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- Cremige Gnocchi-Pfanne
Grundsätzlich bin ich ja ein Verfechter davon möglichst viel selbst zu machen und wenig Fertigprodukte zu verwenden. Wenn´s jedoch mal schnell gehen muss, sind gekaufte Gnocchi allerdings eine sehr praktische Alternative. Mit den kleinen, italienischen Knödelchen lassen sich viele kreative Gerichte zaubern. Unter anderem diese Gnocchi Pfanne. Sie benötigt nur wenige Zutaten und ist super schnell gemacht. Das Gericht lebt von viel Knoblauch, frischen Tomaten und einer cremigen Mozzarella-Soße. Die restlichen Zutaten könnt ihr dann sehr individuell eurem Kühlschrankinhalt anpassen. Bei mir waren noch gelbe Zucchini und Bohnen aus dem Garten, sowie eine halbe Hähnchenbrust zu verwerten. Das Hähnchen könnt ihr entweder ganz weglassen, durch Shrimps oder Lachs ersetzen. Beim Gemüse könnt ihr auch sehr flexibel sein. Paprikastreifen, Brokkoli, Erbsen oder Spinat würden ebenso wunderbar passen. Zutaten für 2 - 3 Portionen 2 EL Olivenöl 3 Knoblauchzehen 200 g Cocktailtomaten ca. 150 g Gemüse (Zucchini, Bohnen, Paprika,...) 100 g Bio Hähnchenfleisch 1 TL Tomatenmark 100 ml Sahne (oder Cremefine 19 %) 500 g Gnocchi 100 g Mozzarella frischer Basilikum Salz, Pfeffer, Chilliflocken [unbezahlte Werbung, weil Markenerkennung] Den Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten, ohne dass er braun wird. Die Tomaten halbieren und zum Knoblauch geben. In der Zwischenzeit das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Die Hitze etwas erhöhen und das Gemüse mit den Tomaten rösten, bis die Tomaten zerfallen. Das kann locker 10 - 15 Minuten dauern. Das Hähnchen in Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Tomatenmark zur Soße geben und mitbraten. In der Zwischenzeit einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Sobald es kocht die Hitze abstellen und die Gnocchi darin für ca 2 Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Sobald das Hähnchen genügend Farbe hat die Soße mit der Sahne aufgießen. Die Gnocchi direkt in die Soße schöpfen und mit etwas Kochwasser auflockern. Die Hitze reduzieren, den Mozzarella in Stücke schneiden, unterrühren und bei geschlossenem Deckel schmelzen lassen. Eine Handvoll Basilikumblätter im Ganzen untermengen, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Zum Schluss mit ein wenig Olivenöl beträufeln, frischem Basilikum garnieren und servieren. Mhhhh, sooo guat xi!
- Salsiccia Pasta [Blitzrezept]
Vor ein paar Wochen habe ich schon das vegetarische Rezept für Lauch-Pasta veröffentlicht und heute kommt die "nicht-vegetarische Variante" mit Salsiccia. Hinter dem italienischen Namen verbirgt sich eine grobe, sehr würzige Rohwurst. Ihr findet sie bei eurem Metzger oder in großen Lebensmittelgeschäften. Dadurch wird die Pasta super würzig und cremig. Probiert's unbedingt mal aus! Zutaten für 2 Portionen: 150 - 200 g Linguine 2 EL Olivenöl 1- 2 Knoblauchzehen 125 g Lauch 125 g Cocktailtomaten 140 g Salsiccia (50 ml Weißwein) 25 g Parmesan Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Lauch längs halbieren und in sehr feine Halbringe schneiden. Die Tomaten halbieren und den Knoblauch schälen und ebenso in dünne Scheiben schneiden. In der Zwischenzeit die Pasta etwa 2 Minuten kürzer als auf der Packungsanleitung angegeben ist kochen. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und darin Knoblauch, Lauch und Tomaten scharf anbraten. Die Salsiccia aus der Haut lösen, in kleine Stücke zupfen und ebenso in der Pfanne knusprig anbraten. Wer gerne dazu ein Glas Weißwein trinkt, der kann die Soße nun mit einem kleinen Schluck ablöschen. Dieser Schritt ist aber nicht unbedingt nötig. Die Pasta direkt aus dem Wasser zur Soße schöpfen. Den Parmesan hinzufügen und die Pasta unter schwenken für die restlichen zwei Minuten in der Soße köcheln, dabei löffelweise Pastawasser zugeben, bis eine cremige Emulsion entsteht. Die Soße muss in der Regel aufgrund vom Nudelwasser nicht mehr gesalzen werden. Nach Geschmack mit Chilliflocken und Pfeffer abschmecken. Mit frischem Parmesan bestreuen und genießen! Mhhhh, so guat xi!
- Avocado- und Ricotta Toast deluxe
Letztens hatte ich Gäste zum Brunch eingeladen und mir überlegt was ich ihnen gutes auftischen könnte. Ich persönlich bin kein großer Freund vom klassischen europäischen Frühstück mit Semmel, Marmelade, Wurst und Käse. Darum habe ich mir für meine Gäste etwas Besonderes ausgedacht. Ein Duett aus zwei Sauerteigbroten. Einen Avocadotoast mit pochiertem Ei und einen Ricottatoast mit geschmorten Tomaten. Die Kombination passt perfekt, ist abwechslungsreich, optisch wunderschön und echt lecker! Das Rezept eignet sich auch super als schnelles Mittagessen und kann sehr vielseitig abgewandt werden. Avocado Toast: 1 Scheibe Sauerteigbrot 1/2 Avocado 1 Ei Ricotta Toast mit geschmorten Tomaten: 1 Scheibe Sauerteigbrot 2 EL Ricotta 1 Rispe Cherrytomaten 1 EL Olivenöl 1 EL Balsamico Essig 1 TL Honig Sonnenblumenkerne Die Zutaten sind für 1 Person gerechnet und können dann natürlich je nach Personenanzahl erhöht werden. Zu Beginn den Backofen auf 220° Heißluft vorheizen. Die Tomaten waschen und in eine ofenfeste Form legen. Mit Olivenöl, Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer vermischen, mit Sonnenblumenkernen bestreuen und für 25-30 Minuten im heißen Ofen schmoren lassen. Den Ricotta in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab zu einer glatten Creme mixen. Das funktioniert besser, wenn ihr mehr Menge habt. Ich püriere in der Regel die ganze Packung und verwende den Ricotta so weiter. Die Creme mit Salz abschmecken und zur Seite stellen. Für das Avocadobrot die Avocado aus der Schale lösen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit Salz und Pfeffer würzen und eventuell einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Für das pochierte Ei einen Topf mit Wasser zum sieden bringen. Kurz bevor das Wasser beginnen würde zu sprudeln, die Hitze reduzieren und das Ei langsam ins Wasser gleiten lassen. Wer mag kann einen Spritzer Essig hinzufügen, damit das Eiweiß schneller gerinnt. Das Ei nun für 3,5 - 4 Minuten ziehen lassen. Dann abschöpfen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Die Brotscheiben toasten und jeweils mit Avocado- und Ricottacreme bestreichen. Das pochierte Ei auf den Avocadotoast legen und mit etwas Paprikapulver und Salz bestreuen. Die Tomaten auf der Ricotta-Creme verteilen. Ein wenig von der Balsamicosoße darüber träufeln und mit Sonnenblumenkernen bestreuen. PS: das Brot habe ich übrigens selbst gemacht mit dem Topfbrot über Nacht: https://www.guatxi.com/single-post/topfbrot-%C3%BCber-nacht Mhhh, so guat xi!
- Lauch - Pasta [Blitzrezept]
Dass ausschließlich aus Olivenöl, Nudelwasser und Parmesan eine cremige Soße entstehen kann beweist das berühmte italienische Gericht "cacio e pepe". Dabei entsteht aus den oben genannten Zutaten und der Stärke der Pasta, unter gleichmäßigem Schwenken der Pfanne eine Emulsion. Dieses Prinzip machen wir uns auch bei meinem heutigen Rezept zu nutzen. Aus Olivenöl, Lauch, Cocktailtomaten, Knoblauch und Parmesan wird ein richtig cremiges Pastagericht. Schnell zubereitet und mit nur sehr wenigen Zutaten! Inspiriert ist das Rezept von meiner Freundin Magdalena, die bei unserer Mädlskochrunde eine ähnliche Variante mit Frühlingszwiebeln gezaubert hat. Ich liebe unsere (fast) monatlichen Kochabende, bei denen wir es uns seit fast sieben Jahren mit gemeinsam gekochtem Essen und Gesprächen gut gehen lassen. Kochen und Essen verbindet, hält Freundschaften zusammen und verbreitet einfach gute Laune! Genau meine Art von Psychohygiene! Meine Version mit Lauch gibt dem Ganzen eine etwas süßlichere Note. Perfekt für den nächsten lauen Sommerabend! Zutaten für 4 Portionen: 300 g Linguine 250 g Lauch 3 Knoblauchzehen 250 g Cocktailtomaten 3 - 4 EL Olivenöl 50 g Parmesan Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Lauch längs halbieren und in sehr feine Halbringe schneiden. Die Tomaten halbieren, den Knoblauch schälen und ebenso in dünne Scheiben schneiden. Das Olivenöl (nicht damit sparen 😉) in einer großen Pfanne erhitzen und darin Knoblauch, Lauch und Tomaten scharf anbraten. Je nach Süße eurer Tomaten eventuell eine Prise Zucker hinzufügen und karamellisieren lassen. In der Zwischenzeit die Pasta etwa 2 Minuten kürzer als auf der Packungsanleitung angegeben ist kochen. Nach dieser Zeit die Pasta direkt aus dem Wasser zum Lauch schöpfen. Den Parmesan hinzufügen und die Pasta unter schwenken für die restlichen zwei Minuten in der Soße köcheln, dabei löffelweise Pastawasser zugeben, bis eine cremige Emulsion entsteht. Nach Geschmack mit Chilliflocken, Salz und Pfeffer würzen. Vor dem Salzen unbedingt abschmecken, da es meistens durch das Nudelwasser schon salzig genug wird. Mit frischem Parmesan bestreuen und genießen! Mhhhh, sooo guat xi!
- Jerusalem Bagel
Leider passt bei mir häufig das Verhältnis von Reiselust und Urlaubstagen nicht unbedingt zusammen. Und dann kommt im Falle von diesem Reiseziel auch noch die aktuell politisch sehr unsichere Lage dazu. Israel steht nämlich schon sehr lange ganz oben auf meiner "to-visit-list". Naja, wenn ich schon in naher Zukunft nicht physisch dort hin reisen werde, dann holen wir uns Israel einfach auf den Teller! Diese Jerusalem Bagel, oder auf hebräisch Ka'ak Al Quds, sind fluffige oval geformte Bagels mit sehr viel Sesam. Ein typisches Streetfood in Israel, das dort in den traditionellen Holzöfen gebacken wird. Sie sind jedoch auch Zuhause einfach zu machen, benötigen nur wenige Zutaten und schmecken perfekt zu Hummus, Labneh, Shashuka, zu einem Salat, als Beilage zum Grillen oder einfach zum Frühstück mit einem weichgekochten Ei. Also kommt mit, auf eine kulinarische Reise nach Israel! Zutaten für ca. 10 Bagels: 500 g Mehl (Type 550) 1 TL Zucker 2 TL Salz 1/2 Pk. Trockenhefe 40 ml Olivenöl 300 ml lauwarmes Wasser 100 g Sesamsamen ( helle und dunkle) Meersalzflocken Mehl, Zucker, Salz und Hefe in einer großen Schüssel mischen. Olivenöl und Wasser hinzufügen und alles in der Küchenmaschine oder von Hand für ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Den Ofen auf 230 °C Heißluft vorheizen. Eine Schüssel mit kaltem Wasser füllen und die Sesamsamen in einem tiefen Teller vermischen. Den Teig in ca. 70 g schwere Stücke teilen und zu langen Rollen formen. Ein Ende der Rolle mit dem Handballen flach drücken, das andere Ende darüber legen und mit dem flachen Ende einschlagen. somit habt ihr einen ovalen Bagel mit geschlossenem Ende. Die Bagels kurz ins Wasser tauchen, dann rundum im Sesam wälzen und jeweils drei bis vier Bagels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die Jerusalem-Bagels mit Meersalzflocken bestreuen. Im Ofen auf mittlerer Schiene in 12 bis 15 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen sofort mit etwas Olivenöl bepinseln. Am besten schmecken die Jerusalem-Bagels lauwarm aus dem Ofen, mit Hummus, Frischkäse, zu Shashuka, Ei oder als Beilage zum Salat oder zum Grillen. Mhhh, so guat xi!
- Superfood-Knäckebrot (Nr. 78)
Heute teile ich eines meiner persönlichen Lieblings-Rezepte mit euch. Kaum ein Rezept habe ich schon so häufig selbst zubereitet wie dieses leckere Knäckebrot. Einige von euch kennen das Rezept vielleicht auch schon. Vor ca. einem Jahr habe ich das Knäckebrot schonmal in einem Beitrag mit Ziegenkäse und Ingwerchutney veröffentlicht. https://www.guatxi.com/single-post/2018/11/13/Knäckebrot Weil dies so ein wichtiges Rezept für mich ist, möchte ich es aber heute nochmal mit euch teilen. Ich liiiiibe dieses Knäckebrot. Zum snacken am Abend mit Hummus oder Käse, als Mitbringsel bei Einladungen oder einfach To-go in der Tasche. Es liefert Energie, viele gesunde Nährstoffe und schmeckt einfach unglaublich lecker. Was ich an diesem Rezept am meisten schätze, ist die Tatsache, dass ihr es immer wieder nach Lust und Laune abwandeln könnt. Manchmal mache ich es mit Maismehl, manchmal mahle ich rote Linsen zu Linsenmehl, Buchweizen zu Buchweizenmehl oder verwende Kichererbsenmehl. Ich mache das übrigens ganz einfach indem ich die trockenen Hülsenfrüchte im Standmixer so lange zerkleinere bis ein sehr feines Mehl entsteht (ca. 3 Minuten). Keine Angst, das Messer geht dabei nicht kaputt. Sehr lecker schmeckt es übrigens auch mit Vollkornmehl oder einem Mix aus Weizenmehl und Maismehl (ca. 50/50). Die Möglichkeiten sind wirklich unendlich und ich probiere persönlich immer was anderes aus. Einer meiner Favoriten ist übrigens die Mischung aus Weizenmehl und Maismehl ;) Das Knäckebrot ist eine perfekte Möglichkeit all die gesunden Hülsenfrüchte, Samen und Kerne in köstlicher Form in eure Ernährung einzubauen. Wenn ihr das Knäckebrot als Geschenk oder Mitbringsel zubereiten wollt könnt ihr es entweder hübsch in eine Papiertüte verpacken oder Als Backmischung in ein Glas oder eine alte Milchkanne füllen. Kommt super an! Zutaten für 2 - 3 Bleche 200 g Maismehl (oder Linsen, Buchweizen, Kichererbsenmehl, Vollkornmehl) 40 g Leinsamen 40 g Sonnenblumenkerne 40 g Sesamsamen 40 g Kürbiskerne 1 TL Salz 3 EL Olivenöl 400 - 450 ml kochendes Wasser grobes Meersalz Den Backofen auf 170° Heißluft vorheizen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen. Das Olivenöl mit dem kochenden Wasser hinzufügen und alles mit einem Löffel zu einer homogenen Masse rühren. Die Masse dritteln und jeweils auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Das Ganze mit einem Teigspatel sehr dünn ausstreifen. Das funktioniert übrigens auch sehr gut indem ihr nochmal ein Blatt Backpapier darüber legt und den Teig mit einem Nudelholz dünn ausrollt. Achtet dabei darauf, dass ihr den Teig gleichmäßig verteilt. Ein paar Löcher sind dabei überhaupt kein Problem. Wenn ihr aber ein paar dicke Stellen und dann wieder sehr dünne habt, werden euch manche Stellen zu dunkel und andere zu weich sein. Bei mir ergibt es meist zwei volle und ein halbes Backblech. Das Knäckebrot mit etwas grobem Meersalz bestreuen und die beiden Bleche nacheinander für 30 Minuten backen. Wer das Knäckebrot etwas italienischer möchte, kann noch etwas gehackten Rosmarin vor dem Backen drüber streuen. Passt super zu Wein und Käse. Das Knäckebrot auf dem Backblech auskühlen lassen und in Stücke brechen. Wer gleichmäßige Quadrate oder Streifen mag, kann den Teig vor dem Backen schon in die gewünschte Form schneiden. Dazu einfach mit einem großen, scharfen Messer Linien ziehen (der Teig kann sich trotzdem noch berühren - es lässt sich nach dem Backen trotzdem ganz leicht brechen). Das fertige Knäckebrot bewahre ich in einer Blechdose ("Keksdose") luftdicht auf. Darin WÜRDE es vermutlich mehrere Wochen frisch halten. Soweit ist es bei mir allerdings noch nie gekommen ;) Laut meiner Schwester lässt sich das Knäckebrot auch mit normalem Weizen- oder Dinkelmehl zubereiten, hat dann allerdings, wegen dem enthaltenen Gluten, beim Verstreichen eine etwas andere Konsistenz. Guat xi! REZEPT ALS PDF ZUM DOWNLOAD: #knäckebrot #Superfood #gesund #Healthy #Körner #Samen #Sesam #Sonenblumenkerne
- Mediterraner Pastasalat [Blitzrezept]
Dieser Nudelsalat ist eine wunderbare Kombination aus gesunden, mediterranen Zutaten, die an das Gefühl von Sommer und Sonne erinnern. Das Rezept ist leicht und frisch, schnell zubereitet und ideal für ein Picknick im Freien oder als Beilage für ein Grillfest. Die Zutaten für diesen Salat sind sehr variabel austauschbar und perfekt für eine schnelle und leckere Mahlzeit. Ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen und das Gemüse verarbeiten, das ihr gerade Zuhause habt. Die Kombination aus dem saftigen Grillgemüse, den salzigen Oliven, den getrockneten Tomaten und dem kühlen Feta passt perfekt zu jedem Fleisch oder Fisch, das auf eurem Grill landet. Vorbei mit dem faden Eisbergsalat, diesmal wird´s bunt auf den Grilltellern! Und wer keine getrockneten Tomaten, Oliven oder Pinenkerne Zuhause hat, kann diese auch einfach weglassen. Und statt Orzo könnt ihr natürlich auch Farfalle oder Penne verwenden! Zutaten für 2 - 3 Portionen: 200 g Pasta (Orzo, Farfalle, Penne,...) 1 Aubergine 1 Paprika, rot 1 Paprika, gelb 1 Zucchini 1 rote Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2 EL Olivenöl 1 EL weißer Balsamico 1 TL Senf (Dijon) 1 TL Honig Salz und Pfeffer 12 gehackte Oliven 8 getrocknete Tomaten 80 g Feta 1 EL Pinienkerne 1 Handvoll Basilikum Den Backofen auf 240° Heißluft mit Grillfunktion vorheizen. Aubergine, Paprika, Zucchini und Zwiebeln in gleichgroße Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Alles auf einem Backblech verteilen, mit Olivenöl beträufeln und im obersten Drittel des Backofens für 20 - 25 Minuten im Backofen rösten. Dazwischen zwei bis drei Mal wenden, damit euch nichts verbrennt. In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung kochen. Währenddessen alle Zutaten für das Dressing in ein hohes Gefäß füllen und mit einem Pürierstab mixen. Dadurch emulgieren alle Zutaten und es entsteht ein sehr cremiges Dressing. Die Pasta abseihen, in eine Schüssel geben und mit dem Dressing mischen. Das Gemüse aus dem Backofen nehmen und ebenso zu der noch warmen Pasta mischen. Oliven, getrockneten Tomaten, Basilikum und Feta klein schneiden. Alles zu der Pasta mischen und darauf achten, dass der Nudelsalat nur noch lauwarm ist, wenn ihr den Feta dazu gebt. Mit Pinienkernen und Basilikum bestreuen. Alles gut durchmischen, nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen und lauwarm oder kalt servieren. Der Pastasalat passt perfekt als Beilage zum Grillen, zum Picknick oder als Jause im Schwimmbad. Bei mir gab´s dazu eine gegrillte Forelle. Mhhh, so guat xi!
- Spargel-Lasagne mit Hühnchen und Pesto
Der Frühling ist endlich da und mit ihm kommen auch die herrlichen Spargelgerichte auf den Tisch. Kein Wunder, denn Spargel ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch extrem gesund. Er enthält viele Vitamine, Mineralien und Antioxidantien. Das gesunde Gemüse lässt sich extrem vielseitig zubereiten. Ob gekocht, gebraten, gegrillt oder als Suppe - die Möglichkeiten sind endlos. In diesem Rezept möchte ich euch eine eher ungewöhnliche, aber sehr leckere Variante vom Spargel vorstellen, die jedem gelingen wird: Spargel-Lasagne mit Hühnchen und Pesto. Zutaten für - 4 Portionen: 1 EL Olivenöl 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 750 g grüner Spargel 300 g Hühnerbrust 2/3 Pk. Lasagneplatten 1/2 Glas gutes Pesto 750 ml Milch 60 Butter 60 g Mehl Salz, Pfeffer, Muskat ca. 150 g Mozzarella, gerieben Bei mir reichte die Menge für eine 25 x 25 cm große Auflaufform. Wer vier gute Esser satt machen will, oder nur eine große Auflaufform hat, der Kann die Mengenangaben einfach um 1/4 erhöhen. Also 1 kg Spargel, 1 Liter Milch, usw ;) Zu Beginn Zwiebel und Knoblauch schälen und kleinschneiden. Den Spargel von den leicht holzigen Enden befreien, den Rest in mundgerechte Stücke schneiden. Ein paar Spargelspitzen für die oberste Schicht zur Seite legen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Spargel darin scharf anbraten. Einen Esslöffel Pesto hinzufügen und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Derweil in eine Schüssel umfüllen und zur Seite stellen. In der selben Pfanne Die Hühnchenbrust in etwas Olivenöl scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Hühnchen darf ruhig ein bisschen zu wenig gegart sein, da es im Ofen ja nochmal gart und ansonsten trocken wird. Die Hühnerbrust ein Schneidebrett legen, kurz ruhen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden. In der Zwischenzeit in einem Topf die Butter schmelzen, das Mehl hinzufügen und unter Rühren anschwitzen, bis die Mehlschwitze ein wenig Farbe bekommt. Das Ganze mit der Milch aufgießen, aufkochen und kurz köcheln lassen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken. Nun eine Auflaufform mit etwas Bechamelsauce füllen, darauf die erste Schicht Lasagneblätter. Darauf folgt eine Schicht vom Spargel, Hühnchen, ein paar Kleckse Pesto und ein paar Löffel Bechamelsauce. Das Ganze etwas vermischen. Eine kleine Handvoll Käse darauf verteilen und wieder mit Lasagneplatten bedecken. Das selbe wiederholen, bis alles aufgebraucht ist. Die letzte Schicht mit Bechamelsauce und Pesto abschließen und mit Käse bestreuen. Die Spargelspitzen mit etwas Olivenöl und einem TL Pesto vermengen und über dem Käse verteilen. Die Spargellasagne entweder vorbereiten und ein paar Stunden oder über Nacht durchziehen lassen, oder direkt bei 180° Heißluft für 40 - 45 Minuten goldbraun backen. Dazu passt ein frischer Salat. Mhhhh, so guat xi!
- Gegrillter Spargel auf Bresaola Carpaccio [Blitzrezept]
Wer sich jetzt fragt was Bresaola ist, dem kann ich schnell behilflich sein. Der luftgetrocknete italienische Rinderschinken ähnelt dem schweizerischen Bündnerfleisch und ist perfekt für meine schnelle und unkomplizierte Version eines Carpaccios. In Kombination mit knackig gegrilltem grünen Spargel, cremigem Feta und knusprigen Nüssen entsteht daraus ein super leckeres Feierabendrezept oder eine beeindruckende Vorspeise zum nächsten Grillabend! Zutaten für 2 Portionen: 200 g Spargel 80 g Bresaola 40 g Feta 1 TL Pinienkerne / Walnüsse, geröstet Balsamico (- reduktion) Olivenöl Zu Beginn den Spargel waschen und die holzigen Enden (ca. 2-3 cm) entweder abschneiden oder abbrechen. Die Spargelstangen in einen tiefen Teller legen, mit Olivenöl beträufeln, mit Salz bestreuen und für circa 5 Minuten auf dem Grill oder in der Pfanne bissfest grillen. Der Spargel sollte bei hoher Hitze, dafür eher kurz gebraten werden. Am besten funktioniert dies auf dem Grill oder in einer heißen Pfanne. Den bissfesten Spargel wieder in den tiefen Teller zurücklegen und mit 1 - 2 EL dunklem Balsamico beträufeln und gut vermengen. In der Zwischenzeit den Bresaola auf zwei Tellern locker auslegen. Den lauwarmen Spargel nun auf dem Rohschinken verteilen, den Feta darüber krümeln und mit Pinienkernen bestreuen. Zum Schluss nochmal etwas Olivenöl, Balsamico und frischgemahlenen Pfeffer darüber verteilen. Wer hat, kann auch ein bisschen Balsamico Reduktion darüber träufeln. Mit frischem Brot servieren und genießen. Mhhh, so guat xi!
- Schnelles Walnussbrot [Blitzrezept]
Ich liebe selbstgebackenes Brot!! Warm aus dem Backofen mit Butter und Schnittlauch - einfach herrlich! Ich verstehe natürlich, dass viele noch kaum Erfahrung mit dem Brotbacken haben und die Hemmschwelle dadurch hoch ist. Mit meinem heutigen Rezept versuche ich euch dazu zu motivieren, euer Brot zur Abwechslung mal selbst zu backen. Dieses Brot muss weder lange geknetet werden, noch muss es aufgehen, es wird nämlich direkt gebacken. Dadurch ist das Brot zwar ein wenig kompakter als andere meiner Brotrezepte, eignet sich aber perfekt für Kurzentschlossene die keine Zeit haben oder Brotbackanfänger! Mit den Walnüssen im Teig passt das Brot perfekt als Grundlage für ein leckeres Käsebrot. Einfach mal ausprobieren!! Zutaten: 250 g Roggenmehl 250 g Weizenmehl 500 ml lauwarmes Wasser 1 Pkg Trockenhefe 2 TL Salz 1 TL Brotgewürz (optional) 100 g Walnusskerne 50 g Sonnenblumenkerne Backofen auf 190 Grad Heißluft vorheizen. Alle Zutaten, außer den Walnüssen und Sonnenblumekernen, mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine für 5 Minuten miteinander verrühren/-kneten. Der Teig bleibt sehr feucht und weich. Nun die Walnüsse und die Hälfte der Sonnenblumenkerne mit einem Teigspatel unterheben. Eine Kastenform mit feuchtem und zusammengeknülltem Backpapier auslegen. den Teig einfüllen, glattstreichen, mit den übrigen Kernen bestreuen, längs einschneiden und für 60 Minuten backen. Das Einschneiden ist zwar etwas schwierig bei dem feuchten Teig, aber auch wenn man den Schnitt nicht sieht wird er beim Backen schön aufgehen. Danach gut auskühlen lassen und Genießen. Mhhhh, so guatxi!!
- Spargel-Ricotta Tarte
[Beitrag enthält unbezahlte Werbung] Es ist Samstag und endlich hat auch der Markt in Feldkirch wieder geöffnet. Da schau ich doch gleich mal wieder bei meinem lieblings Obst- und Gemüsehändler "Peherstorfer" vorbei. Der ist vom feldkircher Wochenmarkt genauso wenig wegzudenken wie der wohl leckerste "Schertler-Nussgipfel" (sorry, ziemlich viel Schleichwerbung, aber einfach wahr oder?! ;)) Gesagt, getan und was mir beim Gemüsestand als erstes ins Auge fällt ist der knackige grüne Spargel. Da pack ich mir gleich mal welchen ein und überlege den ganzen Heimweg was ich leckeres daraus zaubern könnte. Entstanden ist dann etwas zwischen "Tarte" und "Galette". Da dieser Ausdruck aber den meisten nicht viel sagen wird, bin ich beim altbekannten Wort Tarte geblieben. Trotzdem kurz zur Erklärung: eine Galette besteht aus einem Mürbteig der mit unterschiedlichsten Dingen, süß oder salzig, gefüllt wird. Dann werden die Ränder nach Innen geschlagen und so entsteht die typische Galette-Form. Das Prinzip lässt isch dabei sehr vielfältig variieren. Ihr könnt zum Beispiel zum Spargel auch Lachs hinzufügen. Vl noch ein paar Pinienkerne? Oder gleich den Spargel gegen Tomaten und Feta austauschen. Und wenn der Spargel grad keine Saison hat, könnt ihr ihn auch einfach gegen Zucchini oder Brokkoli austauschen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf. Zutaten für 4 Personen: 250 g Mehl, glatt 130 g Butter 1 TL Salz (ca. 7g) 1 Msp. Muskat 4 EL kaltes Wasser 300 g grüner Spargel 100 g Speckwürfel 1 Zwiebel 500 g Ricotta (die Füllung wird etwas cremiger, aber auch mächtiger, wenn die Hälfte Ricotta gegen 125 g Creme fraiche ersetzt) 2,5 Eier 50 g Parmesan (wer es würziger mag nimmt Bergkäse) Salz, Pfeffer und Muskat 0,5 Ei zum Bestreichen 1 EL Sesam Mehl, Salz und Muskatnuss in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in sehr kleine Würfel schneiden und zu dem Mehl geben. Mit den Händen die Butter im Mehl zerkrümeln bis eine bröselige Masse entsteht. Den Mix auf die Arbeitsfläche schütten. 4 EL kaltes Wasser über die Brösel träufeln und so lange kneten bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für 15 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. Inzwischen den Backofen auf 200° Heißluft vorheizen. Spargel waschen und die Enden abschneiden. In einer kleinen Pfanne den Speck mit den Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen bis die Zwiebeln glasig sind. Für den Guss Ricotta (evtl. Creme fraiche), Eier und geriebenen Parmesan mischen und mit ordentlich Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Ein bisschen vom Ei zur Seite stellen um die Tarte später damit einzustreichen. Den Teig auf einem Backpapier rund ausrollen, sodass die Spargelstangen genügend Platz haben und zum Rand etwa 2 cm Platz bleibt. Sollte der Teig zu hart geworden sein, müsst ihr ihn einfach ein paar Minuten bei Raumtemperatur mit euren Händen kneten. Wenn ihr den Teig nicht dünn und groß genug ausrollt habt ihr mit diesen Mengenangaben eventuell zu viel Füllung. Grundsätzlich ist das auch ein Problem, ihr könnt entweder ein paar Blätterteigtaschen damit befüllen oder eine leckere Pastasauce daraus zaubern. Die Ricotta-Creme auf dem Teig streichen, den Zwiebel-Speck-Mix darauf verteilen und mit dem Spargel belegen. Auf den Bildern ist das umgekehrt zu sehen, aber ich mag es, wenn man den Speck auch sieht. Zum Schluss den Rand nach Innen klappen und den Spargel mit ein wenig Olivenöl beträufeln. Das restliche Ei verquirlen und den Rand damit bepinseln und dem Sesam bestreuen. Die Tarte nun für 30 - 40 Minuten bei 200 Grad Heißluft backen bis sie goldbraun ist. Zu der Tarte passt perfekt ein frischer Frühlingssalat. Mhhh, so guat xi! #Spargel #Ricotta #Tarte #Galette
- Lachs Niçoise Pasta [Blitzrezept]
Die Vorfreude auf den Sommer und die Erinnerungen an Urlaube im Süden haben mich zu diesem Gericht inspiriert. Die ursprüngliche Inspiration kommt von dem provenzialischen Gericht "Salad Niçoise", oder auf Deutsch "Nizza-Salat" und ist eine Mischung aus vielen frischen Zutaten wie Tomaten, Oliven, Kapern, Sardellen, Eiern und meistens Thunfisch. In meinem Fall wurde daraus ein schnelles, unkompliziertes Pastagericht mit Lachs statt Thunfisch und ohne Eier. Die Frische bleibt allerdings. Dazu ein bisschen Basilikum und frisch geriebener Parmesan - einfach herrlich! Das Beste, alles wird in einer ofenfesten Backform gebacken. Außer einem Topf zum Nudeln kochen muss nichts angebraten oder aufwändig vorbereitet werden. Wenige Zutaten und eine unkomplizierte Zubereitung - ein echtes guatxi-Rezept! Das müsst ihr unbedingt ausprobieren! Zutaten für 2-3 Portionen: 250 g Cherry Tomaten ca. 15 Oliven 8 Sardellenfilets 1 EL Kapern 2 Knoblauchzehen 1/2 TL Chiliflocken 250 g Lachsfilets 220 g Linguine Basilikum, Parmesan Den Backofen auf 200° Heißluft vorheizen. In einer Auflaufform die Tomaten, die halbierten Oliven, Sardellen mit den Kapern, den gehackten Knoblauch und die Chiliflocken mischen. Mit dem Öl der Sardellen beträufeln, alles gut vermengen und für 10 Minuten im Backofen rösten. In der Zwischenzeit einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Nach den 10 Minuten die Lachsfilets auf die gerösteten Tomaten legen und für weitere 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung al dente kochen. Nach den 10 bis 15 Minuten den Lachs aus der Auflaufform heben und kurz zur Seite stellen. Mit einer Gabel die Tomaten zerdrücken und die Soße gut durchmischen. Die Pasta direkt aus dem Topf zur Soße geben und eventuell mit etwas Nudelwasser auflockern. Den Lachs mit zwei Gabeln in kleine Stücke zerteilen und mit der Soße vermischen. Die Pasta mit frischem Basilikum, etwas Olivenöl und frisch geriebenem Parmesan servieren und genießen. Mhhh, so guat xi!!
- Schoko-Apfelkuchen
Äpfel, Rum und Haselnüsse. Einfach eine tolle Kombination! Zusammen mit einem saftigen Schokoladenrührteig wird daraus ein echt leckerer Sonntagskuchen. Bei mir gabs ihn diesmal als Gugelhupf, ihr könnt das Rezept aber auch genauso gut in einer Springform backen! Eventuell benötigt er dann etwas weniger Backzeit. Das könnt ihr mit einem Holzstäbchen testen. Zutaten für einen Gugelhupf 500 g Äpfel 5 EL Rum 1 TL Zimt 150 g weiche Butter 200 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker 1 Prise Salz 4 Eier 250 g Mehl 3 TL Backpulver 3 EL Backkakako 150 g gemahlene Haselnüsse 100 g Joghurt Mandelsplitter Etwas Puderzucker zum Bestreuen Den Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Gugelhupf- oder Springform (Ø 26 cm) ausfetten oder bei einer Springform mit Backpapier auslegen. Äpfel schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in feine Stücke schneiden. Alle Apfelstücke in einer Schüssel mit Rum und Zimt mischen. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig mixen. Nach und nach Eier zugeben. Mehl mit Backpulver, Kakao und Nüssen mischen und unter den Teig rühren. Joghurt zugeben und verrühren. Zum Schluss die Äpfel untermischen. Den Teig in die Backform füllen und glatt streichen. Wer mag, kann davor noch ein paar Mandelsplitter in die Form und danach auf den Teig streuen. Den Kuchen nun im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen. Nach dem Backen den Gugelhupf auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestreuen. Nach Belieben mit Schlagsahne servieren. Mhhh, so guat xi!
- Der ultimative Karottenkuchen
Ostern und Karottenkuchen gehören zusammen wie Weihnachten und Vanillekipferl, Sommer und Grillwürstchen und Herbst mit Kürbissuppe. Und wenn schon Kuchen, dann muss es ein richtig guter sein. Einer det jede Kalorie wert ist. So ein Prachtexemplar möchte ich euch heute vorstellen. Wir stapeln hier definitiv hoch. Nicht nur mit Komplimenten, sondern auch mit Tortenböden. Dadurch wird aus dem zweistöckigen Karottenkuchen ein richtiger Hingucker und eigentlich schon fast eine Ostertorte. Die Zutatenmengen und die Tatsache, dass zwei Böden gebacken werden mögen vielleicht etwas abschrecken. Wem das zu viel ist, der kann die Menge natürlich ganz einfach halbieren und nur einen einfachen Karottenkuchen backen. Für den Alltag ist das auch sicher ausreichend. Wer aber mal mit was Besonderem auftrumpfen will, macht diese zweistöckige Ostertorte. Mein Karottenkuchen ist übrigens nicht unbedingt ein klassischer Karottenkuchen. Im Teig verstecken sich neben den Karotten auch noch stückiges Apfelmus, Ananas und Walnüsse. Dadurch wird der Kuchen extra saftig und bekommt eine ganz besondere, fruchtige Note. Und für den Teig benötigt ihr nicht mal einen Mixer. Die Zutaten können nämlich ganz einfach mit einem Schneebesen und Teigspatel zusammengerührt werden. Zum krönenden Abschluss wird der Karottenkuchen dann mit einer wirklich leckeren Frischkäse-Buttercreme gefüllt und rundum eingestrichen. Eine klassische Buttercreme besteht eigentlich nur aus Butter und Puderzucker. Der Frischkäse und vor allem der Sauerrahm verleihen der Creme hier allerdings eine ganz leicht salzige und säuerliche Note, die perfekt zum restlichen Kuchen passt. Zutaten für einen zweistöckigen Karottenkuchen: 4 Eier 280 g Zucker 250 ml neutrales Öl 180 g Apfelmus, stückig 400 g Weizenmehl 2 TL Zimt 2 TL Backpulver 1 TL Natron 1 TL Salz 250 g Karotten, gerieben (ca. 5 Stück) 350 g Ananas aus der Dose, abgetropft und fein gehackt 100 g Walnüsse, gehackt 400 g Frischkäse, zimmerwarmen (z.B. Philad******) 200 g weiche Butter 100 g Sauerrahm 150 g Staubzucker 100 g Walnüsse, gehackt Den Ofen auf 180° Heißluft vorheizen. Zwei 28 cm Springformen einfetten. In einer großen Schüssel Eier und Zucker ca. 5 Minuten hellschaumig aufschlagen. Öl und Apfelmus hinzufügen und nochmal unterrühren. In einer kleinen Schüssel Mehl, Zimt, Backpulver, Natron und Salz mischen und alles zu den Nassen Zutaten sieben und nochmal kurz untermixen. Die Zutaten nur so lange unterrühren bis alles vermengt ist. Die geriebenen Karotten, kleingeschnittenen Ananasstücke und gehackten Walnüsse ebenso unterheben. Den Teig auf die zwei Backformen aufteilen, glatt streichen und für 30 - 40 Minuten untereinander oder nacheinander backen. In der Zwischenzeit die zimmerwarme Butter mit dem Mixer cremig rühren. Löffelweise den zimmerwarmen Frischkäse und den Sauerrahm dazu rühren. Löffelweise den gesiebten Staubzucker hinzufügen und so lange rühren, bis eine glatte Creme entsteht. Sollte die Masse flockig werden war eine der Zutaten zu kalt und die Butter hat sich in kleinen Stücken verfestigt. Um die Creme zu retten könnt ihr die Schüssel in ein warmes Wasserbad stellen und die Creme so lange rühren, bis alle Zutaten sich gut verbinden. Die Creme abdecken und im Kühlschrank kaltstellen, bis sie wieder fest ist. Die ausgekühlten Teige aus den Springformen lösen und einen der Böden auf eine Tortenplatte legen. Eventuell den unteren Boden etwas gerade schneiden, falls er eine starke Wölbung hat. Mit der Hälfte der Frischkäsecreme bestreichen und den zweiten Boden darauf legen. Ich würde den oberen Boden übrigens nicht mehr umdrehen, wie es hier auf dem Foto ersichtlich ist. Die leichte Wölbung an der Oberfläche sieht wahrscheinlich hübscher aus, als eine gerade Oberfläche, aber das ist Geschmackssache. Ich lege übrigens 4 schmale Streifen Backpapier unter den unteren Boden, diese könnt ihr dann nach dem ihr den Kuchen mit Creme bestrichen und mit den Nüssen dekoriert habt wieder raus ziehen und ihr habt eine saubere Tortenplatte. Die restliche Frischkäsecreme auf dem Kuchen rundherum verteilen und glatt streichen. Mit den gehackten Walnüssen am Rand der Torte bedecken und diese leicht über den Rand hinaus andrücken. Nach Geschmack mit Karottenstreifen oder Marzipankarotten verzieren. Den Karottenkuchen idealerweise am Vortag zubereiten und über Nacht im Keller oder Kühlschrank durchziehen lassen. Liebe Leute, dieser Kuchen ist sooo saftig und fluffig weich! Ich bin selber mit dem Ergebnis so zufrieden, dass er definitiv einer meiner neuen Lieblingskuchen werden wird. Definitive Empfehlung zum Nachbacken!! Guat xi! PS: Hier noch die Zutatenmengen für den einstöckigen Kuchen. 2 Eier 125 ml neutrales Öl 90 Apfelmus, stückig 200 Weizenmehl 140 g Zucker 1 TL Zimt 1 TL Backpulver 0,5 TL Natron 0,5 TL Salz 125 g Karotten, gerieben (ca. 5 Stück) 175 g Ananas aus der Dose, abgetropft und fein gehackt 50 g Walnüsse, gehackt 200 g Frischkäse, zimmerwarmen (z.B. Philad******) 100 g weiche Butter 50 g Sauerrahm 75 g Staubzucker 50 g Walnüsse, gehackt
- Schoko Crème Brûlée
Crème Brûlée - der französische Klassiker schlechthin! Normalerweise eine samtige Vanillecreme mit knuspriger Karamellhaube obendrauf. In meinem Fall kommt das Dessert diesmal als dunkle Variante daher. Die Zartbitterschokolade verleiht dem Dessert eine leicht herbe Note und schmeckt wirklich herrlich! Zutaten für 6 Crème Brûlées 500 ml Sahne 125 g Zartbitterschokolade (70%) Prise Salz 5 Eigelb 70 g Zucker Den Backofen auf 160 Grad Heißluft vorheizen. In einem kleinen Topf die Sahne leicht zum köcheln bringen. Sie sollte dabei nicht komplett sprudeln, sondern nur am Topfrand leichte Blasen bilden. Den Topf vom Herd ziehen, die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Sahne verrühren bis sie komplett aufgelöst ist. In einer weiteren Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker verrühren bis keine Kristalle mehr vorhanden sind. Nun langsam unter Rühren die Sahne zu der Eiermasse gießen. Dabei vor allem am Anfang sehr vorsichtig sein, denn wenn zu viel von der heißen Sahne zu schnell zum Eigelb gelangt wird daraus Rührei. Die Masse nun durch ein Sieb wieder in den Topf gießen. Alles je nach Portionsgröße auf 6 - 8 ofenfeste Förmchen verteilen und diese in eine große Auflaufform oder ein tiefes Backblech stellen, welche bis zur Hälfte der Förmchen mit heißem Wasser gefüllt wird. Die Crème Brûlées nun für 30 -35 Minuten backen, bis die Ränder schon fest, die Mitte aber noch wackelig ist. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen, abdecken und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren die Crème Brûlées nochmal für ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur weich werden lassen, da die Schokolade im Kühlschrank aushärtet. Mit einem Teelöffel Zucker bestreuen und flambieren. Die Zuckerkruste kurz auskühlen lassen und mit frischen Himbeeren servieren. Mhhhh, so guat xi!
- Nussstollen [ mit Video ! ]
Warmer Hefeteig ist ja an sich schon eine wundervolle Sache. Wenn dieser dann auch noch mit leckerer Nussmasse und einem Hauch von Rum gefüllt ist steigt meine Begeisterung schon fast ins Unermessliche. Dazu noch ein süßer Anstrich aus Marillenmarmelade und säuerlichem Zitronen Zuckerguss - ooooh mein Gott!! So hat ihn meine Oma schon zubereitet und ich kann mir eigentlich keine bessere Version davon vorstellen. Also unbedingt mal nachbacken, ihr werdet beim nächsten Frühstück bestimmt alle damit begeistern. JEZT NEU - Video mit Schritt für Schritt Erklärung Was ihr dafür benötigt (1 Nusstollen): 500 g Zopfmehl 200 ml Milch 30 g Hefe (oder 1, 5 Pk. Trockenhefe) 7 g Salz 70 g Zucker 70 g Butter 1 Ei 1 Pk. Vanillezucker 150 g geriebene Haselnüsse, geröstet (wer gerne richtig viel Füllung mag, nimmt 200 g Nüsse und 150 g Brösel) 150 g Zucker (kann auch auf 100 g reduziert werden) 100 g Brösel 1 TL Kakao (ich nehme dunklen Backkakao) 1TL Zimt 1 Prise Salz 3 EL Rum 150 ml Milch, heiß 1 Ei zum Berstreichen 3 EL Marillenmarmelade, mit etwas Rum verrührt 5 EL Staubzucker 1 EL Zitronensaft Die Milch leicht erwärmen (auf keinen Fall zu heiß, sonst geht die Hefe kaputt). Die Hefe mit der Hälfte des Zuckers in der Flüssigkeit auflösen und für ca. 10 Minuten stehen lassen, bis sich ein Schaum bildet. In der Zwischenzeit das Mehl, Salz, den restlichen Zucker und Vanillezucker mischen. Butter und Ei mit der Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten mischen und daraus einen glatten Teig kneten. Ich knete den Teig ca. 10 Minuten, dadurch wird er richtig flaumig. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel mit Frischhaltefolie und einem Geschirrtuch abdecken und für ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Wer genug Zeit hat kann den Teig nochmal durchkneten und erneut eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit die Haselnüsse, ohne Öl, in einer Pfanne etwas anrösten bis sie zu duften beginnen und auskühlen lassen. Die Nüsse mit dem Zucker, den Bröseln, Kakao, Zimt und Salz vermengen. Nun die heiße Milch und den Rum hinzufügen. Es sollte eine feuchte Masse werden, welche sich gut verstreichen lässt. Dabei den Rum je nach Geschmack hinzufügen. Den Teig aus der Schüssel auf die Arbeitsfläche gleiten lassen. Aus der Kugel nun ein Rechteck ausrollen (etwas kleiner als Backblech-Größe). Auf das Hefeteig-Rechteck mit einem Teigspatel die Nussfüllung verteilen. Achtet dabei darauf, dass die Füllung wirklich bis an alle Ränder verteilt ist. Dabei muss kein Rand freigelassen werden, sonst habt ihr später sehr trockene Enden am Nussstollen ohne Füllung. Nun von der langen Seite den Hefeteig zu einer langen Rolle aufrollen. Achtet dabei darauf, möglichst eng zu rollen, damit euch später nicht alles auseinander fällt. Die Naht mit den Fingern etwas zusammendrücken. Die Rolle nun mit der Naht nach unten vor euch hinlegen und mit einem scharfen Messer komplett längs durchschneiden. Somit kommt die komplette Füllung zum Vorschein. Die beiden Stränge nun mit der Füllung nach oben ineinander "verdrehen" (Als würde man ein Seil drehen). Die Enden jeweils etwas zusammendrücken. Den Nussstollen nun in eine, mit einem Stück Backpapier ausgelegte Kastenform legen. Die Füllung zeigt dabei nach oben. Je nach Größe der Form könnt ihr auch zwei Stollen backen. Den Stollen mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Minuten stehen lassen. Den Backofen auf 170° Heißluft vorheizen. Den Nussstollen mit verquirltem Ei bestreichen und für 35 - 40 Minuten backen. Wer keine Form hat, kann den Stollen auch einfach so auf ein Backblech legen oder als runden Kranz backen. Kurz vor Ende der Backzeit die Marmelade mit dem Rum in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf erhitzen. Den noch heißen Nussstollen direkt aus dem Backofen, noch in der Form großzügig mit der Marillenmarmelade bestreichen. Aus dem Staubzucker und dem Zitronensaft eine Glasur rühren. Diese Glasur mit einem Löffel über den Stollen träufeln. Den Nussstollen am besten in der Form auskühlen lassen. Dadurch wird er zwar etwas weich an den Rändern, aber genau diese Feuchtigkeit finde ich so lecker am Nussstollen. Wer dies nicht mag löst ihn aus der Form und lässt ihn so auskühlen. An Guata!
- Schoko-/Nussgipfel
Für viele ist die Überwindung süßes Hefegebäck zu backen sehr groß. Ich verstehe die Hürde sogar, kann euch allerdings nur ans Herz legen es unbedingt mal auszuprobieren!!! Es ist deutlich unkomplizierter als ihr wahrscheinlich glaubt und das Gefühl wenn das ganze Zuhause nach frischem Hefegebäck duftet ist einfach herrlich!! Der Teig ist ein sehr einfaches Standardrezept, welches ich zum Beispiel auch beim Nusstollen verwende. Ihr könnt daraus auch mal einen Zopf, Rosinenbrötchen oder einen Nussstollen formen. Wer zum ersten Mal ein Hefegebäck backt, dem empfehle ich diese leckeren Gipfel. Sie sind schnell geformt und schnell gebacken, eignen sich super zum Mitnehmen und einfrieren. Also los, gleich ab in die Küche und ausprobieren. Und wer keine Küchenmaschine hat, der kneten den Teig einfach von Hand. Das kann sehr meditativ sein ;) Zutaten für 15 Stück: 500 g Weizenmehl 1 Pk. Trockenhefe 7 g Salz 70 g Zucker 200 ml lauwarme Milch 70 g weiche Butter 1 Ei 200 g Schokolade 1 Ei zum Berstreichen (Mandelblättchen) Milch leicht erwärmen (auf keinen Fall zu heiß, sonst geht die Hefe kaputt). Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und daraus einen glatten Teig kneten. Ich knete den Teig ca. 10 Minuten, dadurch wird er richtig flaumig. Das funktioniert natürlich genau so gut von Hand. Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel mit Frischhaltefolie und einem Geschirrtuch abdecken und für ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Nun den Teig in 15 circa gleichschwere Kugeln teilen und zu runden Kugeln schleifen. Jeweils eine Kugel nehmen und oval ausrollen. In der Zwischenzeit die restlichen Kugeln mit Folie und einem Geschirrtut abdecken damit sie nicht austrocknen. Auf das untere Ende eine Rippe Schokolade legen, das obere Drittel mit einem Messer wie auf dem Bild ersichtlich einschneiden. Nun den Schokogipfel von Unten nach Oben aufrollen. Die Schokogipfel forme ich immer gerade und die Nussgipfel bekommen eine gebogene Form. Mit Folie abdecken und nochmal für 15 Minuten ruhen lassen. Zutaten für 15 Nussgipfel 150 g geriebene Haselnüsse 100 g Zucker 100 g Brösel 1 TL dunklen Backkakao 1TL Zimt 1 Prise Salz 3 EL Rum 150 ml Milch, heiß Die Nüsse mit dem Zucker, den Bröseln, Kakao, Zimt und Salz vermengen. Nun die heiße Milch und den Rum hinzufügen. Es sollte eine feuchte Masse werden, welche sich gut verteilen lässt. Dabei den Rum je nach Geschmack dosieren. Für die Nussgipfel alle Arbeitsschritte gleich ausführen und statt der Schokolade circa 2-3 TL Nussfüllung auf das untere Drittel des Teigs verteilen. Die Schoko-/Nussgipfel mit verquirltem Ei bestreichen und bei 180 Grad Heißluft 15-20 Minuten goldbraun backen. Ich bestreuen die Schokogipfel meistens noch mit Mandelblättchen. Mhhhh, so guat xi!!
- Ratatouille Bruschetta
Letztens habe ich in Erinnerungen an den vergangenen Sommer geschwelgt und mich schon wieder auf die frischen Tomaten aus dem Garten gefreut. Eines der besten Sommerabend-Gerichte sind simple Bruschetta! Ohne reife Tomaten ist das jedoch keine Option. Um meinen Bruschetta Hunger zu stillen musste ich mir also eine Alternative mit Dosentomaten überlegen. Wie wärs denn mit frischem Ratatouille auf knusprigem Baguette? Ich sag´s euch, das Ergebnis hat meine Vorstellungen übertroffen! Das saftige, lauwarme Gemüse auf dem knusprigen Knoblauchbaguette mit frischgeriebenem Parmesan schmeckt wirklich köstlich!! Da bekommt man gleich noch mehr Lust auf den Sommer oder?! Zutaten für 4 Portionen: 1 Baguette Olivenöl 1 Knoblauchzehe 1 Aubergine 1 Zucchini 2 Paprika (rot und gelb) 100 g Champignons 2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 1 EL Tomatenmark 200 ml geschälte Tomaten Salz und Pfeffer Aubergine, Zucchini, Paprika und Champignons in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen, und in ähnlich große Stücke wie das restliche Gemüse schneiden. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Das gesamte Gemüse bei hoher Hitze scharf anbraten. Nach ein paar Minuten das Tomatenmark hinzugeben und nochmal kurz anrösten. Die Dosentomaten zum Gemüse geben und alles bei mittlerer Hitze für ca. 15 Minuten schmoren. Zum Schluss nochmal ca. 1 EL Olivenöl hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer hat kann noch frischen Basilikum, Petersilie oder andere Kräuter hinzugeben. In der Zwischenzeit den Backofen auf 170°C vorheizen. Das Baguette in Scheiben schneiden und auf ein Backblech geben. Mit Olivenöl beträufeln und leicht salzen. Im Backofen ca. 8-10 Minuten backen, bis das Brot goldbraun und knusprig ist. Eine Knoblauchzehe halbieren und die knusprigen Brotscheiben damit leicht einreiben. Das lauwarme Ratatouille auf den knusprigen Brotscheiben verteilen und mit frischem Parmesan und etwas Olivenöl bestreuen. Mhhh, so guat xi!
- Frischer Hefezopf
Dieser frische Hefezopf ist ein Klassiker für jedes Sonntagsfrühstück und darf auf keinen Fall fehlen! Mit den knusprigen Mandelsplittern und dem süßen Hagelzucker sieht er nicht nur aus wie vom Bäcker, sondern schmeckt, vor allem frisch gebacken, einfach wunderbar. Zutaten für 1 großen Zopf: 500 g Mehl 230 ml lauwarme Milch 1 Pk Trockenhefe (1/2 Würfel frische) 7 g Salz 80 g Zucker 80 g Butter 1 Ei 1 Pk. Vanillezucker 1 Ei und Milch zum Berstreichen 3 Handvoll Rosinen Hagelzucker Mandelsplitter Hefe in der warmen Milch und etwas von dem Zucker auflösen, kurz stehen lassen. Mehl, Salz, Butter, restlicher Zucker und Vanillezucker mischen. Ei und Milch-Hefe Mischung zu dem Mehl geben und 10 Minuten gut durchkneten. Gegen Ende des Knetvorgangs ca. 3 Hände voll Rosinen zum Teig mischen. Den Teig in eine Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis er die doppelte bis dreifache Menge erreicht hat. Das dauert je nach Raumtemperatur ca. eine Stunde. Teig zusammenschlagen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen, umso luftiger wird das Gebäck. Den Teig je nachdem in 2/3 und 1/3 teilen oder halbieren, aus einem Teil Rosinenbrötchen formen und aus dem Rest einen Zopf flechten. Dazu den Teig ohne zusätzliches Mehl in 2-3 gleichlange Stränge formen und diese erst vor dem Flechten in Mehl wenden. Dadurch hält der Zopf perfekt seine Form beim Aufgehen und es zerreißt ihn nicht. Für das Formen am besten ein Video anschauen. Abdecken und nochmal für 30 Minuten ruhen lassen. Gebäck mit einer Mischung aus Ei und Milch bestreichen, mit Hagelzucker und Mandeln bestreuen und bei 160 Grad Heißluft für 30 Minuten backen. Wer keine Rosinenbrötchen machen will, dem habe ich die Mengenangaben auf 2/3 runtergerechnet: Zutaten für 2 mittelgroße Zöpfe: 750 g Mehl 350 ml lauwarme Milch 1 Würfel Hefe (oder 2 Trockenhefe) 10 g Salz 125 g Zucker 125 g Butter 2 Eigelb 1 Pk. Vanillezucker 1 Ei und Milch zum Berstreichen 3 Handvoll Rosinen Hagelzucker Mandelsplitter An Guata! #Frühstück #Hefegebäck
- Erbsensuppe
Wie ihr vielleicht gemerkt habt ist der Jänner auf guatxi immer etwas ruhiger. Sobald Weihnachten vorbei ist und der trübe Jänner ansteht macht auch meine Kreativität eine kleine Pause. Die ersten Monate im Jahr stellen mich immer wieder vor ein paar Schwierigkeiten: zum einen gibt es eine relativ kleine Auswahl an saisonalem Obst und Gemüse und zum anderen sind die hellen Stunden in denen ich schöne Fotos bei Tageslicht schießen kann gezählt. Das Gute daran - der Frühling steht schon langsam vor der Tür und es dauert nicht mehr allzu lang bis Bärlauch, Spargel und Erdbeeren wieder auf ihre Verwendung warten. Um euch, und mich, durch die trübe Zeit zu bringen bedienen wir uns hier am guten alten Tiefgkühlgemüse: der Erbse. In Form von Suppe wir aus dem knallgrünen Kügelchen eine süße und cremige Köstlichkeit. Der Frühling kann also kommen - wir sind bereit! Zutaten für 2 Personen: 500 g Erbsen, TK 1 EL Olivenöl 1 EL Butter 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 1 Zweig Minze 250 ml Gemüsebrühe 1/4 TL Natron Salz, Pfeffer, Muskat Die Erbsen aus der Tiefkühltruhe nehmen und kurz antauen lassen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und kleinschneiden. In einem Topf mit Olivenöl und Butter die Zwiebel und den Knoblauch andünsten. Die Erbsen und die Minze hinzufügen und kurz ebenso dünsten. Mit Gemüsebrühe aufgießen. Das Natron und alle Gewürze beigeben und für 10 Minuten köcheln lassen. Durch das Natron wir die Schale der Erbsen aufgespalten und die Suppe wird extra cremig. Nach der Kochzeit die Erbsensuppe in einen Mixer füllen oder mit einem Pürierstab und für einige Minuten sehr cremig mixen. Nach Geschmack nachwürzen und noch warm mit frischem Brot genießen. Mhhhh, so guat xi!
- Himbeer-Streusel Cheesecake
Ich liebe Obstkuchen! Und Streuselkuchen. Und Cheesecake. Da trifft sich´s ja grad gut, dass dieser Kuchen alles vereint! Das Einzig "lästige" bei Obstkuchen ist oft die nicht ganz unbeträchtliche Arbeit die manche Obstsorten so mitsich bringen. Egal ob Kirschen entsteinen, Marillen und Zwetschgen in Stücke schneiden oder Äpfel schälen. Bei 1 Kilo Obst ist man da schonmal ein Weilchen beschäftigt. Nicht so bei diesem Himbeer-Streusel Cheesecake. Einfach den Beutel mit den tiefgefrorenen Himbeeren auf die Topfencreme schütten, etwas verteilen und fertig! Ein weiterer Pluspunkt - TK Himbeeren sind ganzjährig verfügbar und schmecken irgendwie immer nach Sommer! Die Säure der Himbeeren passt super zu der süßen Topfencreme und den nussigen Streuseln! Das müsst ihr unbedingt mal ausprobieren! Zutaten für 1 Blech 400 g Mehl 200 g gemahlene Mandeln 1 Pk. Backpulver 150 g Zucker 200 g Butter 1 Ei 1000 g Topfen 250 g Mascarpone 150 g Zucker 1 Pk. Vanillezucker 1 Pk. Vanillepuddingpulver 5 Eier 500 g Himbeeren, gefroren Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Mehl, Mandeln, Backpulver und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit dem Ei von Hand oder mit der Küchenmaschine unterkneten bis ein bröseliger Streuselteig entsteht. ⅔ des Teig auf den Boden eines Backblechs geben und gleichmäßig andrücken. Ich stelle immer einen Backrahmen in das Blech. Für den Cheesecake Topfen, Mascarpone, Zucker, Vanillezucker, Vanillepuddingpulver und Eier in eine Schüssel geben und zu einer glatten Creme verrühren. Die Masse glatt auf den Boden streichen. Die gefrorenen Himbeeren darauf verteilen. Die restliche Streuselmasse krümelig auf den Kuchen streuen. Den Kuchen nun für 35 - 40 Minuten goldbraun backen. Wenn ihr am Blech rüttelt, sollte die Mitte des Kuchens noch leicht wackeln. Das verfestigt sich dann, sobald der Kuchen ausgekühlt ist. Komplett auskühlen lassen, mit etwas Puderzucker bestreuen und servieren. Mhhh, so guat xi!
- Fisch in Vollkornkruste mit Parmesan-Erbsen und Sauce Tartare
Müsste ich mich zwischen Fisch und Fleisch entscheiden, würde meine Wahl zu 90 % auf den Fisch fallen. Mir ist natürlich klar, dass das nicht Jedem so geht. Viele essen nur selten Fisch und dann vor allem "weil´s hald so gesund ist"... Das liegt vermutlich oft auch an einer eher langweiligen Zubereitung. Mein heutiges Rezept verbindet ausgewogene und gesunde Zutaten mit leckerem Geschmack. Wer altes Vollkornbrot Zuhause hat, kann daraus mit ein wenig Knoblauch und Olivenöl eine super leckere Panade zaubern. Dazu cremige Parmesan-Erbsen und eine leichte Sauce Tartare (wem das "zu gesund" ist, der kann natürlich auch eine original Tartare dazu servieren). Nach Dezember habe ich jedoch manchmal das Bedürfnis mal wieder ein paar gesündere Rezepte zu kreieren ;) Zutaten für 2 Portionen: 100 g trockenes Vollkornbrot 1-2 Knoblauchzehen 2 TL Olivenöl 1/4 TL Salz 2x 150 g Kabeljau (oder anderes festes Fischfilet) 1 Ei 4 EL Mehl 4 EL Joghurt 1 TL Kräuterfrischkäse 4 Essiggurken 1 Knoblauchzehe Schnittlauch Salz und Pfeffer 200 g gefrorene Erbsen 20 g Parmesan 1 EL Kräuterfrischkäse 1/2 Gemüsebrühwürfel In einer Küchenmaschine das alte Brot zu Bröseln verarbeiten. Wer kein altes Brot Zuhause hat, kann natürlich auch gekaufte Semmelbrösel verwenden. Die Brotbrösel mit Knoblauch, Olivenöl und Salz mischen und zur Seite stellen. Wer mag kann noch Rosmarin oder Thymian hinzufügen. Den Fisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann zuerst in Mehl, dann im Ei und zum Schluss in den Vollkornbröseln wenden. Auf ein Backblech legen und bei 200° Heißluft für 15 Minuten knusprig backen. In der Zwischenzeit den Joghurt mit dem Frischkäse, dem gepressten Knoblauch und den Gewürzen vermischen. Die Essiggurken und den Schnittlauch klein schneiden und alles zu einer leichten Sauce Tartare mischen. Die Erbsen gefroren in eine Pfanne geben und mit 1-2 EL Wasser, dem Suppenwürfel und dem Frischkäse kurz aufkochen lassen. Mit einer Gabel zerdrücken und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss alles auf einem Teller anrichten und genießen. Mhhh, so guat xi!
- Ricotta Gnocchi mit Kürbis und Salbei
Schon vor ein paar Monaten habe ich mit euch mein 10-Minuten Ricotta Gnocchi Rezept geteilt. Heute wurde daraus eine herbstliche Version mit Kürbis, Salbei und Walnüssen. Und ich kann euch sagen, die Kombination ist wirklich klasse!! Die cremige Kürbissoße passt perfekt zu den fluffigen Gnocchi. Dazu der knusprige Salbei und die gerösteten Walnüsse - einfach himmlisch! Also unbedingt noch ausprobieren, bevor der Kürbis wieder in den Winterschlaf geht. Zutaten für 2 Portionen: 300 g Hokkaido 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 EL Olivenöl 50 ml Sahne Salz, Pfeffer und Chili 250 g Ricotta 50 g Parmesan, gerieben 1 Ei 1 TL Salz 100 g Mehl 30 g Butter 5 Salbeiblätter 15 g Walnüsse Den Backofen auf 220° Heißluft vorheizen. Den Kürbis mit der Schale in Spalten schneiden. Die Zwiebel schälen und vierteln und den Knoblauch in der Schale lassen. Den Kürbis gemeinsam mit Zwiebeln, Knoblauch und dem Olivenöl auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für 20 Minuten rösten. In der Zwischenzeit für die Gnocchi, Ricotta, Parmesan, Ei und Salz in eine Schüssel geben und mit einem Löffel verrühren. Das Mehl hineinsieben und zu einem homogenen Teig rühren. Der Teig ist ziemlich klebrig, sollte aber so bleiben. Darauf achten den Teig nicht zu viel zu kneten, sondern nur solange bis alle Zutaten vermischt sind. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Teile teilen. Jeweils zu einem dünnen Strang formen und diesen in circa 1 cm große Gnocchi schneiden. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser sprudelt, die Temperatur reduzieren, sodass das Wasser nur noch siedet. Gnocchi hineinlegen und im Wasser ziehen lassen bis sie für ca 5 Minuten an der Oberfläche schwimmen. Die detaillierte Beschreibung findest du hier. In einem kleinen Topf die Butter mit dem Salbei und den Walnüssen bei mittlerer Hitze bräunen. Sobald die Butter beginnt braun zu werden, den Topf vom Herd ziehen. Den Knoblauch aus der Schale drücken und gemeinsam mit 3/4 vom Kürbis, den Zwiebeln und der Sahne in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab zu einer glatten Masse mixen. Den übrigen Kürbis in kleine Würfel schneiden. Die Kürbissoße in eine Pfanne gießen und mit ein paar Löffeln vom Gnocchi-Wasser aufkochen lassen. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Sobald die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen, diese direkt aus dem Wasser in die Soße schöpfen und gemeinsam mit den übrigen Kürbisstückchen darin schwenken, bis alle mit der Soße vermischt sind. Nun die Gnocchi auf zwei Teller anrichten und mit der heißen Salbei-Walnussbutter übergießen. Zum Schluss noch etwas Parmesan darüber reiben. Dazu passen auch geröstete Kürbiskerne oder ein Schuss Kürbiskernöl. Mhhhh, so guatxi! PS: Dieses Rezept schmeckt auch mit Pasta ;)
- 10 Minuten Ricotta-Gnocchi [Blitzrezept]
selber zu machen lehnen Einige, wegen zu viel Aufwand ja schon mal kategorisch ab. Mein heutiges Rezept ist aber sooo unglaublich simpel, dass es keinen Grund mehr für eine Ausrede gibt. Die Gnocchi bestehen aus nur fünf Zutaten. Diese müssen einfach nur zusammengerührt werden, in zwei Stränge geformt und in kleine Gnocchi geschnitten werden. Ich schwöre, das ist eine Arbeit von 5 - 10 Minuten!! Und die Gniocchi sind soo fluffig! Bei mir gab´s dazu eine Arrabbiata sauce. Ihr könnt sie aber auch mit Salbei-Butter, Pesto oder Sahnesoße zubereiten. Ich empfehle sie unbedingt auszuprobieren!! Zutaten für 2 Portionen: 250 g Ricotta 50 g Parmesan 1 Ei 1 TL Salz 100 g Mehl Ricotta, geriebenen Parmesan, Ei und Salz in eine Schüssel geben und mit einem Löffel glatt rühren. Nun das Mehl hineinsieben und alles schnell zu einem homogenen Teig rühren. Ihr solltet den Teig nicht zu lange rühren, nur bis sich das Mehl gut verteilt hat. Der Teig ist ziemlich klebrig, sollte aber so bleiben. Wenn ihr nämlich zu viel Mehl hinzufügt, werden sie nicht mehr so fluffig sein. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Teile teilen. Jeweils einen dünnen Strang formen und diesen in circa 1 cm große Gnocchi schneiden. Wer mag kann noch ein Muster auf die Gnocchi drücken, idealerweise solltet ihr die Gnocchi nach dem Schneiden aber nicht mehr zu sehr bearbeiten, damit sie schön fluffig bleiben. Aus diesem Grund lasse ich sie am liebsten ganz so wie sie sind nach dem Schneiden. Einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser sprudelt, die Temperatur reduzieren, sodass das Wasser nur noch siedet. Gniocchi hineinlegen und im Wasser ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Die Gnocchi ca 5 Minuten an der Oberfläche schwimmen lassen. Ihr könnt mal eines probieren, wenn der Kern nicht mehr weich ist sind sie fertig. Die fertigen Gnocchi mit einer Soße, einem Pesto oder brauner Butter mit Salbei anrichten . Zum Schluss mit etwas Olivenöl beträufeln und genießen. Wer die Gnocchi lieber knusprig mag, der kann sie noch in etwas Butter oder Olivenöl knusprig braten. Für die Arrabbiata Soße: 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 2 EL Tomatenmark 1/2 TL Zucker 400 ml passierte Tomaten Thymian Chiliflocken, Salz und Pfeffer Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl weich dünsten. Das Tomatenmark und den Zucker hinzufügen und etwas mitbraten. Nun die passierten Tomaten und eventuell etwas Wasser beigeben und mit den Gewürzen abschmecken. Für ein paar Minuten köcheln lassen. Wer Zeit hat, kann die Tomatensoße idealerweise für eine halbe Stunde köcheln lassen. Die fertigen Gnocchi direkt aus dem Kochwasser in die Soße geben und kurz schwenken. Mit Parmesan bestreuen, etwas Olivenöl beträufeln und frischen Kräutern garnieren. Guat xi!
- Spinat-Lachs Quiche mit Feta
Du bekommst Gäste und möchtest ihnen etwas köstliches servieren, das nicht allzu aufwendig ist aber trotzdem Eindruck schindet? Wie wär's dann mit einer Quiche? Quiches sind sehr variabel, halten sich lange frisch, können super mit zur Arbeit genommen und sehr gut wieder aufgewärmt werden. Für Kinder eignen sie sich sehr gut um Gemüse zu verstecken. Dazu ein frischer Salat und ihr habt ein wunderbares Mittagessen. In meinem Rezept habe ich den Mürbteig selbst gemacht, ihr findet allerdings auch sehr gute fertige Quiche-Teige im Kühlregal. Dann ist das Rezept wirklich sehr schnell und einfach gemacht. Wer übrigens keine Quiche-Form hat, der verwendet einfach eine runde Kuchenform. Zutaten für 1 Quiche: 250 g Mehl (bei mir waren davon 100 g Vollkornmehl) 125 g kalte Butter 1 TL Salz 1 Ei 400 g Tk- Blattspinat 200 g Feta 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen Salz, Pfeffer und Muskat 100 g Lachs (kann auch tiefgefroren sein) 200 g Sahne oder Cremefine 100 g Sauerrahm 1 Ei 100 g würziger Bergkäse, gerieben 25 g Pinienkerne Für den Teig Mehl, Butter und Salz miteinander verkneten, bis eine bröselige Masse entsteht. Anschließend das Ei hinzufügen und zu einem glatten Mürbteig verkneten. Den Teig zwischen zwei Blätter Backpapier oder auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, bis er etwas größer als die Quicheform ist. Mithilfe des Backpapiers den Teig in die Quicheform legen und mit den Fingern an den Rand drücken. Den überschüssigen Teig abschneiden. Ein Blatt Backpapier wieder auf den Teig legen. Darauf ungekochte Bohnen oder Blindbackkugeln verteilen. Den Teig im vorgeheizten Ofen 20 Minuten bei 200 Grad Heißluft vorbacken. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch klein würfelig schneiden. Den Feta und den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden. Ei mit Sahne, Sauerrahm und Käse verrühren und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nach der Backzeit die Bohnen sowie das Backpapier entfernen. Den aufgetauten Spinat grob hackebn, mit Zwiebeln und Knoblauch mischen, würzen und in die Quicheform geben. Darauf den Feta und den Lachs verteilen. Dann Creme über die Quiche gießen. Pinienkerne auf der Quiche verteilen uns im vorgeheizten Ofen weitere 40 Minuten bei 200 Grad Heißluft fertig backen. Auf dem Bild fehlen die Pinienkerne, ich empfehle sie aber rückblickend definitiv. Die fertige Quiche mit einem Salat genießen. Schmeckt übrigens auch lauwarm oder kalt wunderbar. Mhhh, guat xi!
- Ossobuco vom Rind mit cremigem Haselnusspolenta (Nr. 100)
Die Tage werden kürzer, draußen wird´s ganz schön kalt und Weihnachten steht schon langsam vor der Tür. Falls ihr noch auf der Suche nach einem leckeren Weihnachtsmenü seid, kann ich euch dieses Rezept wärmstens empfehlen!! Ein langsam geschmortes Ossobuco vom Rind in leckerer Rotweinsoße auf cremigem Haselnusspolenta. Mhhhh, klingt lecker oder?! So schmeckt´s übrigens auch ;) Das tolle an diesem Rezept, ihr könnt es schon am Vormittag vorbereiten, lasst es für 2-3 Stunden schmoren und erwärmt es dann kurz vor dem großen Fest nochmal. Cremige Polenta dazu und schon ist das Menü perfekt! Und ihr seid tiefenentspannt :) Was ihr dafür benötigt (4 Personen): 4-6 Beinscheiben vom Rind 2 EL Olivenöl Etwas Mehl Salz Pfeffer Muskatnuss 2 Karotten 2 Stangensellerie 2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 2 EL Olivenöl 1 EL Butter 1 EL Tomatenmark 1 EL Staubzucker 500 ml Rotwein 1 Liter Buillon 1 Bund Petersilie 1 Zitrone 2 Knoblauchzehen Zuerst die Beinscheiben mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Ich habe jeweils eine Schnur um die einzelnen Haxen geschnürt, da das Fleisch so zart wird, dass es sonst im Topf zerfällt und die Form verliert. Das Fleisch nun in etwas Mehl wenden und abklopfen. In einem schweren Bräter das Olivenöl erhitzen. Die Beinscheiben nun von beiden Seiten scharf anbraten. In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Sellerie in Würfel schneiden. Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und auf einem Teller beiseitestellen. Öl aus dem Topf gießen, neues Olivenöl und Butter in den Topf geben und das Gemüse darin andünsten. Das Tomatenmark und den Staubzucker hinzufügen, kurz rösten bis das Tomatenmark eine dunklere Farbe bekommt und der Zucker karamellisiert. Mit dem Rotwein ablöschen und ein paar Minuten reduzieren lassen. Das Fleisch mit dem Fleischsaft wieder in den Topf legen. Alles mit der Gemüsebrühe aufgießen. Den Bräter mit einem Deckel verschließen und für 2 - 3 Stunden bei 180 Grad Heißluft ins Backrohr stellen. Ggf. etwas Rotwein oder Brühe nachgießen. Nach 2 -3 Stunden wird das Fleisch so zart sein, dass es vom Knochen fällt. Wer mag, kann die Soße noch mit etwas Speisestärke und kaltem Wasser abbinden. Dazu ca. 1 TL Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser verrühren. Aus der Petersilie, der Zitrone und einer Knoblauchzehe eine "Gremolata" herstellen. Hierzu alle Zutaten gemeinsam sehr fein hacken. Die Gremolata wird zum Schluss über das Osso Bucco gestreut und verleiht dem Gericht einen sehr frischen Geschmack. Am besten schmeckt Osso Bucco zu Polenta oder Safranrisotto. Bei mir gab´s dazu einen cremigen Haselnusspolenta. Was ihr dafür benötigt: 250 ml Haselnussmilch 250 ml Kuhmilch (wer keine Haselnussmilch mag oder finden kann, der nimmt nur Kuhmilch) 250 ml Wasser 1 TL Salz Muskatnuss 300 g Polenta fix 50 g Parmesan, gerieben Die Milch und das Wasser in einem Topf mit allen Gewürzen aufkochen lassen. Die Polenta einrühren und alles gut durchrühren. Den Parmesan unterrühren. Kurz den Deckel drauf bis der Käse geschmolzen ist und nochmal cremig rühren. Die Konsistenz der Polenta könnt ihr natürlich selbst bestimmen indem ihr entweder etwas mehr Polenta oder Milch hinzufügt. Das Ossobuco nun auf der cremigen Polenta servieren, mit einer Handvoll gehackten und gerösteten Hasselnüssen und der Gremolata bestreuen. Und was gehört neben einem leckeren Essen zu Weihnachten? Ein festlich gedeckter Tisch natürlich!! Dieses wunderschöne Geschirr und die edle Tischwäsche findet ihr bei Maryrose in Dornbirn. Schaut doch vor dem Fest nochmal dort vorbei ;) Guat (isch) xi! #Fleisch #Kalb #OssoBucco #Dinner #Italien
- Börek mit Pilzen und Maroni
Börek ist ein türkischer Auflauf oder Strudel aus Yufka- oder Filo Teig. Ich kaufe ihn meistens im türkischen Supermarkt. Allerdings gibt es den Teig von einer berühmten "Tante Fa**y" auch in unseren großen Supermärkten zu kaufen. Häufig wird die Spezialität auch in Röllchen- oder eben in Schneckenform zubereitet. Klassischerweise ist Börek herzhaft gefüllt, zum Beispiel mit Hackfleisch, Schafskäse oder Gemüse. Ich habe mich diesmal zwar an dem türkischen Konzept eines Böreks orientiert, jedoch ist die Füllung eher ungewöhnlich. Passend zu der kalten Jahreszeit ist der Börek gefüllt mit Maroni, Walnüssen, Kürbis, Pilzen, Salbei und Gorgonzola. Klingt gut oder?! Obwohl das Rezept vegan ist schmeckt es meiner Meinung nach sehr "fleischig" und ähnelt optisch auch der mit Hackfleisch gefüllten Variante. Wer keinen Yufka- oder Filoteig finden kann, der kann die Füllung auch einfach als Strudelfüllung in einen Blätterteig füllen. Ich liebe jedoch die Konsistenz von klassischem Börek - Außen knusprig und innen saftig und weich. Das müsst ihr unbedingt mal probieren! Und wer keine Pilze mag (sie haben hier nämlich schon einen kräftigen Eigengeschmack), der kann den Börek auch einfach mit Spinat und Feta füllen. Und wenn der Kürbis keine Saison mehr hat, dann könnt ihr stattdessen natürlich einfach Süßkartoffel verwenden. Und wer keinen Gorgonzola mag, der nimmt Camembert. Ihr seht also, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Zutaten für 4 Portionen: 2 Zwiebeln 4 Knoblauchzehen 500 g Butternusskürbis 5-10 Salbeiblätter (Rosmarin, Petersilie,...) 500 g Pilze 200 g Maroni 50 g Walnüsse Muskatnuss, Salz und Pfeffer 200 g Gorgonzola 40 ml Milch 80 ml Öl 10 rechteckige Yufka-Blätter (oder Filoteig) 1 EL Sesam [unbezahlte Werbung, weil Markenerkennung] [unbezahlte Werbung, weil Markenerkennung] Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Kürbis halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Den Salbei ebenso in dünne Streifen schneiden. Nun in einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch, Kürbis und Salbei bei mittlerer Hitze 15 - 20 Minuten weich dünsten und karamellisieren lassen. In der Zwischenzeit die Pilze putzen, in einer Küchenmaschine oder von Hand in sehr kleine Stücke hacken und beiseite stellen. Die Maroni und die Walnüsse in ähnlich kleine Stücke hacken. Nun den Kürbis aus der Pfanne in eine große Schüssel geben. In der selben Pfanne die Pilze mit etwas frischem Olivenöl bei hoher Hitze scharf anbraten. Zu Beginn werden sie die ganze Flüssigkeit verlieren, nun solange weiterbraten bis die Flüssigkeit der Pilze komplett entweicht ist. Die Pilze kräftig anbraten, sonst wird alles sehr matschig. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und die Maroni und die Walnüsse hinzufügen. Nun den Kürbis unter die Pilzmischung heben. Die Masse gut abkühlen lassen, dann den Gorgonzola hinzugeben und alles nochmal kurz abschmecken. Den Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. In einer kleinen Schüssel das Öl mit der Milch vermischen. Ein Teigblatt mit der Ölmischung bestreichen, ein weiteres darauflegen, wieder bestreichen, noch ein Teigblatt darüber legen und erneut mit der Flüssigkeit bestreichen. Je nachdem wie viele Teigblätter in eurer Verpackung sind könnt ihr 2 oder 3 Schichten machen. Nun auf das untere Ende eine Bahn der Pilzfüllung verteilen und zu einer langen Rolle aufrollen. Anschließend den Teig zu einer Schnecke formen und in eine ausgebutterte, runde Form legen. Mit den übrigen Blättern so weitermachen, bis die Form voll ist. Den Börek nun mit der restlichen öl-Milchmischung bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im heißen Backofen ca. 35 Minuten knusprig braun backen. Den Börek am besten noch warm servieren. Dazu passt ein frischer Salat und ein Sauerrahmdip. Mhhhh, so guat xi!
- Mascarpone-Kaffee Pralinen mit weißer Schokolade
Zum 3. Adventsonntag gibt´s von mir ein Rezept für kleine hübsche Pralinen, die wirklich auf der Zunge schmelzen. In der Mitte befindet sich eine cremige Mascarpone-Kaffee Masse und außen zartschmelzende weiße Schokolade. Ich finde sie schmecken wie kleine Tiramisu Pralinen. Das tolle an diesem Rezept ist, dass ihr es beliebig abwandeln könnt. Wer zum Beispiel keinen Kaffee mag, kann diesen durch Schokolade, Baileys oder Eierlikör ersetzen. Und auch Außen könnt ihr euch austoben. Kakao, Kokos, geschmolzene Schokolade, dunkle oder weiße Schokosplitter - ganz wie ihr wollt. Was ihr dafür benötigt: 200 g Mascarpone 75 g weiche Butter 20 Stück Biskotten 1 Pk. Vanilllezucker 1 EL Löskaffee (geht auch mit einem kalten Espresso) 4 EL Cointreau (oder Amaretto) 1 Tafel weiße Schokolade (bei mir Lindt) Zuerst werden die Biskotten in einem Gefriersack zu kleinen Krümeln zerdrückt. Danach Mascarpone, weichen Butter, Vanillezucker und den Kaffee verrühren. Die Biskotten hinzufügen bis eine kompakte Masse entsteht. Die Masse kühl stellen. In der Zwischenzeit die weiße Schokolade raspeln. Tipp: wenn ihr die Schokolade zuerst in den Kühlschrank legt, lässt sie sich besser raspeln, Nun aus der Masse kleine Kügelchen formen und diese in der Schokolade wälzen. Die Pralinen in kleine Papierförmchen verteilen und kühl lagern. An Guata! #Weihnachten #Pralinen #PostausmeinerKüche #Schokolade
- Chocolate-Chip Cookies
Das Comfort-Food schlecht hin, sind wohl selbstgebackene Schoko-Cookies. Dazu ein Glas Milch und die Welt ist auch an einem schlechten Tag sofort wieder in Ordnung. Rezepte gibt es für Cookies ja wie Sand am Meer. Ich habe ein paar ausprobiert und dieses Rezept ist nun dabei herausgekommen. Bei Cookies kommt es immer auf den eigenen Geschmack an. Manche mögen sie knusprig, andere weich und "chewy". Wer dabei zum selben Schluss kommt, sollte sich hüten die Zuckermenge zu reduzieren. Denn genau durch den vielen braunen Zucker in meinem Rezept entsteht im Inneren des Cookies eine Art Karamell und er wird einfach perfekt. Dann lieber einen Cookie weniger essen, aber auf keinen Fall bei der Qualität Abstriche machen ;) Ich persönlich mag am liebsten einen Mix aus beidem. Diese Cookies sind am Rand schön knusprig und in der Mitte weich und klebrig, süß. Mhhhhh…. Zutaten für ca. 20 Stück: 250 g Butter, geschmolzen 250 g brauner Zucker 1 TL Vanillezucker 3/4 TL Salz 2 Ei 350 g Mehl 3/4 TL Natron (gestrichen) 200 - 300 g Schokolade (zartbitter) Zu Beginn die Hälfte der Butter in einem Topf schmelzen und so lange köcheln lassen, bis sie braun wird. Die andere Hälfte der Butter in eine Schüssel geben und mit der braunen Butter übergießen. Das Ganze für 10 Minuten abkühlen lassen. Den Zucker (wer mag kann auch auf 220 g Zucker reduzieren) und Vanillezucker mit der Butter mixen (mit der Kitchenaid verwende ich den Flachrühraufsatz). Die Eier einzeln einrühren. Mehl, Natron und Salz hineinsieben und mit dem Gummispatel unterrühren - nicht zu viel! Die Schokolade hacken und unterheben. Die Masse wenn möglich kurz kalt stellen, dann lässt sie sich mit einem Eisportionierer super einfach zu kleinen Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen. Wer keinen Eisportionierer hat teilt den Teig einfach in 20 - 25 Stücke und formt mit der Hand aus dem Teig runde Kugeln. Die Kugeln mit der Handfläche ganz leicht flach drücken. Dabei darauf achten, dass ihr genügend Platz zwischen den Cookies freilässt. Ich backe 10 Stück pro Blech bei 180° Heißluft für 7 Minuten. Nach dieser Zeit das Blech aus dem Ofen nehmen und kurz auf die Arbeitsfläche klopfen. Dadurch entweicht die Luft und die Kekse bekommen ihre flache Form. Danach erneut 4 Minuten backen. Wer Cookies auf Vorrat haben will, kann sie in Kugeln Formen auf einem Blech im Kühlschrank hart werden lassen und dann in einem Gefrierbeutel für 3 Tage im Kühlschrank oder 3 Monate im Tiefkühler aufbewahren. Dierekt aus dem Tiefkühler dann für 13 Minuten bei 160 ° backen. Mhhh, guatxi! #Cookies #ComfortFood #Schokolade
- knusprige Haferkekse
Heut lautet das Motto mal wieder - soulfood sunday! Diese knusprigen Hafercookies passen da perfekt dazu. Voll bepackt mit gesunden Haferflocken und Nüssen, sind sie kleine Kraftpakete. Leider fallen sie in Kombination mit den restlichen Zutaten zwar nicht unbedingt in die Kategorie "gesund", aber sie nähren die Seele und schmecken fantastisch. Zutaten für 14 Kekse: 70 g Butter 100 g Haferflocken (bei mir zart, geht aber auch mit großblättrigen) 100 g gehackte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse,...) 1/2 TL Zimt 70 g Zucker 1 Ei 50 g Mehl, glatt 1/2 PK Backpulver 1 Prise Salz Den Backofen auf 180° Heißluft vorheizen. In einer kleinen Pfanne die Butter schmelzen. Darin die Haferflocken und die Nüsse bei mittlerer Hitze rösten, bis sie beginnen zu duften. In einer kleinen Schüssel das Ei, den Zimt und den Zucker mit einem Schneebesen schaumig aufschlagen. Mehl, Salz und Backpulver untermengen. Nun die Haferflocken hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig mischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit einem Esslöffel den Teig auf zwei Backbleche mit jeweils 7 - 8 kleinen Häufchen verteilen. Die Häufchen leicht platt drücken. Die Haferkekse nun für 12 Minuten backen. Die Kekse, sobald sie goldbraun sind aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Dabei werden sie schön knusprig. Die abgekühlten Kekse idealerweise in einer Keksdose aufbewahren. Guat xi! #Kekse #Cookies #Haferflocken #Soulfoodsunday
- Parmesan-Pistazien-Cantuccini
Cantuccini mit Käse und Kräutern? Sind die nicht normalerweise süß?? Getreu dem Motto - öfter mal was Neues, habe ich mich heute dazu entschlossen die knackig, knusprigen Kekse mal in einer herzhaften Version zu backen. Sie passen perfekt zu einem Glas Wein, Speck oder Käse. Aber auch als kleines kulinarisches Geschenk eignen sich die Cantuccini perfekt! Was ihr dafür benötigt (ca. 25 Stück): 130 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1/2 TL Salz 10 g Rohrzucker 50 g Parmesan, fein gerieben 1 Ei 50 ml Wasser 1 EL Rosmarin, fein gehackt 1 EL Thymianblättchen etwas gemahlene Chiliflocken 100 g geröstete & gesalzene Pistazien (geschält gewogen) Mehl, Backpulver, Salz, Zucker und Parmesan in einer großen Schüssel mischen. In die Mitte eine Mulde drücken. Das Ei mit dem Wasser verquirlen und in die Mulde gießen. Die Kräuter und Chiliflocken dazugeben und alles mit einem großen Löffel vermengen. Pistazien zum Teig geben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig sollte am Ende die Konsistenz haben, dass er sich auf etwas Mehl zu einer langen Rolle formen lässt. Den Teig in eine etwa 6 cm dicke Rolle formen und diagonal auf ein Backblech legen. Etwas platt drücken und im vorgeheizten Backofen bei 180° für 25 Minuten goldbraun backen. Die fertige Rolle auf einem Kuchengitter für ca. 15 Minuten auskühlen lassen. Nun schräg in 1,5 cm breite Scheiben schneiden. Bei 180° weitere 15 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Dabei in der Hälfte der Zeit einmal umdrehen. Auf dem Backblech auskühlen lassen. Die Cantuccini passen perfekt zu einem Glas Rotwein! Probiert es doch mal aus. An Guata! PS: Bei mir waren die Cantuccini übrigens im 12. Türchen unseres selbstgemachten Adventskalenders versteckt. Ach wie schön die Adventszeit doch ist :) #Cantuccini #Pistazien #Parmesan #Nüsse #Kräuter #Aperitif #Fingerfood