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Börek mit Pilzen und Maroni

Börek ist ein türkischer Auflauf oder Strudel aus Yufka- oder Filo Teig. Ich kaufe ihn meistens im türkischen Supermarkt. Allerdings gibt es den Teig von einer berühmten "Tante Fa**y" auch in unseren großen Supermärkten zu kaufen. Häufig wird die Spezialität auch in Röllchen- oder eben in Schneckenform zubereitet. Klassischerweise ist Börek herzhaft gefüllt, zum Beispiel mit Hackfleisch, Schafskäse oder Gemüse. Ich habe mich diesmal zwar an dem türkischen Konzept eines Böreks orientiert, jedoch ist die Füllung eher ungewöhnlich. Passend zu der kalten Jahreszeit ist der Börek gefüllt mit Maroni, Walnüssen, Kürbis, Pilzen, Salbei und Gorgonzola. Klingt gut oder?!



Obwohl das Rezept vegan ist schmeckt es meiner Meinung nach sehr "fleischig" und ähnelt optisch auch der mit Hackfleisch gefüllten Variante. Wer keinen Yufka- oder Filoteig finden kann, der kann die Füllung auch einfach als Strudelfüllung in einen Blätterteig füllen. Ich liebe jedoch die Konsistenz von klassischem Börek - Außen knusprig und innen saftig und weich. Das müsst ihr unbedingt mal probieren! Und wer keine Pilze mag (sie haben hier nämlich schon einen kräftigen Eigengeschmack), der kann den Börek auch einfach mit Spinat und Feta füllen. Und wenn der Kürbis keine Saison mehr hat, dann könnt ihr stattdessen natürlich einfach Süßkartoffel verwenden. Und wer keinen Gorgonzola mag, der nimmt Camembert. Ihr seht also, eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!




Zutaten für 4 Portionen:


2 Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

500 g Butternusskürbis

5-10 Salbeiblätter (Rosmarin, Petersilie,...)

500 g Pilze

200 g Maroni

50 g Walnüsse

Muskatnuss, Salz und Pfeffer

200 g Gorgonzola


40 ml Milch

80 ml Öl

10 rechteckige Yufka-Blätter (oder Filoteig)

1 EL Sesam




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Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Kürbis halbieren, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Den Salbei ebenso in dünne Streifen schneiden.



Nun in einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch, Kürbis und Salbei bei mittlerer Hitze 15 - 20 Minuten weich dünsten und karamellisieren lassen.



In der Zwischenzeit die Pilze putzen, in einer Küchenmaschine oder von Hand in sehr kleine Stücke hacken und beiseite stellen. Die Maroni und die Walnüsse in ähnlich kleine Stücke hacken.



Nun den Kürbis aus der Pfanne in eine große Schüssel geben. In der selben Pfanne die Pilze mit etwas frischem Olivenöl bei hoher Hitze scharf anbraten. Zu Beginn werden sie die ganze Flüssigkeit verlieren, nun solange weiterbraten bis die Flüssigkeit der Pilze komplett entweicht ist. Die Pilze kräftig anbraten, sonst wird alles sehr matschig.



Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und die Maroni und die Walnüsse hinzufügen.



Nun den Kürbis unter die Pilzmischung heben. Die Masse gut abkühlen lassen, dann den Gorgonzola hinzugeben und alles nochmal kurz abschmecken.



Den Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.


In einer kleinen Schüssel das Öl mit der Milch vermischen. Ein Teigblatt mit der Ölmischung bestreichen, ein weiteres darauflegen, wieder bestreichen, noch ein Teigblatt darüber legen und erneut mit der Flüssigkeit bestreichen. Je nachdem wie viele Teigblätter in eurer Verpackung sind könnt ihr 2 oder 3 Schichten machen. Nun auf das untere Ende eine Bahn der Pilzfüllung verteilen und zu einer langen Rolle aufrollen.



Anschließend den Teig zu einer Schnecke formen und in eine ausgebutterte, runde Form legen. Mit den übrigen Blättern so weitermachen, bis die Form voll ist.



Den Börek nun mit der restlichen öl-Milchmischung bestreichen und mit Sesam bestreuen. Im heißen Backofen ca. 35 Minuten knusprig braun backen.



Den Börek am besten noch warm servieren. Dazu passt ein frischer Salat und ein Sauerrahmdip.






Mhhhh, so guat xi!