RECENT POSTS

Ossobuco vom Rind mit cremigem Haselnusspolenta (Nr. 100)


Die Tage werden kürzer, draußen wird´s ganz schön kalt und Weihnachten steht schon langsam vor der Tür. Falls ihr noch auf der Suche nach einem leckeren Weihnachtsmenü seid, kann ich euch dieses Rezept wärmstens empfehlen!!

Ein langsam geschmortes Ossobuco vom Rind in leckerer Rotweinsoße auf cremigem Haselnusspolenta. Mhhhh, klingt lecker oder?! So schmeckt´s übrigens auch ;)

Das tolle an diesem Rezept, ihr könnt es schon am Vormittag vorbereiten, lasst es für 2-3 Stunden schmoren und erwärmt es dann kurz vor dem großen Fest nochmal. Cremige Polenta dazu und schon ist das Menü perfekt! Und ihr seid tiefenentspannt :)

Was ihr dafür benötigt (4 Personen):

4-6 Beinscheiben vom Rind

2 EL Olivenöl

Etwas Mehl

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

2 Karotten

2 Stangensellerie

2 Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

1 EL Butter

1 EL Tomatenmark

1 EL Staubzucker

500 ml Rotwein

1 Liter Buillon

1 Bund Petersilie

1 Zitrone

2 Knoblauchzehen

Zuerst die Beinscheiben mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Ich habe jeweils eine Schnur um die einzelnen Haxen geschnürt, da das Fleisch so zart wird, dass es sonst im Topf zerfällt und die Form verliert.

Das Fleisch nun in etwas Mehl wenden und abklopfen.

In einem schweren Bräter das Olivenöl erhitzen. Die Beinscheiben nun von beiden Seiten scharf anbraten. In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch, Karotten und Sellerie in Würfel schneiden.

Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und auf einem Teller beiseitestellen.

Das Öl aus dem Topf gießen, neues Olivenöl und Butter in den Topf geben und das Gemüse darin weich braten. Das Fleisch mit dem Fleischsaft wieder in den Topf legen. Alles mit der Buillon aufgießen.

In einem kleinen Topf das Tomatenmark mit dem Staubzucker karamellisieren und kurz rösten. Den Rotwein in Dritteln hinzufügen und jeweils soweit einreduzieren lassen, das eine cremige Soße entsteht. Diese Rotweinreduktion zum Fleisch gießen.

Ein rundes Stück Backpapier befeuchten, zerknüllen und wieder ausbreiten. Das Backpapier direkt über das Fleisch legen, den Bräter zusätzlich mit einem Deckel verschließen und für 2-3 Stunden bei 180 Grad ins Backrohr stellen. Einfach mal testen, ob das Fleisch schon zart ist. Wer Zeit hat, soll sich die aber ruhig nehmen. Schmorgerichte sind Slowfood und werden immer besser mit viel Geduld und Liebe ;)

Nach den 2-3 Stunden wird das Fleisch so zart sein, dass es vom Knochen fällt.

Wer mag, kann die Soße noch mit etwas Speisestärke und kaltem Wasser abbinden. Dazu ca. 1 TL Speisestärke mit 2 EL kaltem Wasser verrühren.

Aus der Petersilie, der Zitrone und einer Knoblauchzehe eine "Gremolata" herstellen. Hierzu alle Zutaten gemeinsam sehr fein hacken.

Die Gremolata wird zum Schluss über das Osso Bucco gestreut und verleiht dem Gericht einen sehr frischen Geschmack.

Am besten schmeckt Osso Bucco zu Polenta oder Safranrisotto.

Bei mir gab´s dazu einen cremigen Haselnusspolenta. Was ihr dafür benötigt:

250 ml Haselnussmilch

250 ml Kuhmilch (wer keine Haselnussmilch mag oder finden kann, der nimmt nur Kuhmilch)

250 ml Wasser

1 TL Salz

Muskatnuss

300 g Polenta fix

50 g Parmesan, gerieben

Die Milch und das Wasser in einem Topf mit allen Gewürzen aufkochen lassen. Die Polenta einrühren und alles gut durchrühren. Den Parmesan unterrühren. Kurz den Deckel drauf bis der Käse geschmolzen ist und nochmal cremig rühren. Die Konsistenz der Polenta könnt ihr natürlich selbst bestimmen indem ihr entweder etwas mehr Polenta oder Milch hinzufügt.

Das Ossobuco nun auf der cremigen Polenta servieren, mit einer Handvoll gehackten und gerösteten Hasselnüssen und der Gremolata bestreuen.

Und was gehört neben einem leckeren Essen zu Weihnachten? Ein festlich gedeckter Tisch natürlich!! Dieses wunderschöne Geschirr und die edle Tischwäsche findet ihr bei Maryrose in Dornbirn. Schaut doch vor dem Fest nochmal dort vorbei ;)

Guat (isch) xi!

#Fleisch #Kalb #OssoBucco #Dinner #Italien

ARCHIVE