatur) 200 g Zucker 3 EL Speisestärke 150 ml Sahne 2 Eier (Zimmertemperatur) 2 EL Zitronensaft 250 ml Sauerrahm 125 ml Creme Fraiche 2 EL Staubzucker 1 PK Vanillezucker 1 TL Zitronensaft Für den Boden die Kekse in einer Plastiktüte zerbröseln. Die Keksbrösel in einer Schüssel mit der Butter und dem Zucker vermengen. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte 26cm Springform drücken und bei 180 Grad Heißluft für 15 Minuten vorbacken. Für die Cheescakemasse Frischkäse, Sauerrahm und Zucker mit dem Schneebesen verrühren. Nun Speisestärke, Eier, Zitronensaft und Sahne hinzufügen und zu einer glatten Masse rühren. Den Teig dabei nicht zu lange rühren, sonst bilden sich zu viele Luftblasen. Die Creme auf dem Boden verteilen und weitere 45 Minuten backen. Die Oberfläche sollte ohne Risse und nur leicht gebräunt sein. Die Mitte des Kuchens darf ruhig noch etwas wackelig sein. Aus dem Sauerrahm, dem Creme fraiche, Zucker, Vanillezucker und dem Zitronensaft einen Guss herstellen. 2/3 vom Guss auf dem noch heißen Kuchen verteilen und kurz für 5 Minuten backen. Den Kuchen bei Raumtemperatur etwas abkühlen lassen, dann den restlichen Guss darauf verteilen und am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Den Kuchen am besten über Nacht im Kühlschrank kaltstellen und dann eine  Stunde vor dem Servieren heraus nehmen (so wird er wieder etwas cremiger und nicht zu fest). Am besten jedes Stück mit frischen Himbeeren servieren. An Guata! #Cheescake #Kuchen #Himbeeren #Amerikanisch #Frischkäse

  • Boeuf Bourguignon

    Vor einiger Zeit habe ich euch schonmal den Biohof Gassner in Sankt Gerold vorgestellt. Damals habe ich eines ihrer Bio-Hühner in das Hawaii-Chicken verwandelt. Diesmal durfte ich mich an dem genialen Bio-Angus Rindfleischpaket erfreuen und habe daraus gleich dieses leckere Boeuf Bourguignon gekocht. Wer nämlich beim Biohof Gassner ein Fleischpaket bestellt, bekommt neben dem regionalen Bio-Fleisch gleich noch eine passende Guatxi-Rezeptkarte als Kochinspiration dazu. Ich versuche dabei mir immer wieder leckere Rezepte für euch einfallen zu lassen, mit denen ihr aus dem Fleisch in top Qualität ein schmackhaftes Gericht zaubern könnt. Das heutige Rezept klingt nicht nur sehr außergewöhnlich, sondern schmeckt auch so. Wer sich vom Namen und der Optik abschrecken lässt und denkt "das ist mir zu aufwendig" verpasst was! Das Gericht ist super leicht zuzubereiten, gelingsicher und schmeckt unglaublich gut. Das Fleisch wird in einer Rotweinsoße für 3 Stunden geschmort und erhält somit einen wunderbaren Geschmack und wird super zart, sodass es sich mit einer Gabel zerdrücken lässt. Zutaten für 4 Portionen: 70 g Speckwürfel 1 kg Rindfleisch (nicht zu mager - z.B aus der Schulter) 1 EL Öl 3 Karotten 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 EL Mehl 1 TL Staubzucker 500 ml Rotwein (Burgunder, oder trockenen Wein) 500 ml Rinderfond 2 Lorbeerblätter 300 g Champions 4 kleine Zwiebeln (Perlzwiebeln oder Schalotten) 2 EL Butter 1 TL Staubzucker 1 kg mehlige Kartoffeln 2 EL Butter 60 ml heiße Milch Muskatnuss, Salz und Pfeffer Den Speck zusammen mit dem Rindfleisch und dem Öl in einem großen Topf von allen Seiten scharf anbraten. Je nach Größe des Topfs das Ganze unter zwei Mal braten. Dabei das Fleisch nicht ständig wenden, sondern einfach etwas liegen lassen, damit es von allen Seiten eine goldbraune Kruste bekommt. Die Zwiebel würfeln und die geschälten Karotten in grobe Stücke schneiden. Das Gemüse beigeben und alles mit dem Mehl und dem Staubzucker bestäuben. Für ein paar Minuten anbraten, dabei darauf achten, dass euch das Mehl nicht anbrennt, es darf aber ruhig Farbe haben und am Boden des Topfs etwas anbacken. Nun mit dem Rotwein und dem Rinderfond ablöschen und den Bodensatz mit dem Kochlöffel etwas lösen. Die Lorbeerblätter hinzufügen und das Ganze bei 160° Heißluft für 2,5 Stunden mit geschlossenem Deckel schmoren. Nach den 2,5 Stunden die geschälten Schalotten vierteln, sowie die geputzten Champions, je nach Größe ganz, halbiert oder geviertelt in einer großen Pfanne mit der Butter anbratenn. Das Gemüse unter das Fleisch mischen und das Ganze ohne Deckel nochmals für 30 Minuten schmoren. In der Zwischenzeit mit der Beilage beginnen. Ich empfehle ein Kartoffelpüree zum Boeuf bourgingon. Dazu die Kartoffeln mit Schale kochen, pressen und gemeinsam mit der heißen Milch, den Gewürzen und der Butter cremig rühren. Nach insgesamt 3 Stunden sollte das Fleisch sehr zart sein und kann gemeinsam mit dem Karoffelpüree serviert werden. Guat xi!

  • Lumpasalot mit Honig-Senf Dressing

    „Lumpasalot“. Für mich persönlich eines der bodenständigsten Gerichte Vorarlbergs. Egal ob Zuhause an einem lauen Sommerabend, wenn die Küche kalt bleiben soll, oder direkt auf einer urigen Berghütte mit einem kühlen Glas Bier, einfach immer wieder „was guats“! Die Qualität der einzelnen Zutaten ist hier allerdings entscheidend!! Es müssen einfach richtig gute Schüblinge und an „köriga, würziga vorarlberger Bergkäs“ sein. Wer hier anfängt Leoner mit Gauda zu schnibbeln begeht meiner Meinung nach eine kleine Sünde ;) Als besonderen Frische-Kick gibt’s bei mir ein paar reife Tomaten, rote Zwiebeln und ein leckeres Honig-Senf Dressing. Wer es mag kann noch Essiggurken oder Radieschen hinzufügen. Dazu a feins Kümmelpäärle und das Soulfood ist perfekt! Zutaten für 2 Personen: 2 Schüblinge 100 g Bergkäse 1/2 rote Zwiebel 1-2 Tomaten 2-4 Essiggurken 1 TL Honig 1 TL Senf (Dijon) 1 EL heißes Wasser 2 EL Olivenöl 2 EL weißer Balsamico 1 TL Salz Pfeffer Petersilie, frisch Für das Dressing Honig, Senf und das heiße Wasser, am besten in ein kleines Schraubglas geben und mit einem Löffel umrühren, bis sich der Honig auflöst. Num die restlichen Zutaten hinzufügen und alles mit geschlossenem Deckel kräftig durchschütteln. Kleiner Tipp: am besten gleich die doppelte oder dreifache Menge herstellen und auf Vorrat im Kühlschrank aufbewahren. Die Schüblinge von der Haut befreien, einmal längs durchschneiden und in dünne Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel halbieren und in dünne Halbkreise schneiden (ich halbiere diese meistens nochmal, damit die Zwiebelstücke nicht zu groß sind). Den Bergkäse, die Tomaten und Essiggurken ebenso in die gewünschte Größe schneiden. Alles gemeinsam mit dem Dressing in einer Salatschüssel gut durchmischen und für ca. 10 Minuten oder länger durchziehen lassen. Den Salat mit frischem Pfeffer, eventuell etwas Kürbiskernöl und Petersilie garnieren und genießen. Mhhh, so guat xi! REZEPT ALS PDF ZUM DOWNLOAD: Guat xi!

  • Linzerkuchen, gerührt

    Linzerkuchen ist wohl eines der Kuchenrezepte, welches in jeder Familie etwas anders zubereitet wird. Manche mögen ihn lieber etwas trockener und mürber, bei den Anderen muss er saftig und fluffig sein. Ich bevorzuge die saftige Variante. Wenn e seuch gleichermaßen ergeht, ist dieses Rezept genau richtig für euch. Rezept: 400 g Mehl 400 g Staubzucker 400 g Butter 400 g Mandeln, gemahlen 4 Eier, trennen 1 Zitrone, Saft 1 Pk. Backpulver 1 EL Zimt 1 Prise Nelken 1 Glas Johannisbeermarmelade, passiert Staubzucker Butter schaumig rühren. Dotter einzeln und abwechselnd mit dem gesiebten Staubzucker einrühren. Mehl, Backpulver, Nüsse, Zimt und Nelken vermischen und Löffelweise unterrühren. In der Hälfte der Masse den Saft der Zitrone hinzufügen. Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Masse heben. 3/4 der Masse auf ein Backblech streichen, mit der glatt verrührten Marmelade bestreichen. Zum restlichen Teig einen EL Mehl hinzufügen und unterrühren, damit das Gitter seine Form behält. Den Teig in einen Spritzsack füllen und damit ein diagonale Gitter auf den Teig spritzen. Kuchen bei 160 Grad für ca. 40 Minuten backen. An Guata! #Kuchen #Mandeln

  • Schicht-Joghurt mit Beeren, Holunder und Minze

    Was ich am Sommer neben Eis, und Grillen am liebsten mag, sind die vielen frischen Beeren. Die schmecken nicht nur gut, sondern sind auch noch sehr gesund. Gerade die dunklen Beeren wie Heidelbeeren, Brombeeren und Himbeeren enthalten viele Antioxidantien. Diese Antioxidantien bekämpfen freie Radikale im Körper und wirken gegen oxidativen Stress. Das schützt uns vor Hautalterung und Zelluntergang. Dazu noch ein bunter Mix aus Nüssen und Samen. Die liefern euch viele gesunde Omega3-Fettsäuren und Proteine. Diese gesunden Fette stärken unsere Nerven und fördern unsere Konzentrationsfähigkeit. Also das sind dann definitiv mehrere Fliegen mit einer Klappe ;) Mein heutiges Rezept schmeckt super zum Frühstück, am Nachmittag als kleiner, gesunder Snack in der Sonne oder als gesundes Dessert am Abend und ist total schnell und einfach zubereitet. Da jetzt gerade Beeren-Zeit ist, habe ich frische Heidelbeeren und Himbeeren verwendet. Ihr könnt das Rezept natürlich im Winter auch mit gefrorenen Beeren oder anderem saisonalen Obst zubereiten. Zutaten für zwei Personen: 300 g Beeren 40 g Nüsse (je nach Geschmack) 40 g Samen (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne,...) 1 Handvoll getrocknete Cranberry´s und/oder Sauerkirschen 2 EL Holundersirup, oder Ahornsirup 1 EL Zitronensaft frische Minze 250 g Naturjoghurt, griechischer Joghurt oder Skyr Die Zubereitung ist total einfach und sehr wandelbar. Die Beeren wenn nötig waschen (oder Bio kaufen) und eventuell, falls Erdbeeren verwendet werden, in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Beeren in eine kleine Schüssel geben und gemeinsam mit ca 2 EL Holundersirup, 1 EL Zitronensaft und kleingeschnittener Minze für ein paar Minuten marinieren. Dabei je nach Geschmack noch mehr Sirup oder Zitronensaft hinzufügen. Nun einfach abwechselnd etwas Joghurt, dann Früchte, Nüsse, Samen und Cranberries schichtweise in ein Glas füllen. Mit etwas Sirup oder Honig beträufeln und frischer Minze dekorieren - fertig! Guat xi! #Dessert #Healthy #Frühstück #Beeren

  • Paprika-Whiskey Pasta mit Parmesan-Crunch

    In den USA gibt es Penne alla Wodka seit den 1980er Jahren. Damals wurde es vor allem Diskobesuchern zu später Stunde angeboten und ist dort bis heute sehr beliebt. Das Nudelgericht besteht aus Penne-Nudeln, mit einer Soße aus Wodka, Sahne, zerdrückten Tomaten, Zwiebeln und manchmal Wurst, Pancetta oder Erbsen. Meine Version besteht aus gegrillten Paprika (entweder selbst gegrillt oder aus dem Glas) und dazu einem rauchigen Whiskey. Die Kombination ist wirklich spitze und daraus entsteht eine super cremige Soße. Wenn du diese Pasta mit Vodka für deine Familie zubereitest, musst du dir wegen dem Alkohol keine Sorgen machen, da dieser beim Kochen fast vollständig verkocht. Der Alkohol wird letztlich nur verwendet um die Soße cremig zu machen und den rauchigen Geschmack der gegrillten Paprika zu unterstreichen. Wer allerdings keinen Alkohol verwenden möchte, kann ihn auch einfach weglassen. Ihr könnt die Soße grundsätzlich sehr individuell variieren und eine Vielzahl an anderen Zutaten hinzufügen oder austauschen. Wer zum Beispiel keinen Whiskey mag, kann diesen auch gegen Weißwein, Cognac oder Wodka tauschen. Ihr müsst das Gericht auch nicht unbedingt vegetarisch machen. Wer mag fügt noch eine Dose Thunfisch hinzu (das mache ich sehr häufig) oder brät am Anfang mit den Zwiebeln ein paar Speckwürfel oder Shrimps an. Eurer Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt. Mein persönliches Highlight dieses Gerichts ist der Parmesan-Crunch. Er besteht aus knusprigen Semmelbröseln, Knoblauch, Salbei und Parmesan und passt perfekt zu der cremigen Paprika-Soße. Den würde ich also auf keinen Fall weg lassen! Wer allerdings keinen Salbei hat, kann diesen einfach durch andere Kräuter wie Thymian, Rosmarin oder Oregano austauschen). Zutaten für 2 Portionen: 2 EL Olivenöl 1 Knoblauchzehe 40 g Brösel 1 TL Salbei (kann auch gegen Oregano, Thymian oder Rosmarin ersetzt werden) 30 g Parmesan, gerieben 250 g Nudeln (z.B. Orecchiette, Penne, Linguini,...) 250 g gegrillte Paprikafilets im Glas 1/2 rote Paprika, klein gewürfelt 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen Chili 60 g Tomatenmark 60 ml Whiskey (kann auch durch Cognac, Weißwein oder Vodka ersetzt werden) 100 ml Sahne 50 g Erbsen 30 g Butter Parmesan In einer großen, beschichteten Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch fein hacken oder pressen und im Olivenöl etwas anbraten. Dabei darauf achten, dass er nicht zu dunkel wird, da er sonst schnell bitter schmeckt. Die Brösel und die Kräuter hinzufügen und goldbraun und knusprig braten. Kurz vor Ende den Parmesan hinzufügen und erneut 2 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Schüssel beiseite stellen. Die Paprikafilets abtropfen und in einem Mixer mit Salz und Pfeffer zu einem feinem Püree mixen und beiseite stellen. In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, Chiliflocken und die Paprikawürfeln braten bis die Zwiebeln weich werden. Das Tomatenmark einrühren und für 1 Minute mitbraten, bis es leicht dunkelrot wird. Mit dem Alkohol ablöschen und diesen kurz einkochen lassen. Das Paprikapüree hinzufügen und mit der Sahne aufgießen. Die Soß für 15 Minuten köcheln lassen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser kochen. Vor dem Abgießen etwas vom Nudelwasser aufbewahren um damit nach Bedarf die Soße noch etwas cremiger zu machen. Die gefrorenen Erbsen für 5 Minuten in der Soße mitköcheln lassen. Zum Schluss die fertige Pasta direkt in die Soße schöpfen, mit der Butter vermengen und für 1 Minute in der Soße schwenken. Auf zwei Teller aufteilen und mit dem Parmesan-Crunch und ein paar frischen Kräutern bestreuen. Guat xi!

  • Fruchtiger Curry-Kichererbsen-Salat

    Egal, ob als Beilage zum sommerlichen Grillabend, oder als schnelles Mittagessen für´s Büro - dieser Kichererbsensalat mit Curry, Ei und Karotten ist super schnell gemacht, sehr gesund und richtig lecker. Ich liebe die Kombination aus Curry und einer süßen Komponente. In meinem Fall habe ich dazu mein selbstgemachtes Zucchini-Chutney verwendet (https://www.guatxi.com/post/curry-zucchini-chutney). Ihr könnt allerdings auch jedes andere gekaufte Chutney benutzen (Mango, Birne,...) oder einfach frische Ananas, Pfirsiche oder Mango hineinschneiden. Der Kichererbsensalat ist sehr kohlenhydratarm, proteinreich, enthält kaum Fett und sättigt langanhaltend. Wer zur nächsten Grillparty einen Salat mitbringen möchte, der kann die Mengen ganz einfach vervielfachen und so einen super leckeren Beilagensalat zaubern, der sicher alle überrascht und begeistert. Das süß-saure Curryaroma passt super zu gegrilltem Hähnchen und die leichte Joghurtsoße macht ihn zu einem perfekten Sommersalat. Ich habe die Mengen übrigens so gering gehalten, da ich den Salat als schnelles Mittagessen To-Go zubereitet habe. Wer den Salat nicht als Beilage, sondern als Hauptspeise essen möchte, kann den Proteinanteil durch kurz angebratene Hähnchenstücke auch noch zusätzlich erhöhen. Zutaten für 2 Portionen: 3 EL griechisches Joghurt oder Sauerrahm 2 EL Zucchini-Chutney (oder Mango-Chutney, sonst geht auch frisches Obst oder Honig) 2 - 3 TL Currypulver 1 Prise Chili Salz und Pfeffer 2 EL weißer Balsamico 250 g Kichererbsen aus der Dose 1 Karotte 1 Frühlingszwiebel 1 hartgekochtes Ei Petersilie (optional 150 g Hähnchenbrust gebraten, eine kleine Handvoll gehackte, gesalzene Erdnüsse oder Cashews) In einer Schüssel Joghurt, Chutney, alle Gewürze und den Essig zu einem Dressing verrühren. Die Karotte schälen und grob raspeln. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und das Ei klein würfeln. Wer mag, kann den Salat mit jeglichem Gemüse erweitern. Ich habe noch ein Stück Kohlrabi kleingeschnitten und alles gemeinsam mit den Kichererbsen und frisch gehackter Petersilie mit dem Dressing vermischt. Den Salat zum Schluss nochmal mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken und kaltstellen. guat xi!

  • Marillenknödel-Kuchen

    Ihr wundert euch vielleicht über den Namen dieses Kuchens, aber als ich ihn zum ersten Mal gegessen habe (vielen Dank liebe Karin für das leckere Rezept!) war mir beim ersten Bissen klar "der schmeckt wie Marillenknödel". Gibt es eine bessere Werbung für einen Kuchen? Ich glaube nicht ;) Streuselkuchen gibt´s ja wie Sand am Meer, aber dieser Kuchen ist irgendwie anders. Der Teig ist so krümelig, nussig und erinnert tatsächlich sofort an die leckeren Zimtbrösel um einen Marillenknödel. Dazu die Topfencreme und die süßen Marillen. Ein Traum! Zutaten für 1 kleines Blech (ca. 30x40 cm): Streuselmasse: 500 g Mehl (mein Tipp: mit Dinkel-Vollkornmehl schmeckt der Kuchen noch nussiger) 200 g geriebene Haselnüsse 160 g Zucker 2 Pk. Vanillezucker 1 Pk. Backpulver (1 Prise Zimt) 250 g Butter, kalt 2 Eigelb Guss: 200 g Zucker 4 Eigelb 500 g Topfen 6 Eiweiß 1 kg Marillen, entsteint [ Wenn ihr ein großes Backblech backen wollt würde ich die Füllung um die Hälfte erweitern, da ihr sonst eine recht dünne Topfenschicht erhaltet (= 300 g Zucker, 6 Eigelb, 750 g Topfen, 6 Eiweiß). Bei den Eiweiß müsst ihr die Menge nicht unbedingt erhöhen, da ihr sonst zwei Eigelbe übrig habt. Die Streuselmasse reicht nämlich auch locker für ein ganzes Backblech.) Ihr könnt den Kuchen aber auch mit den ganz normalen Mengenangaben auf ein komplettes Backbech verteilen.] Den Backofen auf 175° Heißluft vorheizen. Für die Streuselmasse Mehl, Haselnüsse, Zucker, Vanillezucker, evtl. Zimt und Backpulver in einer großen Schüssel mischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden, zu den trockenen Zutaten mischen und mit den Händen oder dem Flachrührer der Küchenmaschine zerbröseln. Die Eigelb hinzufügen und so lange kneten, bis eine mürbe Streuselmasse entsteht. Für den Guss Zucker und Eigelb zu einer hellen, schaumigen Masse rühren. Den Topfen untermischen, bis eine glatte Creme entsteht. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter die Topfenmasse heben. Nun 3/4 der Bröselmasse auf dem Boden einer rechteckigen Form oder eines Backblechs verteilen und mit den Händen leicht andrücken. Die Masse ist sehr bröselig, aber das gehört so. Ich drücke den Teig meist auch nur leicht an, sonst wird der Boden schnell etwas zu kompakt. Ich stelle meistens ein rechteckiges Tortengitter auf ein Backblech und mache den Kuchen so etwas kleiner (ca. 30x35 cm) damit er nicht zu flach wird und die Ränder schöner werden. Nun den Guss auf den Bröselboden gießen und glatt streichen. Die Marillen waschen, vierteln und auf dem Guss aufschichten. Die restlichen Streusel darüber verteilen, dabei immer mal wieder die Masse zwischen den Händen zu gröberen Stücken zusammendrücken, damit ihr ein paar größere und ein paar kleinere Streusel habt. Den Kuchen nun für 45 Minuten backen. Nach dem Backen auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Wenn mal keine Marillenzeit ist, könnt ihr das Obst natürlich beliebig austauschen. Ein paar Ideen von mir wären, Zwetschgen, Äpfel, Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Birnen,... #Marillen #Streusel #Kuchen #Topfen

  • Räuberpfanne

    Als wir noch Kinder waren gab es bei uns Zuhause öfters mal eine "Räuberpfanne". Was das genau war, kann ich euch leider nicht mehr sagen. Damals war uns das aber auch ziemlich egal, geschmeckt hat´s allein schon wegen dem coolen Namen. Heute weiß ich was dahinter steckte: man nehme alles was weg muss oder vom Vortrag übrig ist und überbackt es mit Käse ;) Naja, ganz so abenteuerlich war es dann wohl doch nicht. Allerdings finde ich das Prinzip dahinter fantastisch. Eine Pfanne voller guter Aromen und bunten Farben, alles kocht in einer Soße und darüber Käse der ordentlich Fäden zieht. Wer will sich da nicht auch eine Scheibe Brot schnappen und mal eintauchen? Ich definitiv :) Meine heutige Version der Räuberpfanne ist relativ schlicht, benötigt wenige Zutaten, ist schnell gemacht und schmeckt echt sau lecker! Im Grunde handelt es sich um überbackene Hackbällchen in einer schlichten Tomatensoße, dazu knuspriges Ciabatta. Räuberpfanne klingt aber torztdem besser, oder?! ;) Dazu passt übrigens auch sehr gut ein cremiger Polenta oder einfach ein Teller Spaghetti. Zutaten für 3-4 Personen: 500 g Hackfleisch, gemischt 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 1 Ei 1 TL Salz Pfeffer gehackter Basilikum 1 Zwiebel 2-3 Knoblauchzehen 1 EL Tomatenmark 800 g Tomaten aus der Dose, in Stücken Salz und Pfeffer Basilikum 200 g Mozzarella 30 g Parmesan In einer Pfanne die gehackten Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Olivenöl weich dünsten. Das Hackfleisch mit dem Ei, den Gewürzen und den Kräutern mischen. Die Zwiebeln und den Knoblauch hinzufügen und alles gut vermengen. Aus der Hackfleischmasse kleine Bällchen formen und diese in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten knusprig braten. Die Hackbällchen auf einem Teller beiseitestellen. In der selben Pfanne Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark anbraten. Die Dosentomaten hinzufügen und alles mit den Gewürzen abschmecken. Die Tomatensoße nun für 15 - 20 Minuten köcheln lassen bis sie etwas eingekocht ist. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. Die Hackbällchen nun wieder in die Tomatensauce legen. Das Ganze mit Mozzarella und Parmesan bestreuen und bei 180° für ca. 20 Minuten überbacken. Die fertige Räuberpfanne idealerweise für 5 Minuten im abgeschaltenen Backofen stehen lassen bevor ihr sie serviert. Dadurch dickt die Tomatensoße nochmals etwas an. Wer mag kann die Räuberpfanne nun mit etwas frisch getoastetem Ciabatta, Polenta oder Pasta servieren. Guat xi! #Hackfleisch #Tomaten #Italien

  • Regenbogen-Wrap

    Dieser farbenfrohe Wrap mit rote Bete-Hummus, Avocado, Ei, Spinat und Feta ist schnell gemacht, schnell eingepackt und schnell gegessen. Also eigentlich echtes Fast-Food!! Der Name Fast-Food ist zwar sehr verschrien, für mich gibt es allerdings einen großen Unterschied zwischen Fast-Food und Junk-Food! Fast-Food kann lecker, gesund und nahrhaft sein. Genau die Art Rezepte, die wir in unserem stressigen Alltag benötigen. Wer sich bei der Auswahl der Zutaten an den Farben des Regenbogens orientiert, deckt in der Regel eine Vielzahl an Nährstoffen ab und zaubert dazu noch eine sehr ansehnliche Mahlzeit - und das Auge isst ja bekanntlich mit. Dieser Wrap ist die perfekte Kombination aus moderaten Kohlenhydraten (Wrap), viel Protein (Hummus, Ei, Feta), gesunden Fetten (Avocado, Samen und Körner) und eine extra Portion Nährstoffen (rote Bete, Spinat/Salat,...). Die Kombinationamöglichkeiten sind zudem praktisch unendlich! Was ihr dafür benötigt (pro Portion): 1 Tortilla Fladen 2 EL rote Bete-Hummus (siehe Rezept) 1 Handvoll Basilikum, Spinat oder Rucola 1/4 - 1/2 Avocado 1 hartgekochtes Ei 1 EL Sonnenblumenkerne, geröstet 1 TL Leinsamen 20 g Feta Für den rote Bete-Hummus: 140 g Kichererbsen 1 EL Tahini 100 g rote Bete, gekocht (plus Saft) 1/2 TL Kreuzkümmel 1/2 TL Salz Pfeffer, Chiliflocken 1 kleine Knoblauchzehe Saft 1/4 Zitrone 1 TL Olivenöl Für den rote Bete-Hummus die Kichererbsen abgießen und zusammen mit der roten Bete (inkl. Saft aus der Packung), Tahini, Knoblauch und allen Gewürzen in einer Küchenmaschine oder einem hohen Gefäß mit einem Pürierstab solange mixen, bis eine cremige Masse entsteht. Den Saft der Zitrone würde ich genauso wie den Knoblauch erstmal vorsichtig dosieren und je nach Geschmack etwas mehr hinzufügen. Bei mir war es nur eine kleine Knoblauchzehe und nicht ganz der Saft einer halben Zitrone. Aber das müsst ihr ganz individuell entscheiden. Wer einen extra cremigen Hummus möchte, kann die Kichererbsen aus der Dose nochmal in einem Topf mit Wasser und einer Prise Natron kochen. Durch das Natron löst sich die Schale von den Kichererbsen und kann relativ leicht mit einem Löffel abgeschöpft werden. Die Kichererbsen werden durch das erneute Kochen leicht "verkocht" und matschig. Dadurch wird der Hummus aber besonders cremig. Die Kichererbsen vor dem pürieren allerdings nochmal abkühlen lassen. Den fertigen Hummus im Kühlschrank idealerweise etwas durchziehen lassen. Wer keine Lust hat den Hummus selber zu machen, kann rote Bete-Hummus mittlerweile auch schon kaufe. Ich empfehle trotzdem die selbstgemachten Variante, da weiß man was drin steckt ;) Für den Wrap den Fladen mit dem Hummus bestreichen und alle weiteren Zutaten wie auf dem Bild auf dem Hummus verteilen. Mit etwas Salz bestreuen und alles zu einem Wrap Rollen. Den Wrap in der Mitte leicht schräg durchschneiden vor dem Servieren. Den Wrap könnt ihr natürlich beliebig füllen. Wer beispielsweise wirklich alle Regenbogenfarben abdecken will kann noch fein geschnittene Rotkohl, übrige rote Bete und Karotten hinzufügen. Ihr könnt als zusätzliche Proteinquelle, neben dem Hummus auch noch gebratenen Lachs, Shrimps oder Hähnchen hinzufügen. Lässt eurer Phantasie freien Lauf und schaut was sich noch so im Kühlschrank versteckt :) Entweder sofort genießen oder in Backpapier einrollen und als Snack to go einpacken. Als kleiner Tipp: Ich habe die Tortilla Fladen meist im Gefrierfach (immer ein kleines Stück Backpapier dazwischen legen, damit die Fladen nicht zusammenkleben) und nehme sie dann kurz vorher zum Auftauen raus. Geht super schnell und lässt sich sehr vielfältig variieren. Guatxi! #FastFood #Healthy #RoteBeete #Avocado #Ei

  • Spinatlasagne mit Gorgonzola

    Lasagne gehört, neben dem Spinatomlett schon seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Lieblingsspeisen. Mein neues Rezept vereint beide Gerichte. In Kombination mit dem würzigen Gorgonzola entsteht eine super leckere Mahlzeit, die noch dazu sehr wenige Zutaten benötigt und schnell zubereitet ist. Meiner Meinung nach ist das Rezept wirklich sehr gut gelungen. Beim nächsten Mal würde ich allerdings noch ein paar geröstete Pinienkerne hinzufügen, die fehlen auf den Bildern. Zutaten für 4 Personen: 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 15 g Butter 800 g Blattspinat, TK 2 EL Mehl 2 Eier 1 TL Salz, Pfeffer, Muskatnuss 50 g Butter 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 60 g Mehl 500 ml Gemüsebrühe (mit 1 Brühwürfel) 250 ml Milch 150 g Gorgonzola Pfeffer, Muskatnuss 1 Packung Lasagneplatten (ich empfehle die von Bari***) 100 g Pinienkerne, geröstet 200 g geriebener Käse Zu Beginn beide Zwiebeln und alle vier Knoblauchzehen schälen und kleinschneiden. Für die Spinatfüllung die Hälfte der Zwiebeln und des Knoblauchs in der Butter weichdünsten. Den aufgetauten Blattspinat hinzufügen und für 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Butter mit den restlichen Zwiebeln und dem Knoblauch in einem Topf erhitzen und weich dünsten. Das Mehl hinzufügen und alles kurz bräunen lassen. Mit Gemüsebrühe und Milch ablöschen und unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Sauce andickt. Den Topf vom Herd nehmen und den Gorgonzola und die Gewürze einrühren. Die Pinienkerne ohne Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten, bis sie leicht braun werden und beginnen zu duften. Den Spinat in ein hohes Gefäß umfüllen, und kurz abkühlen lassen. Das Mehl und die Eier gemeinsam mit den Gewürzen hinzufügen und das Ganze mit einem Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Auf dem Bild habe ich den Käse mitpüriert, ich empfehle aber, ihn erst später über die Spinatschichten zu streuen. Wer die Lasagne würzig mag, verwendet wie ich hier Bergkäse, ansonsten kann dieser auch gegen Mozzarella getauscht werden, oder ihr mischt beide Sorten. eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten. Eine dünne Schicht Spinat auf den Boden der Form verteilen, damit sie später nicht kleben bleibt und diese mit Lasagneplatten belegen. Die Nudelblätter jeweils mit einer weiteren Schicht Spinat und etwas vom geriebenen Käse bedecken. Darauf die Gorgonzolasauce und ein paar Pinienkernen verteilen. Erneut mit Teigplatten fortfahren. So wiederholen, bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus Nudelplatten und darauf einer Schicht Gorgonzolasauce bestehen. Die Lasagne mit dem restlichen Käse und Pinienkernen bestreuen und im Backofen bei 180° Heißluft für 45 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist. Die Lasagne kann übrigens auch wunderbar am Vorabend vorbereitet werden. Dazu die Lasagne einfach ungebacken mit Alufolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Ich empfehle die Lasagne nicht direkt aus dem Backofen zu servieren, sondern noch ungefähr 5 Minuten stehen zu lassen. Dadurch zerrinnt sie euch nicht und behält besser ihre Form. Bitte nicht wundern, aber die Idee mit den Pinienkernen kam mir leider erst im Nachhinein. Wer mag, kann auch noch 300 g Lachsfilet ohne Haut in Stücke schneiden und auf den Spinatschichten verteilen. Wer keinen Gorgonzola mag, kann diesen gegen Ricotta austauschen oder einfach weglassen und den Spinat dafür kräftiger würzen. Viel Spaß beim Nachkochen! Guat xi

  • fluffige Topfennockerl

    Egal ob als süße Hauptspeise oder als Dessert, diese fluffigen Topfennockerl sind einfach nur lecker!! Dazu knusprige Zimt-Butterbrösel und ein fruchtiges Kompott - ein richtiges Seelenfutter oder?! Wer das Rezept als Hauptspeise zubereiten möchte und viel Hunger hat, dem empfehle ich vielleicht die doppelte Menge zuzubereiten. Zutaten für 2 Personen (8 Stk.): 1 Dotter 1 EL Zucker 1 Pk. Vanillezucker 250 g Topfen 30 g Grieß 30 g Mehl 1 Eiweiß 1 Prise Salz 30 g Butter 90 g Brösel 1 EL Zucker 1 TL Zimt Zwetschgenröster Dotter mit Zucker und Vanillezucker hellschaumig aufschlagen. Topfen, Grieß und Mehl hinzufügen. Daraus eine cremige Masse rühren. Eiweiß und Salz steif schlagen- In zwei Portionen vorsichtig den Eischnee unterheben und die Masse für 1 Stunde im Kühlschrank quellen lassen. Einen Topf mit Salzwasser aufstellen. Wenn das Wasser kocht, die Temperatur soweit zurück stellen, dass es nur mehr siedet. Aus der Masse mit zwei Esslöffeln ca. 8 Nockerl formen und direkt ins Wasser gleiten lassen (Die Nockerl sind auf dem Foto etwas kleiner, ich würde aber empfehlen sie etwas größer zu formen). Die Nockerl ca 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit in einer beschichteten Pfanne Butter schmelzen. Darin die Brösel bei mittlerer Hitze rösten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Wer mag, kann noch 30 g geriebene Haselnüsse zu den Semmelnröseln mischen. Den Zucker und den Zimt einrühren und kurz mitrösten. Die Nockerl mit einer Schaumkelle gut abtropfen lassen und direkt in die Pfanne mit den Bröseln legen. Die Pfanne schwenken, bis alle Nockerl mit den Bröseln umgeben sind. Die Nockerl mit Staubzucker und Zwetschgenröster, Marillenkompott oder Apfelmus heiß servieren. Guat xi! #Topfen #Zwetschgenröster

  • Shrimp-Ravioli mit Zitronenschaum

    enthält Werbung] Nudeln selber zu machen schreckt viele Hobbyköche immer noch ab. Es ist natürlich sehr bequem die getrocknete Pasta fertig zu kaufen. An den Geschmack und das stolze Gefühl beim Essen von hausgemachter Pasta kommt diese jedoch bei Weitem nicht ran. Darum möchte ich euch heute ein Rezept für selbstgemachte Ravioli vorstellen. Zu Beginn müsst ihr dazu natürlich den Nudelteig herstellen. Und der könnte einfacher nicht sein. Ihr benötigt 100 g Nudelmehl (z.B. von V*mehl) und ein Ei pro Person. Etwas Salz und schon ist der Nudelteig fertig. Kaum zu glauben, aber die besten Dinge benötigen meist am wenigsten Zutaten. Die Ravioli könnt ihr dann natürlich füllen wie ihr wollt. Ich fülle sie hier mit Shrimps und Frischkäse. Und ich kann euch sagen, die Ravioli sind der absolute Hammer!! Dazu entweder einfach etwas braune Butter und gebratene Shrimps on Top, oder wie bei mir mit einem leckeren Ziteronenschaum. Zutaten für 2 Personen als Hauptspeise oder für 4 Personen als Vorspeise: 150 g Nudelmehl (= Hartweizengrieß) 50 g Weizenmehl 2 Eier 1/2 TL Salz 400 g Shrimps 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe Petersilie 150 g Frischkäse, natur Chiliflocken nach Geschmack Salz, Pfeffer 1 Ei, verquirlt 1/2 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 40 ml Weißwein 100 ml Fischfond oder Gemüsebrühe 100 ml Sahne 50 g Parmesan, frisch gerieben 1/2 bio Zitrone, Schale und Saft Petersilie 6 Stk. Shrimps Für den Nudelteig Mehl, Salz und Eier zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Das dauert etwas und benötigt ein wenig Kraft. Wer das Gefühl hat, der Teig verbindet sich überhaupt nicht (kann an der Größe der Eier liegen), der kann vorsichtig löffelweise kaltes Wasser hinzufügen. Den glatten Nudelteig in Frischhaltefolie packen und ca. Eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit, die Garnelen von Schale und Darm befreien und waschen. Anschließend mit dem Messer oder der Küchenmaschine in kleine Stücke hacken. Die Zwiebel und den Knoblauch klein schneiden und in etwas Olivenöl dünsten. Die Shrimps hinzufügen und kurz mit braten, bis sie die Farbe von grau auf orange wechseln. Die Petersilie hinzufügen und Masse in eine kleine Schüssel füllen und auskühlen lassen. Wenn das Ganze ausgekühlt ist, den Frischkäse hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 4 gleich große Stücke zerteilen. Falls ihr den Teig länger im Kühlschrank lässt, müsst ihr ihn nochmal kurz bei Zimmertemperatur ruhen lassen, ansonsten ist es schwer ihn auszurollen. Die Stücke jeweils in längliche Bahnen auswalken. Dabei sollte der Teig sehr dünn werden, sonst werden die Ravioli sehr rustikal. Wer ein Raviolibrett hat streut etwas vom Nudelmehl in die Form und legt dann eine Bahn vom Nudelteig darüber und füllt sie mit einem Teelöffel Füllung. Die Ränder mit etwas verquirltem Ei oder Eiweiß bestreichen. Dann müsst ihr nur noch die zweite Bahn darüber legen und mit einem Nudelholz über die Form walken. Schon fallen euch die fertigen Ravioli entgegen. Ich kann euch übrigens das Raviolibrett das ihr auf den Fotos seht sehr empfehlen! Das bekommt ihr bei Mary Rose in Dornbirn [Werbung]. Wer keines hat, der legt eine Bahn auf die Arbeitsfläche, gibt jeweils einen Teelöffel Füllung mit etwas abstand in die Mitte der Bahn, bestreicht die Zwischenräume mit Ei und klappt die Teigbahn längs in der Hälfte übereinander. Dann könnt ihr mit einem Ausstecher oder Glas halbrunde Ravioli abstechen oder die Ravioli einfach ausschneiden. Dabei immer darauf achten, dass ihr keine Luft im Inneren der Ravioli habt, sonst können sie aufplatzen. Wer die Ravioli nicht gleich essen mag sollte sie idealerweise auf eine Platte mit Nudelmehl legen und in der Sonne trocknen lassen. Am besten in der Hälfte einmal drehen, damit beide Seiten trocknen und nichts anklebt. Ansonsten die Ravioli in reichlich Salzwasser al dente kochen. Dazu passt braune Knoblauchbutter oder dieser leckere Zitronenschaum mit gebratenen Shrimps: Für den Zitronenschaum die Zwiebeln und den Knoblauch hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen etwas verkochen lassen. Mit Gemüsebrühe und Sahne aufkochen. Wer Safran zuhause hat kann noch ein paar Fäden hinzufügen. Optional die Shrimp Schalen hinzufügen und mitköcheln lassen. Diese nach ein paar Minuten entfernen und die Soße vom Herd nehmen. Den Parmesan, sowie die Schale und den Saft der Zitrone einrühren und alles mit einem Pürierstab mixen bis ein leichter Schaum entsteht. Auch hier wäre ich zuerst etwas zurückhaltend mit der Zitrone. Ihr könnt euch am besten langsam an den Zitronengeschmack herantasten, es kann allerdings schnell zu intensiv werden. Die fertigen Ravioli mit dem Zitronenschaum und den gebratenen Shrimps anrichten und etwas frisch gehackter Petersilie servieren. Guat xi!

  • Cheescake-Brownies mit Himbeeren

    Cheescake und Brownie - diese beiden Desserts gehören eindeutig in meinen Favoritenkreis der süßen Sünden. Beides in Kombination, dazu noch fruchtige Himbeeren ergibt diese kleinen Prachtkerle. Ganz eindeutig jede Sünde wert ;) Was ihr dafür benötigt (20x30 Brownie-Backform): 200 g Zartbitterschokolade 200 g Butter 180 g Zucker 1/2 PK Vanillezucker 1 Prise Salz 3 Eier 110 g Mehl 400 g Frischkäse 150 g Puderzucker, gesiebt 1/2 PK Vanillezucker 2 Eier 120 g Himbeeren (TK) Den Backofen auf dem 170 Grad Heißluft vorheizen. Eine 20x30 cm Brownieform mit Backpapier auslegen und am Rand einfetten. Die Zartbitterschokolade über dem Wasserbad langsam schmelzen. Danach zur Seite stellen und etwas auskühlen lassen. Die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren, bis eine helle Masse entsteht. Die 3 Eier nacheinander hinzufügen. Nun die geschmolzene Schokolade einrühren. Dann das Mehl mit einem Teigspatel unterheben, dabei die Masse nicht mehr zu viel rühren. Die Browniemasse in die backform streichen. In einer sauberen Schüssel den Frischkäse, Zucker, Vanillezucker und Eier mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse rühren. Die Cheescakemasse nun über dem Brownieteig verteilen. Den restlichen Brownieteig in Kleksen über dem Cheescake verteilen. Nun die beiden Teige mit einer Gabel marmorieren. Die gefrorenen Himbeeren auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen nun für 40 Minuten bei 170 Grad backen. An Guata #Brownie #Schokolade #Cheescake #Himbeeren

  • Gefüllte Paprika

    Jeder kennt sie, die altbekannte Frage "was sollen wir heute kochen?". Das Internet überschwemmt uns förmlich mit ausgefallenen Rezepten. Doch manchmal, da muss was simples her, das jeder von Zuhause kennt, die ganze Familie satt macht und auch noch gesund und lecker ist. Gefüllte Paprika gehören für mich dabei definitiv zu der Kategorie "Kindheitserinnerungen". Ein klassisches Mittagessen in meiner Familie. Dabei hat jeder seine ganz eigene Erinnerung und soll diese auch ganz individuell einfließen lassen. Ihr müsst euch also hier nicht strickt an die Zutaten halten. Das Rezept soll euch vor allem dazu inspirieren mal wieder die alten Klassiker auf den Tisch zu zaubern und euch und euren Liebsten was Gutes zu tun. Zutaten für 3-4 Portionen: 400 g gekochter Reis (Mengenangabe gilt für gekochten Reis) 1/2 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 EL Tomatenmark 1/2 TL Zucker 1 TL Salz 700 ml passierte Tomaten Frischer Basilikum 6 bunte Paprika 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1/2 Zucchini (je nach Größe) 250 g Champions 50 g Blattspinat 250 g Hackfleisch Salz & Pfeffer 2 TL Paprikapulver Chili Flocken Frische Basilikum oder Petersilie 1 Ei 100 g Feta (optional) Zu Beginn den Reis nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden und in etwas Olivenöl weichdünsten. Tomatenmark und Zucker hinzufügen und kurz mit braten. Mit den passierten Tomaten aufgießen und nach Geschmack mit Chili, Salz und Pfeffer würzen. Die Soße bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Paprika waschen, das obere viertel Abschneiden, vom Kerngehäuse befreien und beiseite stellen. Für die Füllung kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauch, Zucchini, Champions und Spinat in etwas Olivenöl anbraten. Das gebratene Gemüse in eine große Schüssel füllen und zur Seite stellen. In der selben Pfanne einen weiteren EL Olivenöl erhitzen und das Hackfleisch darin scharf anbraten. Das Hackfleisch, den gekochten Reis und die Gewürze zum Gemüse geben und kurz etwas abkühlen lassen. Die Masse darf ruhig würzig sein, da die Paprika an sich ja nicht gewürzt werden. Das Ei in die etwas abgekühlte Masse mischen und alles gut durchrühren. Wer den würzigen Geschmack mag, kann an dieser Stelle noch Feta in Würfel geschnitten unterheben. Die Paprikaschoten mit der Hackfleischmasse füllen. Die Tomatensoße in einen großen Topf oder eine Auflaufform gießen und die Paprika hineinschichten. Die gefüllten Paprika mit den jeweiligen Deckeln und etwas von der Soße bedecken. Den Topf mit geschlossenem Deckel für 30 Minuten bei 180° Heißluft backen. Wer eine Auflaufform verwendet, kann die Paprika einfach mit Alufolie abdecken. Nach dieser Zeit den Deckel abnehmen und die Paprika weitere 30 Minuten im Ofen backen. Guat xi! Letzte Woche habe ich eine Umfrage gestartet auf Instagram. Ich habe euch unter anderem gefragt wie ihr eure Guatxi-Lieblingsrezepte am liebsten abspeichert. Die meisten von euch machen Screenshots. Aus diesem Grund habe ich heute mal versucht die Rezepte in ein Format zu bringen von dem sich gute Screenshots machen lassen. Ich hoffe es gefällt euch so. Ansonsten bin ich immer offen für Vorschläge ;)

  • Apfel-Weißwein Torte

    Heute gibt´s das Rezept zu meinem persönlichen Lieblingskuchen. Viele von euch kennen ihn wahrscheinlich sogar. Seit vielen Jahren wünsche ich mir immer genau diesen Kuchen von meiner Mama zum Geburtstag. Für mich ist er die perfekte Mischung zwischen dem leckeren Mürbteig, den fruchtigen Äpfeln und der zimtigen Sahne obendrauf. Ich bin gespannt, ob ihr euch auch so sehr für diesen Kuchen begeistern könnt. Zutaten für eine 26cm Springform: 225 g Mehl 125 g Zucker 125 g Butter (kalt) 1 Pk. Vanillezucker 1 Ei 1 TL Backpulver 750 ml Apfelsaft (oder halb-halb mit Weißwein - meine Empfehlung) 100 g Zucker (wer nur Apfelsaft verwendet kann auf 80g Zucker reduzieren) 2 Pk. Vanillepuddingpulver 1 kg säuerliche Äpfel 250 ml Sahne Zimt zum Bestreuen Zu Beginn Mehl, Zucker, Vanillezucker und Backpulver in einer Schüssel vermengen. Die trockenen Zutaten auf die Arbeitsfläche geben, die Butter in kleinen Stücken darauf verteilen und mit den Händen zerbröseln. In die Mitte das Ei schlagen und alles zu einem homogenen Mürbteig kneten. Nicht zu viel. Den Teig in eine Klarsichtfolie einpacken und für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Äpfel schälen und in der Küchenmaschine reiben. In ein wenig von dem Apfelsaft und Weißwein Mix das Puddingpulver auflösen. Die restliche Flüssigkeit mit dem Zucker aufkochen. Die Puddingmischung einrühren und solange erhitzen bis es stockt. Nun vom Feuer nehmen. Die Apfel-Puddingmischung mit den Äpfeln vermengen. Eine runde 26cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen und ungefähr die Hälfte des Mürbteigs rund aus walken und dann mit den Händen möglichst gleichmäßig auf den Boden drücken. Die andere Hälfte für den Rand verwenden. Dazu den restlichen Teig vierteln und in schmale Bahnen walken, die dann auch mit den Händen an den Rand gedrückt werden. Die Apfelmischung hineingießen und für 1 Stunden und 15 Minuten bei 175 Grad Heißluft backen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, den Kuchen gegen Ende mit Alufolie abdecken. Wenn der Kuchen ausgekühlt ist die Form mit Alufolie abdecken und über Nacht kalt stellen. Am nächsten Tag die Sahne steif schlagen und unruhig auf dem Kuchen verteilen. Mit Zimt bestreuen und genießen! Guat xi! #Kuchen #Fruchtig #Apfel

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