top of page

242 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Cantuccini

    Für alle unter euch denen der Begriff Cantuccini nichts sagt: hierbei handelt es sich um knackig, knusprige Mandelkekse aus Italien, die vor allem in der Toskana üblicherweise mit Vin Santo, einem Dessertwein aus der Region gegessen werden. Allerdings schmecken sie auch einfach zwischendurch wunderbar und damit könnt ihr euren Liebsten ganz bestimmt eine kleine Freude machen! In einem hübschen Säckchen oder Glas verpackt eignen sie sich wunderbar als Mitbringsel, oder für alle die einfach ein bisschen Freude verschenken wollen. Die Zubereitung der leckeren Kekse ist sehr einfach und benötigt nur wenige Zutaten: 270 g Zucker 1 TL Vanillezucker 4 Eier 2 - 3 EL Amaretto 500 g Mehl (wer mag, kann auch zur Hälfte Dinkel-Vollkornmehl verwenden) 1/2 Pk. BP 1 Prise Salz 200 g Mandeln mit Schale Zubereitung: Zuerst die Eier mit dem Zucker, Amaretto und dem Vanillezucker schaumig rühren. Wer mag kann auch etwas Orangenschale hinzufügen und den Amaretto gegen Cointreau (Orangenlikör) austauschen. Ich persönlich bevorzuge den Mandelgeschmack. Nun in die schaumige Eier-Zucker Masse das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz sieben. Die ungeschälten Mandeln dazu geben (in einigen Rezepten werden die Mandeln noch blanchiert und geschält, allerdings finde ich die ungeschälten Mandeln in den Keksen optisch ansprechender). Wer den nussigen Geschmack etwas hervorheben möchte, kann die Mandeln auch im Vorhinein für 10 Minuten bei 180° rösten. Ich persönlich ersetze bei den Cantuccini meistens 250 g vom Weizenmehl durch Dinkel-Vollkornmehl. Dadurch schmecken sie noch etwas nussiger und sind zumindest ein bisschen nährstoffreicher. Alle Zutaten kurz vermengen und eventuell mit den Händen kurz durchkneten. Der Teig wird recht klebrig, deshalb zum Formen am besten die Hände kurz befeuchten. Den Teig zu 3-5 Rollen formen (ich habe hier nur 3 Rollen gemacht, würde allerdings beim nächsten Mal eher 4 machen, dann werden die Cantuccini etwas kleiner). Die Rollen müssen/sollen dabei nicht zu ordentlich werden, dann sieht man die Handarbeit und sie sehen etwas rustikaler aus. Die Rollen nun mit Ei bestreichen und bei 180° für 30 Minuten Ober-Unterhitze backen. Diesen Schritt habe ich aber auch schon ausgelassen - klappt ohne Probleme. Den noch warmen Teig in ca. 1-2 cm dicke schräge Scheiben schneiden und wieder auf dem Backblech verteilen. Nun die Cantuccini erneut für 10-15 Minuten bei 180° Ober-Unterhitze fertigbacken. Wenn sie fertig sind, sollten sie nicht wirklich viel bräuner, aber sobald sie abgekühlt sind schön knusprig sein. Wie oben erwähnt wäre meine Empfehlung, sie in einen Dessertwein einzutauchen und zu genießen. In einem luftdicht verschlossenen Gefäß halten sich die Cantuccini (falls sie nicht vorher aufgegessen werden) über mehrere Wochen. Dabei aber unbedingt darauf achten, sie vorher gut auskühlen zu lassen! An Guata! #Kekse #Mandeln #International

  • Nussflöckchen {enthält Werbung}

    Was wäre Weihnachten ohne Kekse? Traurige Vorstellung oder?! Auch wenn ich nicht die leidenschaftlichste Keks-Bäckerin bin, mindestens einmal im Advent werden in geselliger Runde, mit Glühwein in der Hand und Weihnachtsmusik im Hintergrund Kekse gebacken. Deshalb gibt´s heute von mir das Rezept für diese leckeren Nussflöckchen aus feinem Mürbteig. Sie sehen hübsch aus, schmecken herrlich buttrig und nussig und sind glücklicherweise ohne große Patzerei und "Futzelarbeit" schnell gemacht. Zutaten für ca. 50 Stück: 100g Butter 80g Staubzucker 250g Mehl 1 Ei 1/2 TL Vanillenaroma 1/2 TL Zitronenaroma 100g gemahlene Walnüsse 2 EL Honig 1 TL Zimt 3 EL Rum 2-3 EL Wasser (so viel, bis sich die Masse leicht verstreichen lässt) 1 Eiklar 2 EL Zucker Walnusshälfte Aus der kalten Butter, Staubzucker, Mehl, Ei und Aroma einen Mürbteig kneten. Diesen in eine Frischhaltefolie packen und für 30 Minuten kühl stellen. Walnüsse, Honig, Zimt, Rum und Wasser zu einer cremigen Masse rühren, die sich gut auf der Teigplatte verstreichen lässt. Den Mürbteig in 5 Teile teilen und jeweils ca 30x15 cm ausrollen und ie Nussfüllung dünn auf der Teigplatte aufstreichen. Den Teig von der langen Seite zu einer Rolle formen und mit einem scharfen Messer in kleine Dreiecke schneiden. Die kleinen Dreiecke auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und jeweils mit dem Zeigefinger leicht andrücken. Das Eiweiß leicht aufachlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Jeweils einen kleinen Klecks Eischnee auf den Keks streichen und darauf die Nusshälfte setzen. Die Nussflöckchen bei 180 Grad für ca. 13 Minuten backen. Sie sollten nicht zu dunkel werden. Die Kekse etwas auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen. Die Nussflöckchen am besten in einer Metalldose aufbewahren, dort halten sie sich mehrere Wochen. Das wunderschöne Geschirr, die Dekoartikel und die Tischwäsche findet ihr übrigens bei Mary Rose in Dornbirn. Mhhh guat xi! #Kekse #Walnüsse

  • Mandelzapfen

    Jeder hat "die eine Bekannte" die jährlich zwanzig verschiedene Sorten wunderschöner Weihnachtskekse bäckt. Ein Keks gleicht dem anderen und alle sind sie perfekt. Äääh ja, ich gehöre nicht zu dieser Kategorie. Meistens reicht meine Geduld genau für eine Sorte und der Begriff "Individualität" trifft eher zu als "Perfektion". Normalerweise mache ich am liebsten Cornflakes Kekse... Diesmal habe ich mich allerdings etwas mehr ins Zeug gelegt und dabei meine Geduld etwas auf die Probe gestellt. Herausgekommen sind diese wirklich hübschen und leckeren "Mandelzapfen". Und ich bin ziemlich stolz auf mich! Auch wenn ich gestehen muss, dass es nur 2/3 der Teigmasse in die Zapfenform geschafft haben. Irgendwann ging mir dann doch die Geduld aus und aus dem restlichen Teig wurden Ausstecher-Kekse ;) Vielleicht habt ihr mehr Durchhaltevermögen als ich oder holt euch einen Helfer dazu. Ansonsten schmecken auch die Ausstecher echt lecker! Die Mandelzapfen sind allerdings echte Hingucker auf jedem Keksteller und definitiv auch die Mühen wert! Zutaten: 250 g Mehl 1/2 TL Backpulver 75 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker (oder Schote) 1 Prise Salz 125 g Butter 1 Ei ca. 50 g Mandelblättchen ca. 50 g Zartbitterschokolade In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit den Händen im Mehl zerreiben. Das Ei hinzufügen und die Masse zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig auf einem bemehlten Stück Backpapier ca. 4 mm dick ausrollen. Wer einen Ausstecher in Tropfenform besitzt kann diesen verwenden, ansonsten einfach runde Kreise ausstechen und die Kreise mit den Fingern leicht oval formen oder mit dem Messer zurecht schneiden. Das muss nicht perfekt sein, da der Teig später von den Mandeln bedeckt ist. Die Mandelblättchen nun fächerförmig in den Teigkreis stecken, dabei das unterste 1/4 frei lassen. Die Kekse bei 180°C Heißluft für ca. 10 -12 Minuten backen, bis die Mandeln goldbraun werden. Die Schokolade langsam über dem Wasserbad schmelzen und den unteren Teil der Tannenzapfen darin eintauchen. Die Kekse auf einem Stück Backpapier trocknen lassen und zum Schluss mit Puderzucker bestreuen. Mhhh, soo guat xi!

  • Chicken satay mit Erdnussdip

    Vor ein paar Tagen bin ich von einer dreiwöchigen Reise durch Thailand wieder ins schöne Vorarlberg zurückgekommen. Nebel, Regen und vorweihnachtliche Dekorationen haben mich begrüßt. So gern ich die Weihnachtszeit auch mag, ein paar sommerlich, thailändische Einflüsse möchte ich trotzdem nochmal aufleben lassen. Neben "Thai curry´s" und "fried rice" dürfen "chicken satay Spieße mit Peanutsauce" auf keiner thailändischen Menükarte fehlen. Und genau dieses super einfache, gesunde und leckere Gericht möchte ich heute vorstellen. Durch die Marinade aus Kokosmilch und Gewürzen wird das Hähnchenfleisch super saftig und extrem köstlich! Dazu der würzig, cremige Erdnussdip - eine wahre Protein- und Geschmacksbombe! Das müsst ihr probieren! Zutaten für 2 Portionen. 500 g Bio Hühnerfleisch 50 g Kokosmilch 1 EL Sojasauce 1 EL Zitronensaft 1 TL Ahornsirup / Honig 1 EL Currypulver 1/2 TL gemahlener Koriander 1/4 TL Ingwerpulver 1 Knoblauchzehe 1 TL Sriracha, Chilisauce 6 Holzspieße [unbezahlte Werbung, weil Markenerkennung] Zutaten für den Erdnussdip: 150 ml Kokosmilch 100 g Erdnussbutter 1 TL Currypaste 1 EL Essig (Reisessig) 1 EL Sojasauce 1 TL Zitronensaft [unbezahlte Werbung, weil Markenerkennung] Zu Beginn das Hähnchen in 2,5 cm große Stücke schneiden. In einer großen Schüssel Kokosmilch, Sojasauce, Zitronensaft, Ahornsirup, Currypulver, Koriander, Ingwer, Knoblauch und Sriracha vermischen. Das Hähnchen hinzufügen und gut mit der Marinade vermengen. Alles abdecken und für mindestens 30 Minuten bis zu 4 Stunden marinieren. In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Erdnussdip in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer zu einer cremigen Sauce mixen. Den Erdnussdip vor dem Servieren frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen oder mit ein wenig Wasser verdünnen, da er durch die Kokosmilch ansonsten etwas andickt. Das Hähnchen aus der Marinade nehmen. Jeweils ca. 4 Stücke auf 6 Holzspieße stecken und auf einem heißen Grill oder in einer Pfanne für ca. 3 Minuten pro Seite knusprig grillen. Direkt mit dem Erdnussdip und einem frischen Salat servieren. Mhhh, so guat xi!

  • Schnelle Kürbispasta [Blitzrezept]

    Während ich diesen Beitrag schreibe sitze ich eigentlich gerade in einer Beach Bar im Süden Thailands, vor mir ein coconut iced coffee und ein rauschendes Meer. Yeah! Doch bevor ich in diese langersehnte Reise gestartet bin habe ich noch ein leckeres Kürbisrezept für euch entwickelt und das will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Da auch ich in den letzten Tagen vor meinem Urlaub nur wenig Zeit zum Kochen und Einkaufen hatte musste ein schnelles aber leckeres Rezept mit wenig Zutaten her. Wenn´s schnell gehen muss sind Pasta Gerichte immer sehr dankbare Rezepte. Viele schnellen Pasta Rezepte beinhalten jedoch oft viel Sahne und sind nicht gerade gesund. Diese schnelle Kürbispasta ist gesund, einfach zuzubereiten, cremig und schmeckt super lecker. Und das Beste, ihr benötigt nur sehr wenige Zutaten. Zutaten für 2 Personen: 2 EL Olivenöl 200 g Hokkaido Kürbis 1-2 Knoblauchzehen 5-10 Salbeiblätter 200 g Pasta 50 g Parmesan, gerieben In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Kürbis waschen, halbieren und das Kerngehäuse ausschälen. Den Kürbis in Stücke schneiden und in einem Topf mit Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten. Den Salbei in Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden und gemeinsam mit dem Salbei zum Kürbis geben. Der Kürbis sollte dabei nicht zu viel Farbe bekommen, sondern eher weich dünsten. Die Pasta in das kochende Wasser geben und für 3 Minuten weniger als auf der Packungsanleitung steht sehr al dente kochen. Jeweils einen kleinen Schöpflöffel Nudelwasser zu dem Kürbis geben und köcheln lassen. Dabei ähnlich wie beim Risotto immer etwas Wasser nachgeben, bis es wieder verkocht ist. Dabei darauf achten, dass ihr nicht zu viel Wasser auf einmal hinzufügt. Wenn der Kürbis weich ist und eine cremige Sauce entstanden ist, die Pasta direkt aus dem Wasser zum Kürbis geben. Dabei noch etwas Nudelwasser aufsparen. Den geriebenen Parmesan hinzufügen und alles noch unter ständigem Rühren bissfest fertigkochen. Zum Schluss mit frisch geriebenem Parmesan und etwas Olivenöl beträufeln und servieren. Mhhhh, so guat xi! PS: bei mir gibt´s gleich Massaman Curry ;)

  • Lachsfilet mit Walnuss-Kräuterkruste

    Gesund und lecker! Dieser Lachs mit Walnusskruste schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch noch ein richtiges Super-Food und kommt immer gut an. Dazu gab es bei mir ein Grillgemüse und Spargel im Blätterteig (Rezept folgt). Zutaten für 4 Portionen: 4 Lachsfilets mit Haut 1 Zitrone 1 Knoblauchzehe 1 Handvoll Petersilie 60 g Walnüsse 40 g Parmesan, frisch gerieben 10g Brösel 2 EL Butter Den Lachs abspülen, mit Küchenpapier trocken tupfen und eventuell noch vorhandene Gräten mit einer Pinzette entfernen. Die Butter mit den Bröseln und dem Parmesan in eine kleine Schüssel geben. Die Zitrone heiß abspülen, trocken reiben und die Schale mit einer feinen Reibe zur Butter raspeln. Den Knoblauch und die Petersilie fein hacken und ebenso beigeben. Die Walnüssen mit einem Zerkleinerer oder dem Messer hacken und zum Rest hinzufügen. Verwendet wenn möglich keine gemahlenen Walnüsse, sondern hackt die Nüsse frisch und nicht zu klein, damit die Kruste noch etwas Biss hat. Zum Schluss nochmal abschmecken und eventuell noch salzen und pfeffern. Den Backofen auf Umluft 180 Grad vorheizen. Die Lachsseite auf der Haut in eine ofenfeste, mit Butter ausgestrichene Form legen. Die Kräuter-Nuss-Mischung schön gleichmäßig auf dem Fisch verteilen. Die Form in den Ofen schieben und den Fisch etwa 15 - 20 Minuten backen. Die Backzeit hängt natürlich von der Dicke der Lachsfilets ab. Ich empfehle nach 12-15 Minuten mit zwei Gabeln ein Lachsfilet in der Mitte leicht auseinander zu ziehen und nachzuschauen. Idealerweise ist der Lachs Innen noch glasig. Dazu passt ein Joghurt Dip, Grillgemüse, Kartoffeln oder wie hier Spargel oder eine Kürbisspalte im Blätterteig. An Guata! #Fisch #Lachs #Kräuter #Parmesan

  • Herbstlicher Nudelsalat mit Kürbis und Ziegenkäse (Nr. 91)

    Ganz langsam, aber doch spürbar klopft schon der Herbst an die Türen. Die ersten Kürbisse liegen in den Auslagen. Dieser Nudelsalat ist die perfekte Kombination aus sommerlicher Grillbeilage mit herbstlichem Kürbis und würzigem Ziegenkäse. Das Rezept findet ihr übrigens auch in dem „Einfach genießen“ Magazin von Sutterlüty und in der VN (leider hat sich dort ein Tippfehler eingschlichen - nicht 4kg Kürbis sondern nur 400 g werden benötigt!!). Zutaten für 4 Personen: 250 g Pasta („Garofalo“ - gibt’s bei Sutterlüty) 400 g Hokkaido 2 rote Zwiebeln 4 Knoblauchzehen 2 EL Olivenöl Salz Pfeffer Dressing 1 TL Honig 1 TL Dijon-Senf 4 EL heißes Wasser 4 EL Olivenöl 4 EL weißer Balsamico 1 TL Salz Pfeffer 100 g Kürbiskerne, geröstet und gesalzen 150 g Ziegenfrischkäse frische Petersilie Kürbiskernöl (Tipp einer Leserin: frische rote Trauben) Den Backofen auf 200° C Heißluft vorheizen. Den Kürbis entkernen, in 1 cm große Stücke würfeln, die Zwiebeln halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und grob hacken. Alles in einer ofenfesten Form verteilen und mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Bei 200° C für 15–20 Minuten rösten, bis der Kürbis schön weich ist. Für das Dressing den Honig und den Senf mit dem heißen Wasser verrühren, bis sich der Honig aufgelöst hat. Das Olivenöl, den Balsamico und die Gewürze hinzufügen und alles kräftig durchschütteln. Die Nudeln in gesalzenem Wasser al dente kochen. Zwei Drittel der Kürbiskerne in einem Mixer fein mahlen. Die Nudeln abseihen (nicht abspülen!), noch heiß in eine Schüssel geben und sofort mit den gemahlenen Kürbiskernen und dem Dressing mischen. Den warmen Kürbis und die Zwiebeln zu den Nudeln geben, alles gut durchmischen und etwas abkühlen lassen. Wer mag kann nochmal nachwürzen oder mehr Essig oder Öl hinzufügen. Wenn der Nudelsalat nur mehr lauwarm ist, den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden und vorsichtig unterheben. Mit den restlichen Kürbiskernen, frisch gehackter Petersilie bestreuen und etwas Kürbiskernöl beträufeln. REZEPT ALS PDF ZUM DOWNLOAD: Guat xi! (enthält unbezahlte Werbung) #kürbis #Nudelsalat #Zwiebel #Ziegenkäse #Kürbiskerne

  • Ofen-Gnocchi [Blitzrezept]

    Schnelle Rezepte, die trotzdem lecker schmecken, gehören bei euch zu den beliebtesten Beiträgen hier auf guatxi. Und ich kann es definitiv verstehen! Auch wenn ich persönlich sehr gerne auch mal aufwändigere Rezepte koche, kenne ich die Tage an denen man Nachhause kommt und schnell etwas leckeres zum Essen möchte. Mein heutiges Rezept soll euch dabei unterstützen. Ihr braucht keinen Kochtopf und keine Pfanne. Lediglich eine Auflaufform. Darin werden alle Zutaten gemischt, ganz ohne die Gnocchi vorzukochen. Maximal effizient und unkompliziert also! Die Zutaten könnt ihr auch hier wieder sehr flexibel abwandeln. Statt Tomaten könnt ihr ebenso Zucchini und Pesto verwenden oder Pilze. Und wer keinen Feta mag nimmt Frischkäse, Brie, Bergkäse oder Mozzarella. Ihr könnt auch Shrimps, Hähnchenstücke oder Hackfleisch hinzufügen. Grundsätzlich steht eurer Fantasie nichts im Wege! Ihr müsst einfach darauf achten, dass ihr etwas Flüssigkeit in der Auflaufform habt oder saftiges Gemüse wie Tomaten oder Tomatensoße. Probiert euch doch einfach mal durch, oder versucht euch an meinem Rezept. Es lohnt sich definitiv! Zutaten für 2 Portionen : 2 Blatt Parmaschinken 300 g Cherry Tomaten 500 g Gnocchi 150 g Frischkäse oder Feta 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 EL Olivenöl 150 ml Wasser oder Weißwein Chiliflocken Getrockneter Oregano oder italienisches Gewürz Den Backofen auf 200 Grad Heißluft vorheizen. Den Parmaschinken auf ein Stück Alufolie legen und ca. 10 Minuten knusprig backen. Danach auf ein Stück Küchenrolle legen und auskühlen lassen. Währenddessen alle Zutaten in einer ofenfesten Form mischen. Die Tomaten mit einem Messer einstechen oder halbieren und für 30 - 40 Minuten backen. Auf dem Bild habe ich Feta verwendet, mit Frischkäse wird die Soße jedoch etwas cremiger. Nach ca. 20 Minuten die Tomaten mit einer Gabel zerdrücken und nochmal gut durchmischen. Je nach Wunsch noch etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen. Zum Schluss nach Geschmack nachwürzen und mit frischem Basilikum und dem knusprigen Parmaschinken servieren. Mhhh, so guat xi!

  • Risotto al pomodoro

    Die ganze Welt liebt Italien und die italienische Küche. Pizza, Pasta und Risotto - einfach herrlich! Und genau davon habe ich mich diesmal inspirieren lassen. Dieses Tomatenrisotto eignet sich perfekt als vegetarisches Hauptgericht, schmeckt aber auch als Beilage zu Fisch oder Fleisch genial! Die leichte Süße der Tomaten verbindet sich ganz hervorragend mit dem frischen Aroma des gehackten Basilikums und dem cremigen Risotto. Dazu etwas Crunch durch die knusprigen Knoblauch-Brösel und frischem Parmesan on Top. Wer mag, kann dies jedoch auch gegen gebratenes Hähnchenfleisch oder Shrimps als Topping austauschen. In Kombination mit einem guten Glas Weißwein und einem frischen Salat wird daraus ein schnelles Feierabendgericht für die letzten paar Spätsommerabende im Garten! Zutaten für 2 Personen: 400 g gehackte Tomaten aus der Dose 1 Dose Wasser 1/2 Würfel Gemüsebrühe 1 EL Olivenöl 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 EL Tomatenmark 150 g Risottoreis (Arborio) 80 ml Weißwein 3 EL Sahne 40 g Parmesan Salz und Pfeffer Für den Knoblauch-Crunch: 15 g Butter ¼ TL Salz 1 -2 Knoblauchzehen 40 g Semmelbrösel (idealerweise Panko) 1 TL Basilikum In einem kleinen Topf die Dosentomaten mit der Gemüsebrühe zum köcheln bringen. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und den Knoblauch pressen. In einem größeren Topf das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebeln hinzufügen und für ca. 5 Minuten glasig dünsten. Danach den Knoblauch und das Tomatenmark beigeben und für weitere 5 Minuten braten, bis das Tomatenmark eine dunkelrote Farbe annimmt. Nun den Reis hinzufügen, kurz mitbraten und mit dem Wein ablöschen. Sobald der Wein verdunstet ist, jeweils eine Schöpfkelle voll Tomatensaft zum Risotto geben und solange rühren, bis die Flüssigkeit zum größten Teil eingezogen ist. Dann wieder eine Schöpfkelle beigeben und dies solange weiterführen, bis der Tomatensaft aufgebraucht ist. Dabei regelmäßig umrühren. Durch das Umrühren löst sich die Stärke im Reis und das Risotto wird extra cremig. Nach ca. 15 - 20 Minuten sollte der Reis weich sein, aber noch einen leichten Biss haben. Wer es weicher mag, kann noch etwas Wasser hinzufügen. Die Temperatur auf kleinste Stufe stellen, die Sahne und den Parmesan hinzufügen und das RIsotto mit geschlossenem Deckel ziehen lassen. In der Zwischenzeit in einer beschichteten Pfanne Butter schmelzen, den Knoblauch hineinpressen und mit den Semmelbröseln und dem Salz knusprig braten. Die Brösel vom Herd nehmen und den gehackten Basilikum hinzufügen. Ich hatte leider keinen Basilikum, würde ihn aber definitiv der Petersilie vorziehen. Wer mag, kann noch etwas Zitronenschale beigeben. Nun das Risotto nochmal gut durchrühren, auf Teller verteilen und mit den knusprigen Semmelbröseln servieren. Zum Schluss noch mit etwas kaltgepresstem Olivenöl beträufeln und frisch geriebenem Parmesan und einer Prise Pfeffer bestreuen. Mhhhh, so guat xi!

  • Parmigiana di melanzane {vegi, low carb}

    Parmigiana di melanzane - hinter diesem klingenden Namen versteckt sich ein echter Klassiker der italienischen Küche. Besonders in Sizilien ist sie sehr beliebt und auf jeder Speisekarte zu finden. Eine leichte, leckere Auberginen-Lasagne, perfekt für heiße Sommertage. Sie kommt mit nur sehr wenigen Zutaten aus, enthält kaum Kalorien und schmeckt extrem gut. Also am besten gleich mal ausprobieren. Was ihr dafür benötigt: 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 EL Tomatenmark 100 ml Rotwein (kann auch weggelassen werden) 2 Gläser gehackte Tomaten (ich empfehle "Cirio - Passata Rustica") 1 TL Zucker Salz und Pfeffer italienische Kräuter 2 - 3 Auberginen Olivenöl 1 Mozzarella 50 g Parmesan Basilikum Für die Tomatensoße Zwiebeln und Knoblauch in Würfel schneiden. In einem Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig dünsten. Das Tomatenmark und den Zucker hinzufügen und etwas mitrösten. Mit dem Rotwein ablöschen und mit den Tomaten aufgießen. Die Tomatensoße mit Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer Hitze für ca. 40 Minuten köcheln lassen. Sie sollte nicht zu flüssig sein, sondern darf ruhig etwas einkochen. Kurz vor Ende der Kochzeit etwas Basilikum zur Soße geben. In der Zwischenzeit die Auberginen längs in ca.0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Ich schälen die Aubergine mittlerweile gern. Zumindest entferne ich einen Großteil der Schale. Dadurch wird die Parmigiana noch weicher. Aber das kann jeder selber entscheiden. Die Scheiben mit etwas Salz bestreuen und für ca. 15 - 30 Minuten Wasser ziehen lassen. Das Salz-Wasser leicht abtupfen und die Scheiben nacheinander in Olivenöl, bei mittlerer Hitze, in einer Pfanne goldbraun backen. Die Auberginenscheiben auf einer Platte beiseite stellen. In einer Auflaufform eine Schicht Auberginen auslegen. Auf die Auberginen nun 1/3 der Tomatensoße verteilen. 1/3 vom Mozzarella und etwas Parmesan auf die Tomaten legen und wieder mit einer Schicht Auberginen bedecken. So fortfahren, bis die Auflaufform voll ist. Die oberste Schicht mit Tomatensoße beenden und mit Mozzarella und dem Parmesan bestreuen. Wer mag kann noch etwas frischen Basilikum darüber zupfen. Die Parmigiana nun bei 180° Heißluft für ca. 30 Minuten backen. Vor dem Servieren, das ganze noch für ca. 5 Minuten ziehen lassen. Mit etwas frischem Basilikum garnieren und genießen. REZEPT ALS PDF ZUM DOWNLOAD: Guat xi! Das Rezept orientiert sich an dem Originalrzept für eine italienische Parmigiana. Sie ist sehr leicht, gesund, fettarm und low carb. Manchmal mache ich allerdings noch eine Bechamel sauce dazu, einfach weil ich die so gern mag ;) und hin und wieder lege noch ein paar Lasagneblätter dazwischen. Aus einem Mix aus der klassischen Lasagne Bolognese und einer Parmigiana wird dann eine leckere vegetarische Auberginenlasagne ;) #Aubergine #Lasagne #Parmesan #Tomaten #Lowcarb #Vegetarisch #gesund

  • Zwetschgen-Strudeltorte

    Österreich und Strudel gehört einfach zusammen. Wenn Gäste zu Besuch hat man jedoch oft das Gefühl, ein Apfelstrudel ist irgendwie langweilig. Deshalb habe ich heute eine kleine Abwandlung für euch. Dieser Strudel kommt nicht nur in einem neuen Gewand daher, sondern auch einer etwas abgewandelten Füllung. Ich verwende in der Füllung Topfen und Sauerrahm mit Obst eurer Wahl. Wer mag, kann ihn aber auch mit der klassischen Apfelstrudelfüllung zubereiten. Das Rezept eignet sich übrigens auch super, um es gemeinsam mit Kindern zu backen. Da der Kuchen sehr rustikal aussehen SOLL (dadurch wird die Oberfläche extra knusprig), macht es den Kindern sicher viel Spaß. Ich verwende für mein Rezept Filo-Teigblätter, ihr könnt aber auch ganz normale Strudelblätter verwenden. Achtet aber darauf, dass ihr ganz dünne Blätter bekommt. Wenn ihr dafür 5 Blätterteig-Blätter übereinander schichtet, wird es eine sehr mächtige Angelegenheit... Zutaten: 500 g Zwetschgen 3 Eier 500 g Topfen 125 g Sauerrahm 15 g Vanillepuddingpulver 100 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker 5 Blätter Filoteig (oder Strudelteig) 2 EL geschmolzene Butter Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit etwas Butter auspinseln. Den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. Die Zwetschgen entkernen, vierteln und in Spalten schneiden. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und zur Seite stellen. Die Eigelbe mit dem Topfen und dem Sauerrahm vermischen. Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver einrühren. Zum Schluss das Eiweiß unterheben. Die Springform mit 4 Filoblättern auslegen, sodass der Boden bedeckt ist, der Teig aber trotzdem über den Rand hinausragt. Die einzelnen Blätter dabei jeweils mit etwas Butter bepinseln. Die Topfencreme hinein gießen. Darauf die Zwetschgen verteilen. Das letzte Teigblatt wellig über die Füllung legen und die vier überlappenden Teigblätter nach Innen schlagen. Dabei müsst ihr nicht akurat arbeiten, denn jede Welle und Falte wird danach extra knusprig. Den Teig von Außen nochmals mit Butter bepinseln und den Kuchen für etwa 50 - 60 Minuten knusprig backen. Die Strudeltorte mit etwas Puderzucker bestäuben und am besten mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas Schlagsahne servieren. Mhhh, so guat xi!

  • Gebackene Aubergine mit Sesamcreme, Mango und Minze

    Im Sommer gehört Grillen doch einfach zu den besten Dingen überhaupt. Hin und wieder fehlt dann jedoch die Inspiration für eine ausgefallene Beilage zum gegrillten Fleisch oder Fisch. Da hab ich heute für euch ein israelisch inspirierte Gericht. Eine gebackene Aubergine auf herrlich leichter Sesamcreme, mit süß-scharfer Mango Sauce, geröstetem Sesam und Mandeln, frischer Minze und Chili. Am besten einfach mit Pitabrot und/oder als Beilage zu gegrilltem Fisch oder Fleisch genießen. Der Mix aus kühl und warm, weich und knusprig, süß und scharf macht dieses Gericht zu einer richtigen Geschmacksexplosion. Also unbedingt mal ausprobieren! Lasst euch übrigens auf keinen Fall von den Zutaten abschrecken. Ich habe euch extra die "exotischen" Zutaten verlinkt. Ihr bekommt die Tahina, sowie die Chilisauce in allen großen Supermärkten. Bei der Schärfe müsst ihr natürlich auf euren eigenen Geschmack achten, ich mags gerne scharf! Wer sich Arbeit sparen will, kann anstatt der Mango Sauce auch ein fertiges Mangochutney verwenden. Zutaten für 1 Portion: 1 Aubergine 75 g Tahina (Sesampaste) 1 EL Sesamöl (optional Olivenöl) ca. 30 - 50 ml eiskaltes Wasser 1 Spritzer Zitronensaft Salz 80 g Mango (bei mir TK oder Mangochutney) 1/2 EL Sriracha Chilisauce 1/2 EL Sojasauce Sesam, Mandeln oder Erdnüsse,... (geröstet) Chili Minze Den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. Die Aubergine mit einem spitzen Messer rundum ein paar Mal einstechen, damit der Dampf entweichen kann. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und für ca. 40 - ein 50 Minuten backen, bis sie Innen komplett weich ist. In der Zwischenzeit die Mango in einem kleinen Topf und 2-3 EL Wasser zum köcheln bringen, bis die Mango zerfällt. Chilisauce und Sojasauce hinzufügen und alles für ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Es sollte eine Marmeladen ähnliche Konsistenz entstehen. Sollte die Mango Sauce zu dickflüssig werden, einfach etwas mehr Wasser hinzufügen. Für die Sesamcreme die Tahina mit dem Öl und 30 ml Wasser verrühren. Keine Angst, die Creme wird zuerst dickflüssiger, bevor sie cremig wird. Nach und Nach etwas Wasser hinzufügen, bis eine cremige Konsistenz erreicht wird. Es sollte eine leichte Sauce entstehen, die aber nicht zu wässrig ist. Den Sesam oder/und die Nüsse ohne Öl in einer Pfanne leicht rösten bis es beginnt zu duften. Die fertige Aubergine auf dem Blech für 5 Minuten mit einer Schüssel abdecken, damit sie nachdampfen kann und die Schale schön weich wird. Nun 2/3 der Sesamcreme auf einem Teller verteilen, die Aubergine darauf legen und mit einem scharfen Messer längs öffnen. Mit zwei Gabeln die Aubergine auseinander ziehen und die restliche Sesamcreme über das Fruchtfleisch träufeln. Nun die Mangosauce darüber verteilen, mit Sesam, Nüssen, Minze und frischer Chili bestreuen und genießen. Dazu passt Pita oder Fladenbrot und frisch gegrilltes Fleisch oder Fisch. Mhhh, so guat xi!

  • Guatxi im Technischen Museum Wien

    Vor einiger Zeit wurde ich von einer Ausstellungskuratorin des technischen Museums in Wien kontaktiert. Sie teilte mir mit, dass im Dezember 2021 eine neue Ausstellung unter dem Titel "kann man das Essen?" zum Thema Lebensmittel Technologien eröffnet werden würde. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit dem Einfluss sozialer Medien auf unser Essverhalten. Und dazu würden sie gerne einige meiner Food-Fotografien veröffentlichen. Was für eine Ehre!! Bis zum Sommer 2022 sind meine Bilder nun alsobin Wien zu sehen, wechseln dann nach Stockholm von dort nach Dortmund und dann nach Granada. Am 16. Dezember 2021 durfte die Ausstellung dann, dank Lockdown-Ende endlich eröffnen und ich war selbst vor Ort und hab sie mir mal angeschaut: Die Ausstellung war wirklich sehr interessant, aktuell und interaktiv. Das technische Museum in Wien ist sowieso immer einen Besuch wert. Ich fühle mich sehr geehrt einen Teil dazu beitragen zu dürfen. Danke an alle treuen Leser und Nachkocher! Ich freue mich sehr, dass die guatxi-Reichweite Stück für Stück größer wird. Das jedoch in sehr regionaler und realistischer Art und Weise. Mir war Mundpropaganda immer lieber als erzwungene Werbung und reale Nachkocher wichtiger als fake-Follower! Euer Feedback und eure Erfolgserlebnisse in der Küche motivieren mich, guatxi am Leben zu erhalten und immer wieder neu zu erfinden. Danke und frohe Weihnachten!

  • Pavlova mit karamellisierten Marillen, Pistazien und Minze

    Außen knusprig und innen weich, mit einem Herz aus Sahne-Joghurtcreme und Früchten als Krönung. Die Pavlova Torte ist der perfekte Nachtisch an heißen Sommertagen wie diesen. Das luftige Törtchen gilt sowohl in Australien als auch in Neuseeland als Nationalgericht. Benannt wurde die Pavlova Torte nach der russischen Ballerina Anna Pawlowa . Die Ähnlichkeit ist unverkennbar. Ein zuckersüßer Solo-Auftritt, der Allen schmeckt! Was ihr dafür benötigt: 4 Eier mit Raumtemperatur 220 g Zucker 1 TL Speisestärke 1 TL Weißwein Essig (funktioniert mit jedem klaren Essig oder Zitronensaft) 200 ml Sahne 200 ml griechisches Joghurt 500 g Marillen (nehmt am besten was gerade Saison hat) 1 Zitrone 3 EL Zucker 50 g Brombeeren Pistazien, ungesalzen Minze Den Backofen auf 140° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. (Tipp: ich Habe unter alle 4 Ecken des Backpapiers einen kleinen Tupfer Baiser-Masse gegeben - dadurch bleibt das Papier glatt liegen) Nun die Eier sauber trennen. Das Eiweiß in einer Rührschüssel so lange aufschlagen bis sich erste Spitzen bilden. Den Zucker nun Löffelweise bei mittlerer Stufe zugeben (lasst euch dabei ruhig Zeit). Den Mixer auf höchste Stufe stellen und so lange rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat und sich eine glänzende, feste Masse bildet. Zum Schluss den Essig und die Speisestärke untermengen. Die Baisermasse auf das Backpapier geben und zu einem Kreis mit ca 22 cm Durchmesser ausstreichen. Mit dem Löffelrücken einen Rand formen. Die Pavlova auf der untersten Schiene ins Backrohr schieben. Die Temperatur sofort auf 110° reduzieren und für 95 Minuten backen (dabei NIE die Ofentüre öffnen!!!). Den Ofen ausschalten und die Pavlova bei geschlossener Ofentüre vollständig auskühlen lassen. Ich bereite die Pavlova meistens am Vortag zu und lasse sie einfach im Backofen bis ich sie brauche. Für das Fruchtkompott die Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und in Spalten schneiden. In einer Pfanne 3 EL Zucker karamellisieren lassen und mit dem Zitronensaft ablöschen. Solange köcheln lassen, bis sich der Karamell wieder gelöst hat. Die Marillen darin ca. 2 Minuten dünsten. Das Kompott komplett erkalten lassen. Kurz bevor ihr die Pavlova servieren wollt, die Sahne steif schlagen (nicht zu steif) und mit dem Joghurt mischen. Nun die Creme auf der Pavlova verteilen, das Kompott auf die Creme geben und mit gehackten Pistazien und Minze garnieren. An Guata! #Pavlova #Marillen #Pistazien #Baiser #Meringue #Minze #Brombeeren

  • Gefüllte Laugenbagles

    Sind Bagels eigentlich einfach nur Brötchen mit einem Loch in der Mitte? Oder steckt da mehr dahinter? Bagels werden klassischerweise vor dem Backen in siedendem Wasser gekocht, häufig gemeinsam mit etwas Honig. Das Kochen vor dem Backen führt zu einer zäheren Konsistenz, die Amerikaner nennen es "chewy" und der Teig geht dann im Backofen nicht mehr so stark auf. Durch das Loch in der Mitte verkürzt sich die Backzeit und es entsteht mehr Oberfläche für die knusprige Kruste. Ich persönlich koche die Bagels in diesem Rezept nicht, da ich lieber einen fluffigen, als einen "chewy" Bagel bevorzuge. Wer mag, kann sie jedoch vor der Lauge für ca. 1 Minute ins siedende Wasser legen. Dann gut abtropfen und in Lauge tunken. Zutaten für 6 Stücke: 500 g Weizenmehl, glatt 30 g Butter, weich 1,5 TL Salz 1 TL Zucker 1 Pk. Trockenhefe 250 ml Flüssigkeit, warm (halb Milch/ halb Wasser) Brezellauge (bekommt man in der Apotheke) In einer großen Schüssel Mehl und Salz vermischen. In die Mitte eine Mulde formen. Die Hefe und den Zucker in der warmen Flüssigkeit auflösen und in die Mulde gießen. Die weiche Butter hinzufügen und den Teig in einer Küchenmaschine oder mit der Hand für ca. 10 Minuten kneten. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Nun den Teig in 6 Stücke teilen und zu Kugeln formen. Die Kugeln nochmal 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. Jeweils eine Kugel in die Hand nehmen und mit Daumen und Zeigefinger ein Loch in die Mitte drücken. Dieses Loch dann mit den Finger auseinander dehnen. Dabei ruhig ein größeres Loch formen als ihr auf den Bildern seht, denn bei mir sind die Bagels dann ordentlich aufgegangen und das Loch ist fast verschwunden. Die Bagels auf ein Backblech legen und abgedeckt nochmals für ca. 15 Minuten ruhen lassen. Eine flache Schale mit Lauge füllen und die Bagels mit Handschuhen kurz in der Lauge tunken. Mit Sesam, Salz oder Käse bestreuen und bei 200° Heißluft für 15 Minuten backen. Die frischen Bagels nach Belieben füllen. Ich habe sie mit Cembert, Gurke, Radieschen, Avocado, Ei und Kresse gefüllt. PS: Wer keine Lauge hat oder mag, der kann die Bagels auch ohne Lauge backen. Dazu einfach mit etwas Eiweiß bestreichen und nach Belieben bestreuen. Mhhhhh, so guat xi!

  • "Nenzinger-Törtle"

    Bei uns in Vorarlberg haben diese kleinen mit Pudding-Creme gefüllten Küchlein viele Namen. Man kennt sie entweder unter "Nenzinger-Törtle", "Münsch-Törtle" oder "Firm-Törtle". Das Original gibt es in der gleichnamigen Bäckerei in unserer Nähe zu kaufen. Im Original werden kleine Kreise aus Mürbeteig hergestellt. Mein Rezept ist eine etwas einfachere Version, die durch die gekauften Kekse deutlich schneller gemacht ist, aber trotzdem super schmeckt. Am Ende des Beitrags steht allerdings noch eine Anleitung für alle ambitionierten Köche, die die Mürbteigkekse selber backen wollen. Das Rezept ergibt recht viele Törtchen, allerdings bin ich der Meinung, dass es sich rentiert gleich die 50 Stück zu machen, da sie nicht sehr groß sind und sich auch länger halten. Die Törtchen lassen sich übrigens auch super in einer Dose einfrieren. Zutaten für ca. 50 Stück: 3 Rollen Toggenburger Kekse 1 Liter Milch 3 Pk. Vanillepudding 200 g Zucker 220 g weiche Butter Kokosflocken 1 Becher Schokoladenglasur Wenn ich mir die Arbeit mache Nenzinger Törtle zu machen, dann gibt es meistens gleich eine große Anzahl. Die sind nämlich sehr schnell weg. Wer aber nur 16 Stück braucht, der kann sich auch einfach an diese Mengenangaben halten. Zutaten für 16 Stück:: 1 Rolle Toggenburger Kekse 330 ml Milch 1 Pk. Vanillepuddingpulver 50 g Zucker 75 g weiche Butter Kokosflocken Schokoladenglasur 2/3 der Milch mit dem Zucker in einem Topf erhitzen. Die restliche Milch kalt mit dem Puddingpulver glattrühren und in die heißen Milch gießen. Mit einem Schneebesen für ca. 3 Minuten zu einem dickflüssigen Pudding aufkochen. Den Pudding direkt auf der Oberfläche mit einer Frischhaltefolie auf abdecken, damit sich keine Haut bildet und vollständig abkühlen lassen. Ich bereite den Pudding übrigens meistens am Vorabend zu und lasse ihn dann bei Raumtemperatur abkühlen. Die weiche Butter mit einem Schneebesen oder Mixer cremig rühren und mit dem Pudding vermengen bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Achtet dabei darauf, dass Butter und Pudding die selbe Temperatur haben. Wenn der Pudding nämlich direkt aus dem Kühlschrank auf die weiche Butter trifft, kann die Creme leicht "grießlig" werden und kleine Butterpünktchen beinhalten. Das tut dem Geschmack allerdings keinen Abbruch, jedoch verbindet sich die Creme nicht so schön. Ist der Pudding noch zu warm, schmilzt die Butter und die Creme wird zu flüssig. Dann einfach nochmal in den Kühlschrank stellen. Wenn möglich, die Creme nochmal kühl stellen, dann lässt sie sich besser verarbeiten. Die Kekse nun mit jeweils ca. 1 - 2 TL Creme bestreichen und einem zweiten Keks bedecken (achtet darauf, dass jeweils die glatte Seite des Kekses außen ist). Die Kekshälften leicht zusammendrücken und mit dem Rücken eines kleinen Löffels oder einem sauberen Finger den Rand ringsum glatt streichen. Die einzelnen Törtchen rundum in Kokosflocken wälzen. Die Schokoladenglasur im Wasserbad schmelzen (ich verwende die zartbitter Glasur von Dr. Ö****). Den oberen Deckel der Törtle mit Schokolade bestreichen. Ich gebe dafür einen Teelöffel Schokoladenglasur auf das Küchlein und verstreiche es vorsichtig mit dem Rücken des Teelöffels. Achtet dabei darauf ein wenig Abstand zu den Kokosflocken zu halten, sonst zieht ihr diese in die Schokolade. Die fertigen Törtle am besten abgedeckt über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Die Törtle lassen sich übrigens auch in einem luftdichten Gefäß für ca. 3 Monate einfrieren und dann bei Bedarf einfach bei Zimmertemperatur auftauen ;) PS: Wer sehr ambitioniert ist, kann die Mürbteigkekse natürlich auch selber backen. Dazu aus... 1 kg Mehl 400 g Zucker 2 Pk. Backpulver 2 Pk. Vanillezucker 250 g Butter 5 Eiern … einen Mürbteig kneten. Diesen flach ausrollen und 100 Kreise ausstechen. Die Kekse dann bei 180° solange backen, bis sie hellbraun sind. An Guata! #Kuchen #Dessert #Pudding #Kokos

  • Zucchini-Maispuffer

    Wer kennt´s? Auf einmal ist Juli und von allen Seiten bekommt man Zucchini angeboten! Da muss unbedingt ein schnelles, leichtes Sommerrezept her! Und was schreit mehr nach Sommer als Maiskolben? Eine super Kombination also. Mit würzigem Bergkäse wird daraus ein leckeres Gericht für einen lauen Sommerabend. Dazu ein frischer Salat und ein Klecks kühler Sauerrahm - perfekt! Zutaten für 4 Portionen: 200 g Zucchini 2 Maiskolben (oder 400 g Dosenmais) 1 (Frühlings-) Zwiebel 2 Knoblauchzehen 100 - 150 g geriebener Käse 150 g Weizenmehl (wer hat, kann 50 g davon mit Maismehl ersetzen) 2 TL Backpulver 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Chili 2 Eier 100 ml Milch 4 EL Olivenöl Wer frischen Mais verwendet, schneidet einfach die Kerne mit einem scharfen Messer vom Kolben ab. Den Dosenmais gut abtropfen und dann noch mit einem Küchentuch trocken tupfen. Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Zucchini und Käse grob raspeln. Die Zucchini auf ein Küchentuch legen und von Oben mit einem zweiten Küchentuch die überschüssige Flüssigkeit abtupfen. In einer großen Schüssel Mais, Zucchini, Zwiebel und Knoblauch mischen. Als nächstes Mehl, eventuell Maismehl, Backpulver, Käse und Gewürze hinzufügen und alles kurz durchmischen. Nun Eier und Milch verquirlen und zu den restlichen Zutaten mischen. Falls der Teig zu flüssig ist (meistens wegen dem Dosenmais oder der Zucchini) einfach noch einen weiteren EL Mehl hinzufügen. Wer es übrigens lieber etwas mächtiger mag, kann noch mehr Käse oder auch Speckwürfel hinzufügen. Eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen. Jeweils 1 EL der Masse in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun backen. Am besten sofort mit etwas Sauerrahm und einem frischen Salat genießen. Mhhh, so guat xi!

  • Gefüllte Muschelnudeln mit Thunfisch und Ricotta

    Nudelauflauf klingt irgendwie ziemlich altmodisch... Gefüllte Nudeln jedoch wieder eher spannend, oder?! Dazu hab ich einfach die größten Muschelnudeln gekauft die ich finden konnte und mit einer Creme aus Thunfisch und Ricotta gefüllt. Darunter eine leckere Tomatensoße und darüber eine cremige Bechamel. Also irgendwie fast wie eine Thunfisch-Ricotta Lasagne. Bei der Füllung könnt ihr euch natürlich austoben und Hackfleisch, Gemüse oder anderen Fisch hinzufügen bzw. ersetzen. Zutaten für 4 Portionen: 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 EL Tomatenmark 50g 1/2 TL Zucker 1 TL Salz 700 ml gehackte Tomaten 500 ml Wasser Frischer Basilikum 400 g Ricotta 1 Knoblauchzehe 150 g Thunfisch 200 g Erbsen, TK 50 g Parmesan, gerieben 50 g Mozzarella, gerieben 400 g Muschelnudeln 30 g Butter 30 g Mehl 500 ml Milch Salz, Pfeffer und Muskat 50 g Parmesan, gerieben 50 g Mozzarella, gerieben Den Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Zu Beginn Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden und in etwas Olivenöl weichdünsten. Tomatenmark und Zucker hinzufügen und kurz mit braten. Mit den passierten Tomaten aufgießen. Das Tomatenglas mit 500ml Wasser auffüllen und hinzufügen. Nach Geschmack mit Chili, Salz und Pfeffer würzen. Die Soße derweil bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Als nächstes die Muschelnudeln in einem großen Topf mit Salzwasser für 8 Minuten kochen. Die Nudeln sollen zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz durch sein. Ricotta, Thunfisch, Erbsen und Käse in einer Schüssel vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Die Pasta abgießen und gut abtropfen lassen. Die Tomatensoße auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Nun jeweils ca. zwei Teelöffel der Thunfischfüllung in die einzelnen Muscheln füllen. Die Muscheln auf der Tomatensoße aneinander aufschichten. Die Butter in einem Topf schmelzen. Mit Mehl bestäuben und unter ständigem Rühren 2-3 Minuten anschwitzen (nicht bräunen). Die Milch nach und nach unter kräftigem Rühren mit dem Schneebesen zu der Mehlschwitze gießen. Alles aufkochen und unter regelmäßigem Rühren bei mittlerer Hitze 5-8 Minuten köcheln, bis die Soße eine cremige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Béchamel auf den gefüllten Muscheln verteilen, mit dem Käse bestreuen und für 40 Minuten bei 180 Grad Heißluft backen. Mhhh, guat xi!

  • Geröstete Tomatensuppe

    Ohne Frage schmecken Tomaten im Sommer einfach am besten! Frisch, leuchtend rot, süßlich und am besten noch warm vom eigenen Strauch gepflückt - pures Sommerfeeling!! Mit Zwiebel, Knoblauch und Olivenöl im Ofen geröstet, entsteht daraus ein leichtes Sommergericht. In Kombination mit einem knusprigen gegrillten Käse- oder Thunfischsandwich wird daraus eine sättigende, gesunde Mahlzeit. Zutaten für 2 Personen: 800 g Tomaten 1 rote Zwiebel 4 Knoblauchzehen ca. 8 Salbei Blätter/ o. Rosmarin 2 EL Olivenöl Salz, Pfeffer, Chiliflocken Das Rezept für das knusprige Thunfisch-Sandwich findest du hier. Für die Tomatensuppe die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Gemeinsam mit den Tomaten und dem Salbei mit Olivenöl beträufeln und für 25 Minuten in einer ofenfesten Form bei 175° Heißluft rösten. Alles in einen Topf gießen und einem Stabmixer pürieren. Die Suppe den Gewürzen abschmecken. Je nachdem welche Konsistenz ihr bevorzugt könnt ihr noch etwas Wasser oder Sahne hinzufügen. Kleiner Tipp: das Rezept eignet sich auch wunderbar als Pastasoße! Dazu einfach 2/3 der Tomaten ohne Wasser pürieren. Die Soße mit den übrigen Tomaten zu den Nudeln mischen und nach Bedarf mit etwas Nudelwasser oder Sahne auflockern und frischem Parmesan servieren. Das Rezept für das Thunfisch-Sandwich findest du hier. Den Toast am besten noch heiß mit der Tomatensuppe servieren. Mhhh, so guat xi!

  • Erdbeer Roulade mit Holunder und Minze

    Normalerweise poste ich nie Dinge, die ich selber nicht so gern mag. Biskuittroulade gehört eigentlich nicht zu meinen Favoriten. Doch diesmal hab ich mir vorgenommen daran etwas zu ändern und mich gefragt an was meine Abneigung liegen könnte. In meiner Erinnerung handelt es sich oft um einen trockenen Biskuitteig mit gesüßter Sahne und Erdbeeren. Das war's. Aus diesem Grund, habe ich begonnen zu experimentieren. Ich wollte einen saftigen Biskuitteig und eine Füllung die einen komplexen Geschmack und etwas mehr Frische mit sich bringt. Ich habe mich dann für eine Lieblings-Kombination von mir entschieden: Erdbeer mit Holunder und Minze! Ich liebe es! Im Sommer esse ich hoft geschnittene Erdbeeren in einer Marinade aus Holundersirup, Zitronensaft und Minze. Diese Geschmäcker wollte ich in die Roulade verpacken und ich glaube es ist sehr gut gelungen. Mein Geheimtipp für den saftigen Biskuitteig ist übrigens die Zubereitung am Vortag. Dadurch zieht die Feuchtigkeit der Füllung in den Teig ein und macht in wunderbar fluffig und saftig. Und die Roulade ist wirklich sehr einfach und schnell gemacht! Das müsst ihr unbedingt ausprobieren! Zutaten 5 Eier 120 g Zucker 150 g Mehl 1 Pk. Backpulver 250 ml Sahne 250 g Topfen 250 g Sauerrahm 4-5 EL Holunder Sirup (oder 8 große Holunderblüten) ca. 300 g Erdbeeren 5 - 10 Blättchen Minze Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Für den Biskuit die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker ca 5 Minuten dick cremig aufschlagen. In einer separaten Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen. Mehl mit Backpulver mischen und über die Dotter-Zucker Mischung sieben. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben. Den Biskuit auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 8 Minuten backen. In der Zwischenzeit ein sauberes Küchentuch auf dem Tisch ausbreiten, mit etwas Zucker bestreuen und den fertig gebackenen Biskuit direkt darauf stürzen. Die oben liegende Seite mit dem Backpapier, mit einem kalten, nassen Tuch betupfen, damit es sich gut löst. Nun das Backpapier vorsichtig abziehen. Die Roulade von der langen Seite einrollen und im Tuch komplett auskühlen lassen. Wer frische Holunderblüten verwenden möchte, der kann diese waschen, ausschütten und über Nacht in der Sahne ziehen lassen. Für die Süße 2-3 EL Zucker nach Geschmack hinzufügen. Für die schnelle Variante mit Holundersirup wird zuerst die Sahne steif geschlagen. In einer weiteren Schüssel Topfen, Sauerrahm und Holunder Sirup miteinander verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Zum Schluss die Sahne unterheben. Wer mag kann noch etwas Zitronensaft/ oder -schale hinzufügen. Den ausgekühlten Biskuit vorsichtig wieder auseinander rollen und gleichmäßig mit der Creme bestreichen. Die Erdbeeren in Stücke schneiden und gemeinsam mit frischer Minze auf der Creme verteilen. Die Roulade anschließend wieder zusammenrollen und über Nacht in Frischhalte- oder Alufolie gewickelt durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben dekorieren. Mhhhh, so guat xi!!

  • Zitronen-Couscous mit knusprigem Feta in Mandelkruste

    Couscous stammt ursprünglich aus der nordafrikanischen Küche. Es wird meist als Salat oder Beilage zu Fleischgerichten verzehrt. Nicht nur in der orientalischen Küche erfreut sich der Couscous großer Beliebtheit. Die Grundlage besteht aus befeuchtetem und zu Kügelchen zerriebenem Grieß aus Hartweizen, Gerste oder Hirse. Der Couscous wird zum Garen nicht gekocht, sondern in kochendem Wasser oder über einem kochenden Gericht gedämpft. Diese schnelle und unkomplizierte Zubereitung macht ihn bei vielen so beliebt. Ein weiterer großer Vorteil ist die große Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten. Der relativ neutrale Couscous nimmt jeden Geschmack leicht auf und passt zu so gut wie jedem Gemüse oder Fleischgericht. Ich habe den Couscous heute sehr simpel mit Zitrone, Petersilie und Granatapfel kombiniert. Dazu gibt es knusprige Fetawürfel mit Mandelkruste. Eine perfekte Mischung und ein super Sommergericht. Das müsst ihr unbedingt ausprobieren! Zutaten für 2 Portionen: 150 g Couscous 5 g Gemüsebrühe (oder Salz) 300 ml kochendes Wasser 3 EL Olivenöl 1 Bio Zitrone (Schale und Saft) gehackte Petersilie 1/2 Granatapfel 150 g Feta 50 g Mehl 30 g Semmelbrösel 15 g geröstete Mandelblättchen 1 Ei 3 EL neutrales Öl 75 g Naturjoghurt Den Couscous mit der Gemüsebrühe in eine Schüssel geben. Anschließend mit 300 ml kochendem Wasser übergießen. Die Schüssel abdecken und 10 Minuten quellen lassen. Zitronenschale und - saft gemeinsam mit Öl, Salz und Pfeffer in einer Salatschüssel verrühren. Den Couscous hinzufügen und gemeinsam mit der gehackten Petersilie und den Granatapfelkernen mischen. Nach Geschmack nachwürzen. Für die Panade die Mandelblättchen kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie goldbraun sind. Den Feta in grobe Würfel schneiden. Drei Schüsseln bereit stellen. Eine mit Mehl, eine mit verquirltem Ei und die dritte Schüssel mit einer Mischung aus Brösel und Mandelblättchen füllen. Die Mandelblättchen dabei am besten in der Hand ein wenig zerkleinern. Wer mag, kann die Mandeln auch gegen Sesam, Kokosflocken oder Kürbiskerne austauschen. Die einzelnen Feta Würfel zuerst im Mehl, dann im Ei und anschließend in der Semmelbrösel-Mischung wälzen. Den Feta rundum goldbraun in heißem Öl anbraten. Den Couscous auf zwei Teller aufteilen, mit dem knusprigen Feta und einem Klecks gesalzenen Joghurt anrichten. Mhhhh, so guat xi!

  • Erdbeer-Rhabarberkuchen

    Während die sommerlichen Temperaturen noch auf sich warten lassen, zaubern wir uns den Sommer einfach auf den Teller. Mein heutiger Erdbeer-Rhabarberkuchen vereint zwei meiner liebsten Fruchtsorten. Ich liebe generell saisonabhängige Lebensmittel. Ich freue mich immer wieder, wenn endlich der Rhabarber wächst, es süße Erdbeeren zu kaufen gibt und man überall Spargel auf der Speisekarte entdeckt. Und wenn diese Zeit vorbei ist, dann warte ich schon wieder auf den Kürbis und die selbst gesammelten Pilze im Herbst. So geht das dann das ganze Jahr ;) Nun aber wieder zurück zum Sommer. Dieser Kuchen vereint sowohl die süßen Erdbeeren als auch den säuerlichen Rhabarber zu einem wunderbaren Stück Sommerglück. Also unbedingt mal ausprobieren. Zutaten für eine 26 cm Springform: 100 g weiche Butter 100 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker 2 Eier 125 g Mehl ½ TL Backpulver 1 Pr. Salz 375 g Topfen (oder Magertopfen) 200 ml Sahne 1,5 Pk. Vanillepuddingpulver 80 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker 400 g Rhabarber 200 g Erdbeeren 75 g kalte Butter 65 g Zucker 80 Mehl 30 geriebene Haselnüsse Zu Beginn den Rhabarber und die Erdbeeren waschen und in 1-2 cm große Stücke schneiden. Für den Rührteig die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz zu einer hellen Masse rühren. Nacheinander die zwei Eier einrühren bis sich alles verbunden hat. Mehl mit Backpulver in die Buttermasse sieben und kurz in den Teig einrühren. Eine runde Springform einfetten und den Teig darin gleichmäßig verteilen. Für die Creme Topfen, Sahne, Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver verrühren und auf den Teig streichen. Ihr könnt hier übrigens immer wieder die selbe Schüssel verwenden ohne sie auszuwaschen. Nun die Rhabarber- und Erdbeerstücke auf der Topfencreme verteilen. Für die Streusel kalte Butter, Zucker, Mehl und Nüsse mit den Händen zu einer krümeligen Masse verkneten und über den Früchten verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Heißluft ca. 60 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Die Mitte darf ruhig noch etwas "wackelig" und sein, das wird beim Auskühlen dann fest. Anschließend mindestens 2-4 Stunden abkühlen lassen. Mit Staubzucker bestäuben und genießen. Guat xi!

  • Ricotta-Zucchini Crêpes

    Hurra, der Frühling ist da! Und zu dem schönen Wetter passen meine frühlingshaften Crêpes einfach perfekt. Gefüllt mit Ricotta, Zucchini, Spinat Schinken und grünem Pesto. Mhhhh so lecker, das müsst ihr unbedingt probieren! Zutaten für 2 Portionen 2 Eier 250 ml Milch 100 g Mehl Salz 125 g Ricotta Salz, Pfeffer, Muskat 1 Knoblauchzehe 400 g Zucchini 100 g Spinat Basilikum Pesto 5 Scheiben Schinken 50 g Bergkäse 50 g Parmesan Zubereitung Für die Crêpes Milch, Eier, und Salz in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren. Dann das Mehl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in einer beschichteten Pfanne, mit einem Boden von ca. 28 cm Durchmesser, in heißem Fett (Butter oder neutrales Öl) zu dünnen Crêpes ausbacken. Der Teig ergibt ca. 5 Crêpes. Die Crêpes übereinander auf einem Teller stapeln und beiseite stellen. Die Zucchini waschen und mit einer groben Reibe raspeln. Olivenöl und eine zerdrückte Knoblauchzehe in einer beschichteten Pfanne erhitzen; Sobald das Öl aromatisiert ist, den Knoblauch entfernen und die Zucchini hinzufügen. Bei starker Hitze anbraten. Zum Schluss den Spinat hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und so lange weiterbraten, bist der Spinat zusammengefallen ist. Die Pfanne vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Den Ricotta mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und verrühren. Nun jeweils einen Crêpe mit einem TL Pesto bestreichen, auf eine Hälfte ein Schinkenblatt legen und dies mit einem EL Ricotta bestreichen. Auf den Ricotta nun ca. ein Fünftel der Gemüsemasse verteilen und dies mit dem geriebenen Käse bestreuen. Den Crêpe nun zur Hälfte falten. Diese Hälfte dann nochmal falten, sodass ein kleiner Fächer entsteht. Mit allen Crêpes gleich fortfahren. Die Crêpes in eine geölte Auflaufform legen und geriebenem Käse bestreuen. Das Ganze bei 220° Heißluft für 10 Minuten gratinieren. Dazu passt ein frischer Frühlingssalat. Mhhhh, so guat xi!

  • Spargel Päckle

    Guatxi steht für einen bunten Mix aus sehr simplen "Fast-Food" bis zu etwas aufwändigeren "Slow-Food" Rezepten. Auch wenn ein Rezept ein wenig mehr Arbeit in Anspruch nimmt, versuche ich mich trotzdem auf die wesentlichen Zutaten zu konzentrieren. Meiner Meinung nach ist es wichtiger auf die Qualität der Lebensmittel zu achten, als eine Vielzahl an unterschiedlichen Zutaten zu kombinieren. Mein heutiges Rezept ist simpel, schnell gemacht und benötigt nur 6 Zutaten. Die Spargel-Päckle sind ein tolles, schnelles Abendessen, eine ausgefallene Vorspeise, oder einfach ein perfekter Snack am Abend zu einem kühlen Gläschen Weißwein auf der Terrasse. Also unbedingt mal ausprobieren! Zutaten für 3 - 4 Personen: 1 Pk. Blätterteig 12 Stangen grüner Spargel 8 Blätter Prosciutto 8 Scheiben Brie 1 Ei etwas Sesam Den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. Den Spargel waschen, eventuell die hölzernen Enden abschneiden und längs halbieren. Wer dünne Spargelstangen hat, kann sie auch ganz lassen. Den Blätterteig in 8 Quadrate schneiden. Auf jedes Quadrat eine Scheibe Brie legen. Jeweils eine Scheibe Prosciutto und 3 Spargelhälften darauf legen. Jeweils 2 gegenüberliegende Ecken zusammenschlagen und etwas andrücken. Die Päckle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Mit etwas Sesam bestreuen und die Spargel-Päckle für 25 Minuten goldbraun backen. Kurz auskühlen lassen und am besten mit frischem Salat, kühlem Sauerrahmdip und einem Glas Weißwein genießen. PS: Auf den Bildern habe ich den Blätterteig in nur 6 Stücke geschnitten. Ich empfehle euch aber den Teig eher in 8 Quadrate zu schneiden, dann habt ihr eine höhere Stückzahl und das Verhältnis von Inhalt und Blätterteig passt meiner Meinung nach etwas besser. Wenn ihr übrigens keinen Spargel oder Brie mögt, oder gerade keine Spargelzeit ist, könnt ihr den Spargel zum Beispiel ganz einfach gegen Paprika oder Zucchinistreifen und den Brie gegen Frischkäse, Pesto,Gorgonzola oder Bergkäse austauschen. Seid einfach kreativ und habt Freude am experimentieren! Guat xi!

  • Lauchstrudel mit Lachs [Blitzrezept]

    Ich liebe gutes Essen und das Kochen an sich. Trotzdem ist es auch mir oft sehr lästig, nach einem anstrengenden Tag in der Arbeit noch lange in der Küche zu stehen. Mich erreicht immer wieder der Wunsch nach schnellen und einfachen Alltagsrezepten. Strudel Rezepte finde ich da sehr praktisch und davon habe ich ja schon einige auf meinem Blog. Mein heutiges Rezept schlägt diese allerdings alle in Bezug auf Schnelligkeit und Schweregrad. Ihr benötigt lediglich 5 Zutaten und eine Schüssel. Keine Pfanne, keinen Topf. Der Herd kann heute mal kalt bleiben und der Backofen erledigt die ganze Arbeit. Einfach lecker und perfekt für den ganz normalen Alltag. Zutaten für 4 Portionen: 1 Packung Strudel- oder Blätterteig 300 g Lauch 100 g Bergkäse 200 g Lachsfilet, ohne Haut 200 g Crème fraîche 1 Ei zum Bestreichen Den Lauch längs halbieren, waschen und in Ringe schneiden. Den Käse reiben und gemeinsam mit dem Lauch und der Crème fraîche in einer großen Schüssel mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Lachs von der Haut lösen, in grobe Stücke schneiden und ebenfalls würzen. Den Blätterteig ausrollen und den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. Die Hälfte der vorbereiteten Füllung in der Mitte des Blätterteigs verteilen. Den Lachs darauf legen und mit der restlichen Füllung bedecken. Die Seitenränder des Teigs zur Mitte einschlagen und den Strudel einrollen. Den Lauchstrudel rundum mit verquirltem Ei bestreichen und im vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten goldbraun backen. Tipp: Zum Lauchstrudel passt ein kühler Sauerrahmdip mit Kräutern und ein frischer Salat perfekt. Guat xi!

  • Zauberkuchen

    Einfach faszinierend - bei diesem Rezept entsteht wie von Zauberhand aus einem Teig ein Kuchen mit drei unterschiedlichen Schichten. Anders als andere Kuchen ist der Zauberkuchen etwas weicher am Boden, daher ist er fast ein bisschen mehr Dessert, als klassischer Kuchen. Er besteht aus einer festen Vanillepuddingschicht ganz unten, einer lockeren Vanillecreme in der Mitte und einer Art Biskuitteig der sich als oberste Schicht bildet. Wer gerne eine Pudding oder Käsekuchen isst, wird diesen Kuchen lieben. Verfeinert mit säuerlichen Beeren und süßem Staubzucker, wird daraus ein wunderbares Dessert. Das Beste, für diesen Kuchen benötigt ihr nur zwei Schüsseln, einen Mixer und eine 20 x 20 cm große Form. Wer nur einen Backrahmen oder eine Springform hat, sollte bedenken, dass der Teig sehr flüssig ist. Deshalb empfehle ich euch eine Auflaufform zu nehmen. Ansonsten müsst ihr die Form sehr dicht mit Alufolie einwickeln. Der Kuchen kann auch gut in einer runden Form gebacken werden. Je nach Größe müsst ihr die Menge dann jedoch anpassen. Zutaten (20x20 cm) 4 Eier 120 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker 125 g Butter, geschmolzen und abgekühlt 115 g Mehl 500 ml Milch, lauwarm Beeren nach Wahl Zubereitung Den Backofen auf 160°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und eine rechteckige Auflaufform (20x20 cm) mit Backpapier auslegen. Das Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Butter zu dem Eigelb geben und unterrühren. Das Mehl einsieben und mit dem Mixer in die Masse einarbeiten. Die Milch hinzugeben und mixen, bis ein homogener (sehr flüssiger) “Teig” entsteht. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Eischnee unter drei Mal unter den Teig heben. Das erfordert etwas Geduld, aber es klappt. Es dürfen ruhig noch kleine Eischnee-Nester vorhanden sein. Aus diesen wird dann die luftige Schicht ganz oben. Die Masse in die Auflaufform gießen. Die Beeren auf dem Kuchen verteilen und leicht eindrücken (mehr als auf dem Bild). Den Kuchen nun auf mittlerer Schiene für 45 Minuten backen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und genießen. Mhhhh, so guat xi!

  • Zarter Honig-Lachs in Gemüsecurry mit fluffigem Kokosreis

    Lasst mich euch dieses Rezept mal etwas genauer beschreiben: auf einem Bett aus fluffigem Kokosreis liegt ein Stück perfekt gegartes, super zartes Lachsfilet. Süß-scharf mariniert hat der Lachs einen sehr besonderen Geschmack. Dazu das cremige Kokos-Curry mit knackigem Gemüse. Und, Lust bekommen? Dieses Rezept müsst ihr unbedingt ausprobieren. Bei mir hat es definitiv einen Platz in der Lieblingsrezepte-Liste verdient! Ich empfehle euch unbedingt Jasmin- oder Basmatireis zu verwenden. Diese Sorte Reis kann die cremige Kokos Soße perfekt aufnehmen. Das Gemüse könnt ihr komplett variabel austauschen. Statt Kürbis könnt ihr Paprika. Karotten oder Süßkartoffel verwenden und die Zucchini können genauso gut gegen Brokkoli oder Zuckerschoten ausgetauscht werden... Ich habe hier einige unterschiedliche Gewürze zum marinieren des Lachs verwendet. Ihr könnt jedoch auch eine fertige Mischung oder nur einen Teil der Gewürze verwenden. Zutaten für 4 Portionen: 500 g Lachsfilet Gewürzpulver (siehe ganz unten) 1 TL Olivenöl 1 EL Honig 1 EL Olivenöl 200 g Zucchini 200 g Paprika, Kürbis, Süßkartoffel,... 1 TL Currypaste 300 ml Kokosmilch 2 EL Sojasauce Koriander 2 Tassen Jasminreis 4 Tassen Wasser (davon 100 ml Kokosmilch) Salz Gewürzpulver: 1 TL Kreuzkümmel 1 TL Ingwerpulver 1/2 TL Paprikapulver 1/2 TL Cayenne 1/2 TL Knoblauch Pulver 1/2 TL Zwiebel Pulver 1 Prise Zimt Salz und Pfeffer (wer ein paar dieser Gewürze nicht zur Verfügung hat, der lässt diese einfach weg, oder nimmt eine fertige Gewürzmischung mit ähnlichen Zutaten. Ich finde sie so jedoch sehr) Zu Beginn den Backofen auf 250 Grad Grillfunktion von Oben aufheizen. Ich verwende zum abmessen der Reismenge 250 ml Tassen. Den Reis waschen und gemeinsam mit dem Wasser, Salz und der Kokosmilch kurz aufkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit kocht, die Temperatur auf kleine Stufe reduzieren, einen Deckel mit einem kleinen offenen Spalt darauf setzen und den Reis für 20 Minuten dämpfen. Das Gemüse in Stücke schneiden. In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Darin das Gemüse mit der Currypaste anbraten. Mit Kokosmilch und Sojasauce ablöschen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest ist. In dieser Zeit den Lachs in Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Gewürzmischung auf dem Lachs verteilen, mit dem Olivenöl einreiben und zum Schluss den Honig darüber träufeln. Die Lachsstücke nun für 4 Minuten auf der obersten Schiene kurz angrillen. Den Lachs raus nehmen und auf eine kalte Platte legen, damit er nicht weiter durchgart und zur Seite stellen. Kurz bevor der Reis durchgegart ist, die Lachsfilets in das Curry legen und für weitere 3-5 Minuten oder nach eurem Geschmack mitköcheln lassen. Dabei immer mal wieder mit etwas Soße übergießen. Ich persönlich mag den Lachs gerne etwas rosa in der Mitte und köchle ihn deshalb maximal 3 Minuten in der Soße mit, bis er wieder Temperatur hat. Mit frischem Koriander bestreuen und dem fluffigen Kokosreis servieren. Mhhhh, so guat xi!

  • "Baked oats" mit Ahornsirup und Walnüssen

    Kuchen zum Frühstück? Oh ja! Und das aus dem Mund einer Ernährungstrainerin?! Hier hat sich ein gesundes Frühstück nämlich einfach in einem vermeintlich ungesunden Kostüm versteckt. Wenn man sich die Zutatenliste jedoch mal anschaut, dann sind es fast genau die selben Zutaten wie ihr sie in einer Portion Porridge findet. Und dass der sättigende Haferbrei ausgesprochen gesund und lecker ist, ist sicher den Meisten bekannt. Hier wird jedoch alles in einem Mixer püriert und so entsteht eine Art "Kuchenteig". Kurz in den Backofen und schon habt ihr einen leckeren, gesunden Kuchen zum Frühstück oder als Snack am Nachmittag. Klingt gut oder?! Das müsst ihr unbedingt ausprobieren! Zutaten für 1 Portion: 55 g Haferflocken 100 ml Mandelmilch 1 - 2 EL Ahornsirup 1 Ei 1 getr. TL Backpulver 1 Prise Zimt 1 Prise Salz 10 g Walnüsse Zubereitung Zu Beginn den Backofen auf 190° Heißluft vorheizen. Alle Zutaten, außer den Walnüssen in einem Mixer oder mit einem Pürierstab zu einem glatten Teig pürieren. Die Walnüsse unter den Teig mischen und die Masse in eine Ofenfeste Form gießen. Je nach Geschmack mit ein paar weiteren Walnüssen und einer Prise Zimt bestreuen und für 25 - 30 Minuten backen. Direkt aus dem Backofen mit etwas Ahornsirup beträufeln und noch warm mit einem frischen Kaffee genießen. Mhhhh, so guat xi! Tipp: Wer mag, kann auch eine halbe Banane dazu pürieren oder die Nüsse gegen Schokostückchen austauschen. (Dadurch wird das Ganze jedoch wieder mehr zu einem Dessert...)

  • Lachs-Mango Wrap

    Heute gibts knusprige Wraps mit Mango, Lachs, Avocado und Karotten gefüllt. Diese Kombination schmeckt wirklich lecker und lässt sich auch wunderbar abwandeln. Allerdings kann ich die Wraps genau so wie sie hier sind wirklich sehr empfehlen. Wer hat, kann noch eine sweet-Chilli-Sauce oder einen Sauerrahmdip dazu servieren, passt super zum Lachs! Was ihr dafür benötigt (4 Wraps): 1/2 Mango 80 g griechischer Joghurt 1 TL Curry Chili nach Geschmack Salz und Pfeffer 200 g Lachsfilet ohne Haut Rucola oder Spinat 1 Karotte 4 Weizen-Tortillas 1/2 Avocado Olivenöl Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen. Für die Sauce die Mango mit dem Joghurt, Curry, Chili, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß füllen und mit einem Pürierstab zu einer glatten Creme mixen. Den Fisch in 2 cm breite Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Karotte schälen und in dünne Streifen schneiden. Avocado aus der Schale lösen und ebenso in dünne Scheiben schneiden. Den Rucola oder Spinat waschen und trocken tupfen. Die Tortillas mit je 2 EL Sauce bestreichen, Lachs, Karotten, Rucola und Avocado darauf verteilen. Wer den süßen Geschmack mag, kann auch noch ein paar Streifen frische Mango hinzufügen. Die Wraps an den Seiten einschlagen und wie einen Strudel aufrollen. Mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit etwas Olivenöl bepinseln und optional Sesam bestreuen. Die Wraps nun bei 180° für 15 Minuten backen. Die restliche Sauce als Dip zum Wrap servieren. Am besten mit Salat oder Gemüse genießen. An Guata! #Lachs #Avocado #Mango #Wraps #Frühling #gesund #Healthy

  • Mini Apfelstrudel

    Apfelstrudel ist ja grundsätzlich für uns Österreicher nichts Neues. Die meisten von uns haben ihr eigenes Familien Rezept. Ich möchte euch heute eigentlich mehr eine Idee als ein Rezept vorstellen. Wie wär es nämlich das nächste Mal keinen großen Apfelstrudel, sonder mehrere kleine Mini-Apfelstrudel zu backen? Perfekt für Kinder oder als Dessert mit einer Kugel Vanilleeis. Vor allem für die Anschnittliebhaber unter uns sind sie perfekt, da sie rundum mit knusprigem Teig umhüllt sind :) Ich habe hier einen dünnen Strudelteig gewählt, ihr könnt aber genauso gut Blätterteig oder Strudelteig verwenden. Ich mag ja Blätterteig eigentlich fast am liebsten. Dann reicht euch natürlich eine Schicht Teig, sonst wird es definitiv zu mächtig! Die Äpfel in der Mitte könnt ihr in Würfel schneiden oder in dünne Blätter hobeln. Ich empfehle euch, euch am besten an euer bewährtes Familienrezept zu halten. Zutaten für 8 Stücke: 500 g Äpfel (ca. 4-5 Stück) 30 g Walnüsse, gehackt 1 EL Zitronensaft 1 TL gemahlener Zimt 1 EL Semmelbrösel 1 Pk. Strudelteig 40 g flüssige Butter Puderzucker zum Bestäuben Nach Belieben Vanillesauce oder Vanilleeis Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Äpfel schälen, in ca. 1 cm kleine Würfel schneiden und in einer Schüssel mit Zitronensaft, optional Zucker, Zimt und Brösel vermischen. Ich verwende übrigens am liebsten eine Mischung aus unterschiedlichen Apfelsorten. Ich nehme gerne säuerliche Elstar und Granny smith und süßlichere Sorten wie Evelina. Aber da könnt ihr sehr individuell entscheiden. Strudelblätter aus der Verpackung nehmen. Jedes Teigblatt vierteln. Die Ränder mit flüssiger Butter bestreichen. Am unteren Rand der Teigstücke je ca. 2 EL der Apfelfüllung geben. Dabei links und rechts je 2 cm Rand freilassen. Die Ränder nach Innen klappen und den Teig über die Füllung rollen. Ein zweites Strudelquadrat mit Butter bestreichen und den Vorgang wiederholen. Die fertigen Apfelstrudel mit Abstand auf das Blech legen. Die Apfelstrudel mit etwas geschmolzener Butter bestreichen und für 30 Minuten backen. Die Apfelstrudel nach Belieben mit Vanillesauce, Sahne oder Eis genießen.

  • Goldtröpfchentorte

    Dieser Topfenkuchen trägt den wunderschönen Namen "Goldtröpfchen-Torte" - und das aus gutem Grunde. Durch den Zucker in der Baiser-Haube entstehen nach ein paar Stunden goldene Karamell-Tröpfchen. Was ihr dafür benötigt: 200 g Mehl 75 g Zucker 1 Prise Backpulver 75 g Butter 1 Ei 750 g Topfen 150 g Zucker 1 Pk Vanillezucker 1 1/2 PK Vanillepuddingpulver 3 Eigelb 200 ml Öl 400 ml Milch 100 g Zucker 3 Eiweiß Als erstes die Butter in den trockenen Zutaten (Mehl, Zucker und Backpulver) zerbröseln. Nun das Ei hinzufügen und daraus einen glatten Mürbteig kneten. Den fertigen Teig in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 30 Minuten kalt stellen. Den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. Für die Füllung Topfen, Zucker, Vanillezucker, Vanilllepudding, Eigelb und Öl zu einer glatten Masse verrühren. Die Milch erst zum Schluss unterrühren. Nun den Mürbteig halbieren. Den halben Mürbteig ausrollen und auf den Boden einer 28 cm Springform drücken. Den restlichen Teig für den Rand verwenden. Nun die Füllung in die Springform füllen und den Kuchen bei 180° Umluft für 45 Minuten backen. Kurz vor dem Ende der Backzeit das Eiweiß steif schlagen und dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Den Baiser locker auf dem noch heißen Kuchen verteilen und nochmals für 20 Minuten backen. Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er ein paar Stunden kühl gestellt wird. Dadurch entstehen dann auch die schönen Goldtröpfchen. An Guata! #Topfen #Cheescake #Nachtisch #Dessert

1.jpg
bottom of page